Entwickelt Apple jetzt einen eigenen Gesundheits-Chip?

Apple dehnt seine Ambitionen offenbar auch auf eigene Gesundheits-Chips aus.
Apple dehnt seine Ambitionen offenbar auch auf eigene Gesundheits-Chips aus. (©Apple 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Apple ist bekannt dafür, immer neue und bessere Chips für iPhone, iPad, Apple Watch und Co. zu entwickeln. Und nun könnte das Unternehmen sein Augenmerk gezielt auf den Gesundheitsbereich gerichtet haben. Das deuten zumindest mehrere neue Job-Ausschreibungen an.

Bisher muss sich Apple mit Blick auf Gesundheits-Chips auf Drittanbieter verlassen. Auch in der aktuellen Apple Watch 3 sorgt etwa ein Chip von Hersteller Broadcom dafür, dass die Daten des Herzfrequenzsensors verarbeitet werden. Doch das soll offenbar keine Lösung für die Ewigkeit sein, denn Apple scheint die nötige Technik zukünftig im eigenen Haus entwickeln zu wollen.

Apple sucht gleich mehrere Ingenieure – für Gesundheits-Chips?

So machte das Unternehmen mit gleich mehreren neuen Job-Ausschreibungen in den letzten Wochen auf sich aufmerksam, die laut CNBC alle für eine Konzentration auf den Gesundheitssektor sprechen. In einer Ausschreibung von Anfang August heißt es etwa sogar ausdrücklich, man suche nach einem Ingenieur, der dabei helfen solle, Gesundheits-, Wellness- und Fitness-Sensoren zu entwickeln.

Andere Job-Ausschreibungen beziehen sich auf Ingenieure für optische Sensoren (wie sie etwa zur Messung der Herzfrequenz genutzt werden). Und eben für spezielle sogenannte ASIC-Chips, die diese Sensoren offenbar mit kontrollieren sollen.

Alles zum Wohle der Datensicherheit?

Ein Grund dafür, dass Apple das bewährte Vorgehen mit Drittanbietern offenbar über Bord werfen möchte, könnte Wareable zufolge in der Datensicherheit liegen. Mit immer ausgefeilteren Sensoren und dementsprechend detaillierteren (Gesundheits-)Daten stellt sich immerhin auch die Frage, wie das Unternehmen die Sicherheit der persönlichen Informationen seiner Kunden wahren kann und will. Drittanbieter außen vorzulassen, könnte hier der richtige Schritt sein, um mögliche Sicherheitslücken zu schließen.

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