Fett oder Muskeln? RIDM misst handlich die Körperzusammensetzung

Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Fitness-Tracker sind ein wunderbarer Weg, um tägliche Schritte, verbrannte Kalorien und Co. zu messen. Doch um Deine Körperzusammensetzung zu bestimmen, war bisher noch immer der Gang auf vergleichsweise große, stationäre Bioelektrische Impedanzanalyse-Maschinen (BIA) nötig. Ein neues Gesundheits-Gadget soll die so wichtige Messung nun mobil – und jederzeit verfügbar – machen.

Geht es um die persönliche Fitness, sind Gewicht, Schritte, verbrannte Kalorien, Herzfrequenz und Co. bereits ein guter Anhaltspunkt. Wirklich aussagekräftig ist allerdings eigentlich nur die tatsächliche Körperzusammensetzung. Das Verhältnis von Körperfett zu Muskelmasse gibt Aufschluss darüber, wie "gesund" Dein Körper wirklich ist – und ist nicht unbedingt abhängig von der Waage.

RIDM misst Körperzusammensetzung in Sekundenschnelle

Damit die Bestimmung der eigenen Körperzusammensetzung künftig für jeden immer und überall möglich ist, gibt es ab sofort RIDM. Das handliche Gadget wird einfach zwischen den Fingerspitzen beider Hände gehalten und schon hast Du innerhalb weniger Sekunden eine genaue Aufschlüsselung von Körperfettanteil und Co. auf dem Smartphone.

Noch genauer wird das Ganze, wenn Du die Messung im sogenannten Segment-Modus durchführst. Auch das dauert nur wenige Sekunden, beinhaltet allerdings ein kurzes Aufdrücken des RIDM-Devices auf jedem Oberschenkel. In der zugehörigen App werden im Anschluss Körperfettanteil, Wasseranteil, Muskelmasse und weitere Werte detailliert aufgeschlüsselt.

Ähnlich genau wie klinische Verfahren

Egal, für welche Variante Du Dich entscheidest: Die Ergebnisse des kleinen Devices sind in jedem Fall ähnlich akkurat wie bei einer professionellen klinischen Knochendichtemessung (DEXA). Das versprechen zumindest die Entwickler auf Kickstarter.

Trotzdem ist RIDM erfreulich sparsam, was den Stromverbrauch angeht. Bis zu fünf Monate soll das Device mit einer Ladung durchhalten.

Aktuell bemühen sich die Entwickler auf Kickstarter um eine Finanzierung ihres RIDM-Geräts. Wer seine Körperzusammensetzung künftig portabel messen möchte, kann sich das Gadget derzeit noch zum Vorzugspreis ab umgerechnet 51 Euro auf der Crowdfundingplattform sichern.

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