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Smart Home: Apple, Google & Co. entwickeln einheitlichen Standard

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Einigen sich die führenden Anbieter im Smart Home endlich auf einen gemeinsamen Standard?

Ein einheitlicher Standard im Smart Home ist bislang nur ein frommer Wunschgedanke, stattdessen existieren unterschiedliche Übertragungsprotokolle, die nicht miteinander kompatibel sind. Das dürfte sich künftig ändern, denn führende Unternehmen wollen einen gemeinsamen Standard entwickeln.

Das Projekt Connected Home over IP steht ganz im Zeichen einer verbesserten Kompatibilität von Smart-Home-Geräten, schreibt Apple in einer Pressemitteilung. Zusammen mit Amazon, Google und der Zigbee Alliance gründet Apple eine neue Arbeitsgruppe. Die Aufgabe: die Entwicklung eines gemeinsamen, lizenzfreien Verbindungsstandards. Die beteiligten Anbieter wollen somit die Kompatibilität zwischen Smart-Home-Geräten verbessern.

Zigbee Alliance vereint mehr als 230 Unternehmen

Bei Zigbee handelt es sich um ein Kommunikationsprotokoll, das für das Zusammenspiel von Geräten im Smart Home dient – die beliebten Leuchten von Philips Hue nutzen Zigbee für die Kommunikation. Die Drahtlostechnologie funktioniert ähnlich wie WLAN, arbeitet aber energieeffizienter. Mitglieder der Zigbee Alliance sind mittlerweile mehr als 230 Unternehmen, darunter auch Ikea, Samsung SmartThings und Signify.

Einheitlicher Standard würde Einstieg in Smart Home vereinfachen

Nicht nur die Kompatibilität für die Nutzer soll sich erhöhen, die Hersteller sollen zugleich von einer einfacheren Entwicklung profitieren – alles unter der Prämisse, dass Geräte im Smart Home noch sicherer und zuverlässiger werden. Für die Entwicklung des einheitlichen Verbindungsprotokolls werde die Arbeitsgruppe einen Open-Source-Ansatz verfolgen und auf bewährte Smart-Home-Technologien der führenden Unternehmen in diesem Bereich zurückgreifen. Durch den Verzicht auf eine völlige Neuentwicklung soll der Standard den Nutzern schneller zugutekommen.

Sollte sich die Arbeitsgruppe alsbald auf einen einheitlichen Standard einigen, würde das für das vernetzte Zuhause einen gewaltigen Sprung nach vorne bedeuten. Kunden, die etwa Philips-Hue-Leuchten einsetzen, müssten dann vorher nicht mehr recherchieren, ob beispielsweise die Lampen von Ikea mit Philips Hue kompatibel sind. Das Einrichten eines Smart Homes mit unterschiedlichen Geräten verschiedener Hersteller würde somit deutlich einfacher gelingen.

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