Handlich: Klappbarer E-Floater Urmo macht Dich in der Stadt mobil

Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Ob Segway, Hoverboard oder E-Scooter: Elektrische Kleinstfahrzeuge sind auf dem Vormarsch. Blöd nur, dass die sich schlecht verstauen oder herumtragen lassen, wenn man sie gerade einmal nicht braucht. Ein Münchener Start-up will nun mit dem Urmo Abhilfe schaffen, einem besonders leichten, faltbaren E-Floater.

Der Clou dieses fahrbaren Untersatzes: Wenn der Urmo gerade nicht gebraucht wird, kann er ihn in knapp zwei Sekunden mit nur einer Hand auf Aktenkoffergröße zusammenfalten und davontragen. Einfach an dem Griff in der Mitte des Gefährts ziehen und schon klappt der Urmo ganz von allein zusammen.

So kann der Nutzer beispielsweise mit dem E-Floater bequem zur Bahnstation fahren und diesen anschließend ohne großen Aufwand platzsparend in den öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren.

Gute Fahrt: Die Features des Urmo im Überblick

Für ein tragbares Fortbewegungsmittel ebenfalls nicht unwichtig: Mit einem Gewicht von 6,5 Kilogramm ist das E-Fahrzeug vergleichsweise leicht. Trotzdem kann der Scooter bis zu 20 Kilometer mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde zurücklegen und kommt dabei mit seinen 14-Zoll-Rädern auf beinahe jedem urbanen Untergrund zurecht. Selbst Kopfsteinpflaster ist kein Problem. Ist der Akku leer, muss er schließlich für rund zwei Stunden geladen werden.

Klappbarer E-Floater Hoverboard Urmo outdoor
Einmal in Fahrt schafft Urmo bis zu 15 km/h.

Blitzstart auf Kickstarter

Am 8. Oktober ist die Crowdfunding-Kampagne des deutschen Start-ups auf Kickstarter gestartet – und schon jetzt wurde beinahe die doppelte Summe erreicht, die zu Beginn als Finanzierungsziel angesetzt war. Wer sich ebenfalls einen Urmo sichern möchte, kann dies aber noch immer für einen Betrag von 1.299 Euro tun. Im Handel soll der E-Floater künftig satte 700 Euro mehr kosten.

Warten auf grünes Licht

Bis der Urmo ausrollt, dauert es allerdings noch eine Weile. Die Lieferung ist erst für Oktober 2019 eingeplant. Diese Wartezeit hat einen guten Grund: Aktuell ist die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen wie Urmo, Hoverboard und Co. auf deutschen Straßen offiziell noch verboten. Über eine Zulassung wird jedoch vermehrt diskutiert und die Hersteller hoffen nun auf ein zeitnahes grünes Licht für ihren klappbaren E-Floater.

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