Kannst Du ihm die Stirn bieten? Schlaftracker Beddr sitzt am Kopf

Beddr trackt den Schlaf direkt von der Stirn aus.
Beddr trackt den Schlaf direkt von der Stirn aus. (©Beddr 2018)
Meliha Dikmen Gruselt sich auch bei FSK-12-Filmen.

Mittlerweile hat fast jeder Fitness-Tracker und jede Smartwatch einen Schlaftracker an Bord. Doch immer wieder werden Gadgets auf den Markt gebracht, die vom Nachttisch aus, unter der Matratze oder als Brustgurt Deinen Schlaf überwachen. So nah wie Beddr kam Dir aber sicher keines von ihnen.

Statt klassischerweise am Handgelenk überwacht Beddr Deinen Schlaf anhand eines Sensors, der auf die Stirn geklebt wird. Was wie Science-Fiction anmutet, hat jedoch einen guten Grund.

Beddr misst Sauerstoffsättigung des Blutes

Der Sensor hat nur etwa die Größe einer Briefmarke und wiegt fünf Gramm. Doch das Leichtgewicht kann dank eines 3-Achsen-Beschleunigungsmessers und optischer Sensoren die Sauerstoffsättigung des Blutes (Sp02), die Pulsfrequenz und Atemaussetzer erfassen. Zudem vermag Beddr die perfekte Schlafposition für den Nutzer auszumachen.

Die gesammelten Daten werden in der Beddr-Cloud gesichert und via Bluetooth mit der Beddr-App synchronisiert. Hier hast Du Einsicht in die Entwicklung Deiner Schlafqualität und bekommst ein personalisiertes Schlafcoaching. Doch die Daten sollen vor allem beim Arztbesuch hilfreich sein.

Schlaftracker sitzt aus gutem Grund auf der Stirn

Wie Beddr-CEO und Miterfinder Mike Kisch gegenüber Wareable erklärt, gibt es gleich drei Gründe, um den Schlaftracker auf der Stirn zu positionieren: Es wäre komfortabler als Tracker, die an der Brust sitzen, es sei ein besserer Ort, um SpO2 zu messen, als am Handgelenk und von der Stirn aus lasse sich am besten die Schlafposition erkennen.

Damit Beddr auch unruhigen Schläfern nicht von der Stirn purzelt, wird der Tracker mit hypoallergenem Kleber am Vorderhaupt befestigt. Im Handel gibt es den Schlaftracker derzeit noch nicht, doch er kann auf der offiziellen Website für 149 US-Dollar, ca. 130 Euro, vorbestellt werden. Im November sollen die Sensoren verschickt werden.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Beliebteste Artikel bei Smart Living

  • Letzte 7 Tage
  • Letzte 30 Tage
  • Alle
close
Bitte Suchbegriff eingeben