Fitbit gewährt Pebble-Smartwatches letzte Support-Gnadenfrist

Pebble taucht im Sommer 2018 endgültig ab.
Pebble taucht im Sommer 2018 endgültig ab. (©YouTube / Pebble 2018)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Das Ende ist absehbar. Der Support für die Pebble-Smartwatches, die einst als erfolgreiches Kickstarter-Projekt ihren Anfang nahmen, wird 2018 von Fitbit eingestellt. Den Usern wird allerdings noch ein letzter Aufschub gewährt, bevor diverse Features abgeschaltet werden.

Fitbit verkündete jüngst via Blog-Post, dass es den Support für die Pebble-Smartwatches noch ein letztes Mal um weitere sechs Monate – genauer gesagt bis zum 30. Juni 2018 – verlängert. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Nur noch ein halbes Jahr, dann ist endgültig Schluss für Pebble.

Eine absehbare Entwicklung, hatte Fitbit doch erst im Dezember 2016 zum Spottpreis Technologien, Software und sonstiges geistiges Eigentum des krisengeplagten Wearable-Herstellers aufgekauft. Seitdem liegen die Pebble-Smartwatches am Boden – nun werden sie offiziell angezählt.

Wenn die Frist abläuft ...

Zwar bleiben die Pebble-Geräte und zugehörigen Apps auch nach dem 30. Juni aktiv. Elementare Features wie der Pebble App Store, das Forum, das Cloud-Entwicklungstool, die Spracherkennungsfunktionen sowie die SMS- und Email-Rückmeldungen werden allerdings verschwinden. Zudem wird es ab diesem Zeitpunkt keine Updates für Pebbles iOS- und Android-Apps mehr geben. Spätere iOS- und Android-Updates könnten somit die Kompatibilität zwischen Pebble-Gerät und Smartphone stören, warnt Fitbit in seinem Blog-Eintrag.

Fitbit drängt Pebble-User zur Ionic

Doch es gibt einen Ausweg für alle Anhänger der Pebble-Smartwatches – zumindest aus Sicht von Fitbit. Schließlich habe man mithilfe des aufgekauften Pebble-Knowhows sein eigenes Betriebssystem Fitbit OS ins Leben gerufen, das nun bei der Fitbit Ionic zum Einsatz kommt. Die Ionic wiederum verfüge über zahlreiche Features, die Pebble-Usern bekannt vorkommen dürfte.

Deshalb sollen doch bitte alle Nutzer von Pebble in Erwägung ziehen, eine Ionic zu kaufen, lautet der Vorschlag zwischen den Zeilen des offiziellen Blog-Eintrags. Für alle Pebble-User, die eine Smartwatch mit gültiger Seriennummer vorweisen können, bietet Fitbit sogar 50 US-Dollar Preisnachlass beim Kauf einer Ionic. Ob dieses Angebot für einen infrage kommt, muss jeder Anhänger der aussterbenden Kickstarter-Uhren für sich entscheiden.

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