Foto-App Precious macht dank KI das Meiste aus Deinen Babyfotos

Foto-App Precious verhilft Eltern zum absoluten Aaaawwww-Effekt für ihre Babyfotos.
Foto-App Precious verhilft Eltern zum absoluten Aaaawwww-Effekt für ihre Babyfotos. (©iTunes/Lau Brothers LLC 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Viele Eltern kennen das "Problem": Täglich werden unzählige Fotos der lieben Kleinen geschossen, und so entstehen mit der Zeit riesige Sammlungen. Und irgendwann verliert man unweigerlich den Durchblick. Eine neue App soll jetzt nicht nur beim Sortieren helfen, sondern auch dabei, das Beste aus Deinen süßen Schnappschüssen herauszuholen.

Um Deine Kinderfotos bestmöglich in Szene setzen zu können, nutzt Foto-App Precious künstliche Intelligenz. Aus allen Bildern erstellt die KI nicht nur täglich neue Kollagen und Slideshows, sondern auf Wunsch auch ganze Time-Laps-Videos. Die sorgen dafür, dass Du Deinen Süßen beim Wachsen im Turbodurchlauf zuschauen kannst.

Foto-App nutzt Gesichtserkennungssoftware und KI

Damit sich die verschiedenen Fotoprojekte auch wirklich sehen lassen können, nimmt die KI der App Eltern die nahezu unmögliche Aufgabe ab, die Kinder- und Babyfotos auf Smartphone und Co. nach den besten Bildern durchzusortieren. Dafür nutzt Precious unter anderem Gesichtserkennungssoftware, die sogar zwischen Geschwisterkindern unterscheiden kann und für jedes Kind eigene Alben erstellt.

Aktuell können Nutzer ihre Precious-Accounts noch nicht teilen, aber das soll sich in Zukunft ändern. Das erklärten die Entwickler Chris und Andy Lau im Gespräch mit TechCrunch. So soll es Eltern, Verwandten und anderen Aufsichtspersonen zukünftig möglich sein, einen gemeinsamen Account zu nutzen, um Babyfotos direkt zu teilen und von der KI organisieren zu lassen.

App Precious verzichtet auf Werbung – zugunsten der Privatsphäre

Nervige Werbung müssen Nutzer in der App übrigens nicht fürchten. Wie die Entwickler im Interview betonen, soll Precious werbefrei bleiben – zum Schutz der Privatsphäre der App-Nutzer und ihrer Fotos. Aus demselben Grund gibt es derzeit auch noch keine App-eigene Speichermöglichkeit. "Wir speichern keine Fotos, bevor wir es nicht richtig machen können", stellen die Lau-Brüder fest.

Um den Service werbefrei halten zu können, verlassen sich die Macher der Babyfoto-App auf bezahlte Abos. Nutzer können die App zuerst in einer siebentägigen Probephase kostenlos testen. Danach werden 4,99 Dollar im Monat oder 39,99 Dollar im Jahr fällig.

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