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Ist die Luft rein? Apple Watch könnte bald schädliche Gase erkennen

Trackt die Apple Watch künftig nicht nur Kalorien, sondern auch schädliche Gase?
Trackt die Apple Watch künftig nicht nur Kalorien, sondern auch schädliche Gase?

Es sieht ganz so aus als würde Apple alles daran setzen, die Apple Watch zu einem echten Universal-Gadget im Bereich Gesundheits-Wearables zu machen. Das geht so weit, dass die Smartwatch künftig sogar gefährliche Gase in Echtzeit erkennen könnte.

Das legt zumindest ein neues Patent nahe, das gerade vom US Patentamt veröffentlicht wurde (via Patently Apple). Das Dokument beweist, dass Apple an einem neuen Sensor tüftelt, der schädliche und potenziell lebensgefährliche Gase in Echtzeit aufspüren können soll. Und der nicht nur in der Apple Watch, sondern auch in künftigen iPhones und Apple HomeKit-Geräten zum Einsatz kommen könnte.

Apples neuer Sensor soll zahlreiche gefährliche Gase aufspüren

Primär soll der neue Sensor Apple Watch und Co. in Zukunft in die Lage versetzen, Kohlenmonoxid aufzuspüren und Nutzer vor dem Vorhandensein des gefährlichen Gases zu warnen. Was eine potenziell lebensrettende Fähigkeit wäre, bedenkt man, dass Kohlenmonoxid geruchs-, farb- und geschmacklos ist und deshalb meist nicht rechtzeitig bemerkt wird.

Doch auch Ozon, Stickstoffdioxid, Methan, Stickstoffmonoxid, Schwefeldioxid und sogenannte flüchtige organische Verbindungen (VOCs) sollen von dem neuen Sensor erkannt werden können, wie Apple unter Punkt 9 seiner Patentansprüche erklärt.

Apples neuer Gas-Sensor soll künftig potenziell in einem kleinen Gehäuse an der Außenseite von Apple Watch, iPhone und Co. befestigt werden.

Trotzdem wasserdicht?

Laut Patent ist es angedacht, den neuen Sensor in einem eigenen kleinen Gehäuse unterzubringen. Über kleine Öffnungen sollen schädliche Gase zum enthaltenen Sensor vordringen und von ihm erkannt werden können.

Das bringt allerdings zugleich ein nicht zu unterschätzendes Design-Problem mit sich. Immerhin stellt jede zusätzliche Öffnung eine echte Herausforderung in Sachen Wasserfestigkeit dar. Vor allem mit Blick auf die Apple Watch keine kleine Sache, schließlich will die Nutzer unter anderem auch durch eine IP68-Einstufung für sich gewinnen. Und die setzt einen Schutz gegen Staub und dauerhaftes Untertauchen voraus.

Man sollte allerdings ohnehin bedenken, dass Unternehmen wie Apple jährlich zahlreiche Patente einreichen, von denen am Ende aber längst nicht alle wirklich umgesetzt werden.

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