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Sicherheit geht vor: Stiftung Warentest vergleicht smarte Türschlösser

nuki smart lock schloss
Smarte Schlösser auf dem Prüfstand: Stiftung Warentest hat genau hingeschaut. Bild: © Nuki 2020

Schlüssel vergessen oder in den Tiefen der Tasche nicht auffindbar? Diese Probleme sind mit smarten Schlössern Geschichte. Sie öffnen sich unter anderem per App oder Fingerabdruck. Welche von den Geräten besonders gute Dienste leisten, hat Stiftung Warentest jetzt unter die Lupe genommen.

Die Verbraucherorganisation hat sieben smarte Schlösser für Wohnungs- und Haustüren getestet. Zwei davon mit integriertem Schließzylinder. Die Tester haben die Montage, das Ver- und Entriegeln, die Handhabung und auch die Sicherheit und den Datenschutz bewertet. Das Ergebnis: Der Großteil der smarten Schlösser ist "gut".

Preiswertes Eqiva-Modell sichert sich den Testsieg

Der Eqiva Bluetooth Smart Türschlossantrieb von eQ-3 konnte sich unter den smarten Türschlossantrieben ohne Schließzylinder mit der Testnote 2,1 gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Tester bescheinigten dem smarten Schloss die beste Handhabung im Test zum günstigen Preis von knapp 80 Euro. Auch in der Kategorie Sicherheit und Datenschutz kann das smarte Gerät mit einem guten Ergebnis überzeugen. Einziges Manko: Das Eqiva-Schloss bietet in der Basisversion wenig Zusatzfunktionen. Wer das Schloss nicht nur per App bedienen möchte, muss in einen Fingerabdrucksensor investieren, der über 350 Euro kostet.

Integration ins Smart Home möglich

Den zweiten Platz teilen sich mit der Testnote 2,2 der Hörmann Smartkey und das Nuki Smartlock 2.0. Beide ließen sich gut ins Smart Home integrieren. Das Hörmann-Schloss punktet mit einer langen Batterielaufzeit und mit sehr guten Ergebnissen bei Sicherheit und Datenschutz. Das Nuki-Smartlock überzeugt vor allem durch die leichte Montage und die flexible Bedienung. Es ist via App, Funkfernbedienung- oder Tastatur sowie über einen smarten Assistenten steuerbar. Die restlichen Geräte ohne Schließzylinder schneiden gut ab.

Etwas verwirrend: Für die drei Geräte mit Internetzugang im Test hat Stiftung Warentest zwei Qualitätsurteile vergeben. Es wird die Nutzung mit und ohne Internet bewertet. Das betrifft auch das Hörmann- und Nuki-Schloss. Letzteres erfährt hier eine Abwertung wegen Mängeln in der Kategorie Sicherheit und Datenschutz.

Längste Akkulaufzeit bei Schloss mit Schließ­zylinder

Bei den zwei getesteten Türschlössern mit Schließzylinder konnte nur das Entr (YA95) von Yale überzeugen. Es sichert sich das Qualitätsurteil gut (2,2) unter anderem dank langer Akkulaufzeit und vielseitiger Bedienung. Einzig der Fingerabdrucksensor braucht laut der Tester relativ lange fürs Öffnen und wird nicht immer erkannt.

Alle Testergebnisse sind auf der offiziellen Website von Stiftung Warentest kostenpflichtig abrufbar.

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