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Still: Digitaler Schnuller wacht über Babys Schlaf und Gesundheit

Still digitaler Schnuller
Die Digitalisierung macht auch vor dem Schnuller nicht halt – wenn die Finanzierung erfolgreich ist.

Schläft das Baby gut? Hat es auch alles, was es braucht? Diese Fragen beschäftigen Eltern pausenlos. Vor allem, wenn sie nicht direkt bei ihrem Kind sein können. Ein digitaler Schnuller für Säuglinge soll Eltern solche Sorgen nehmen. Das Gadget mit dem Namen Still verspricht, mit einem ganzen Sammelsurium an Sensoren und Funktionen auf den Nachwuchs aufzupassen.

Der digitale Schnuller ersetzt dank eingebauter Kamera und Stimmerkennung das Babyfon. Die Gesundheit des Nachwuchses hat Still ebenso im Blick und misst Tiefschlafphasen, Herzfrequenz und Temperatur.

Noch ist der smarte Schnuller ein reines Konzept

Zumindest leistet Still das auf dem Papier. Aktuell befindet sich das Gadget noch im Konzeptstadium. Die Schweizer Entwickler bemühen sich derzeit auf Kickstarter um die Finanzierung eines funktionstüchtigen Prototyps. Der Bedarf für den digitalen Schnuller sei in jedem Fall da, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens Still Baby.

Und so soll Still funktionieren: Nachdem der Schnuller via Bluetooth mit Smartphone, Tablet oder PC verbunden ist, können Eltern ihr Baby über die integrierte Kamera sehen und bei Bedarf mit ihm sprechen, um es zu beruhigen. Zusätzlich lässt sich zur Entspannung Musik vom Handy auf den Schnuller streamen. Und in der App können Eltern jederzeit sehen, wie tief der Nachwuchs schläft.

Verliert das Baby den Schnuller, schaltet sich ein integriertes Licht ein, damit er schneller auffindbar ist. Ob das mitten in der Nacht, wenn der Säugling schlummert, wirklich nötig ist, sei dahingestellt. Die GPS-Funktion mag da nützlicher sein, falls Still mal unterwegs verloren geht.

Schnuller wacht über die Gesundheit

Besonders interessant am smarten Schnuller sind die Gesundheitsfeatures. Das Gadget trackt regelmäßig die Herzfrequenz des Säuglings. Bei Auffälligkeiten erhalten die Eltern auf ihrem Handy ein entsprechendes Signal. Das soll auch der Vorbeugung vor dem plötzlichen Kindstod dienen.

Die Körpertemperatur misst der Schnuller ebenfalls. Ist das Baby erkältet, soll ein Bioöl Abhilfe schaffen, das Eltern auf das eingearbeitete Vlies träufeln können.

Ambitioniertes Finanzierungsziel auf Kickstarter

Interessenten können das Projekt noch bis zum 14. November auf Kickstarter unterstützen. Der Schnuller selbst lässt sich wider Erwarten aktuell aber nicht sichern, dafür kleine Belohnungen wie Babyöl. Ob so das relativ hoch gesetzte Finanzierungsziel von mehr als 165.000 Euro erreicht wird, ist mehr als fraglich. Bei den meisten Kickstarter-Projekten können Interessenten mit dem Erhalt des fertigen Produkts in einer absehbaren Zeit rechnen. Bei Still scheint das nicht der Fall zu sein.

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