Neuer Schweiß-Tracker weiß genau, ob Du Stress hast

Ein neuer Schweiß-Tracker könnte dabei helfen, auch sportliche Leistungen zu bewerten.
Ein neuer Schweiß-Tracker könnte dabei helfen, auch sportliche Leistungen zu bewerten. (©Gorodenkoff/AdobeStock 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Schweiß-Tracker haben großes Potenzial in Sachen Gesundheits- und Sport-Überwachung. Das macht die smarten Patches zu den aktuellen Lieblingen der Wissenschaftler. Ein neuer Tracker soll nun den Cortisol-Wert seiner Träger ermitteln können und dadurch Rückschlüsse auf Stress, sportliche Leistungen und potenzielle Krankheiten erlauben.

An der Universität Stanford scheinen sich Schweiß-Tracker zum neuen Steckenpferd der Wissenschaftler zu entwickeln. Nachdem bereits Anfang des Jahres ein Tracker für Neuigkeiten sorgte, der bestimmte Krankheiten via Schweißanalyse bestimmen können soll, nimmt ein neues Modell jetzt den persönlichen Cortisol-Haushalt ins Visier.

Schweiß-Tracker misst in Sekundenschnelle Cortisol-Wert

In einer gerade veröffentlichten Untersuchung stellten Wissenschaftler der Stanford University nun ihren neuen Ansatz vor und freuen sich dabei vor allem über die nicht-invasiven Möglichkeiten, die ein Schweiß-Tracker ihnen bietet. "Wir erhalten dadurch eine neue Herangehensweise zur Früherkennung verschiedener Krankheiten und zur Beurteilung sportlicher Leistungen", zitiert die Universität Onur Parlak, den leitenden Wissenschaftler des Projekts.

Bisher hatten solche Schweiß-Tests mehrtätige Laboruntersuchungen nötig gemacht. Der neu entwickelte Patch soll hier schneller sein. Nur wenige Sekunden dauert es den Wissenschaftlern zufolge, bis ein angeschlossenes Analysegerät akkurate Werte des Stresshormons Cortisol ermittelt hat. Alles, was Nutzer dafür tun müssen, ist, sich den Schweiß-Tracker aufzukleben – und so viel zu schwitzen, bis ihre Haut zu glänzen beginnt.

Marktreife dauert noch

So ganz ausgereift ist der neue Schweiß-Tracker allerdings noch nicht. Wie auch Digital Trends betont, bedarf es noch etwas Feintunings, bevor der Patch der Stanford-Wissenschaftler für die Einführung im Alltag reif ist. Wie lange das genau dauern wird, ist derzeit noch offen.

Anders sieht es dagegen mit einem Schweiß-Tracker der Northwestern Universität aus. Der soll es bereits 2019 oder spätestens 2020 in den regulären Handel schaffen und Sportlern dabei helfen, ihren Flüssigkeitshaushalt, Elektrolyte und andere Vitalwerte im Auge zu behalten.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Beliebteste Artikel bei Smart Living

  • Letzte 7 Tage
  • Letzte 30 Tage
  • Alle
close
Bitte Suchbegriff eingeben