"Hiit it!": Smarte Gymnastikmatte trackt Dein HIIT-Workout

Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Ein passendes HIIT-Training zusammenstellen, auf die richtige Ausführung achten und anschließend die Ergebnisse dokumentieren – diese Aufgaben soll nun eine Gymnastikmatte übernehmen. Die smarte HIITMat will per Smartphone-App allen HIIT-Fans das Workout erleichtern und wirbt nun auf Kickstarter um Unterstützung.

Auf den ersten Blick erinnert die Funktionsweise der Gymnastikmatte an das Tanz-Spiel "Dance Dance Revolution" von Konami. Statt jedoch möglichst elegant im Takt der Musik auf aufleuchtende Pfeilfelder zu hüpfen, müssen die User der HIITMat ihre Hände und Füße auf bestimmte Feldern der Fitnessmatte positionieren, um festgelegte HIIT-Übungen (High Intensity Interval Training) auszuführen. Währenddessen überwacht das Smartphone die korrekte Umsetzung sowie die Anzahl der Wiederholungen.

So funktioniert die clevere Fitnessmatte

Zunächst muss das Smartphone jedoch in einer Halterung befestigt werden, die per Kabel an die HIITMat angeschlossen wird. In der smarten Gymnastikmatte befinden sich Sensoren, die je nach ausgewählter Übung per App aktiviert werden. Auf dem Smartphone wird dem User dann angezeigt, auf welchen Feldern er seine Hände und Füße positionieren soll. Auf diese Weise kann die Matte Wiederholungen zählen und kontrollieren, ob die Übungen richtig durchgeführt werden.

Wer einen Fitnesstracker beziehungsweise eine Smartwatch hat, kann diese zudem via Bluetooth verbinden. Die App zeigt dann zusätzlich zu der Intervall-Zeit (HIIT basiert auf kurzen intensiven Trainingsphasen im Wechsel mit Ruhephasen) und der Anzahl der Wiederholungen auch die Herzfrequenz und die verbrannten Kalorien an.

HIITMat macht sich auf Kickstarter noch warm

Zugegeben, die Kabelverbindung zwischen Matte und Smartphone erscheint etwas unpraktisch. Fragt man sich doch unweigerlich, was passiert, wenn die Gymnastikmatte ins Rutschen gerät. Genau das soll laut Angaben der Hersteller auf Kickstarter jedoch nicht vorkommen. Die HIITMat sei sowohl rutschfest als auch antibakteriell, sodass der User auch problemlos ins Schwitzen kommen kann.

Die Kickstarter-Gemeinde scheint ihren inneren Schweinehund trotz alledem noch nicht ganz überwunden zu haben. Bislang konnte das Finanzierungsziel in Höhe von 51.950 Euro nicht erreicht werden. Wer sich dennoch für das Sport-Gadget begeistert, kann sich seine HIITMat aktuell für knapp 115 Euro auf der Crowdfunding-Plattform sichern.

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