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Gerüchteküche: Fitbit zieht Verkauf des Unternehmens in Betracht

fitbit Versa Lite
Kommt nicht so gut bei den Kunden an: die günstige Smartwatch Fitbit Versa Lite.

Fitbit zählt im Segment der Fitness-Tracker zu den Platzhirschen, dennoch erwägt das Unternehmen den Verkauf der Marke. Einen Interessenten soll es gerüchteweise schon geben: Googles Mutterkonzern Alphabet scheint einem Kauf nicht abgeneigt zu sein.

Fitbit steckt derzeit die Optionen für die Zukunft ab. Der Verkauf des Unternehmens ist nur eine davon. Ob es am Ende tatsächlich dazu kommt, ist noch nicht geklärt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf nicht näher genannte Insider berichtet, habe Fitbit lediglich Gespräche mit einer Investmentbank über künftige Schritte geführt.

Die Konkurrenz ist Fitbit auf den Fersen

So beliebt Fitbit auch ist, der Vorstoß in den Markt der Smartwatches war weniger erfolgreich als erwartet. Das liegt vor allem an der starken Konkurrenz von Apple und Samsung. Speziell das günstigste Smartwatch-Modell von Fitbit, die Versa Lite, enttäuschte im Verkauf.

Besser sah es bisher bei den Fitness-Trackern aus. Die Verkaufszahlen sind gut, allerdings wächst auch hier die Konkurrenz stetig. Hersteller wie Huawei und Xiaomi machen es Fitbit schwer, da sie ihre Fitness-Gadgets weitaus günstiger verkaufen.

Nachricht hat Auswirkung auf Aktienmarkt

Weder Fitbit noch Googles Mutterkonzern Alphabet haben sich bislang zu den Gerüchten geäußert. Interessant ist, dass der Aktienkurs des Fitness-Tracker-Herstellers nach der Meldung um 22 Prozent angestiegen ist, was zu einer Marktbewertung von 1,1 Milliarden US-Dollar führte.

Für Alphabet könnte der Kauf von Fitbit durchaus interessant sein: Bis heute gibt es kein Fitness-Wearable des Konzerns. Die Pixel Watch ist schon seit Jahren im Gespräch, zu einer Markteinführung kam es bisher aber nicht.

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