Garmin und Fitabase wollen die Gesundheitsforschung vorantreiben

Welche Auswirkungen hat unser Lifestyle auf unsere Gesundheit?
Welche Auswirkungen hat unser Lifestyle auf unsere Gesundheit? (©Garmin Deutschland GmbH 2018)
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Fitness-Tracker-Hersteller Garmin und die Gesundheits-Analyse-Firma Fitabase machen künftig gemeinsame Sache. Letztere verspricht sich von der Zusammenarbeit validere Daten, mit denen die Gesundheitsforschung weiter vorangetrieben werden kann.

Das verkündeten die beiden Unternehmen am Dienstag in einer Pressemitteilung. "Garmin ist erfreut, mit einer so innovativen Firma wie Fitabase zusammenzuarbeiten, die darauf fokussiert ist, die digitale Gesundheitsforschung voranzutreiben, was zur Folge hat, dass es Verbesserungen bei den Gesundheitsergebnissen gibt und Kosten für Patienten reduziert werden können", wird Travis Johnson von Garmin zitiert.

Forscher erhoffen sich viel von den Daten

Die gesammelten Daten sollen dazu beitragen, dass künftige Gesundheitsstudien bessere Ergebnisse liefern. Davon würde auch Signe de Place Knudsen von der Kopenhagener Universität profitieren. Sie und ihr wissenschaftliches Team untersuchen derzeit, welche Auswirkungen sportliche Aktivitäten in der  Schwangerschaft auf die Gesundheit der Mutter und des Kindes haben. Knudsen verspricht sich von der Zusammenarbeit von Garmin und Fitabase sehr viel.

Zusammenhänge erkennbar machen

In der Vergangenheit mussten Wissenschaftler immer wieder auf subjektive Erfahrungsberichte zurückgreifen. "Der Zweck [der Zusammenarbeit] ist, dass die fortlaufenden Daten der Garmin-Geräte den Forschern einen umfassenden Blick auf die Aktivität, Herzfrequenz und Schlaf geben und ihnen dabei helfen, die Beziehung zwischen dem gelebten Lifestyle und den gesundheitlichen Folgen zu verstehen", erklärt Johnson weiter.

Garmin als Nachzügler

Garmin ist nicht das erste Unternehmen, das mit seinen Daten die Gesundheitsforschung weiter vorantreiben will. Ganz im Gegenteil: Fitbit arbeitet schon seit 2012 mit Fitabase zusammen und auch Apple hat in der Vergangenheit mit ResearchKit etwas Vergleichbares geschaffen.

Wie allerdings die Daten weitergegeben werden und ob Nutzer von Garmin-Geräten vorerst ihre Zustimmung geben müssen, darüber gibt es keine Informationen.

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