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Tempest: Diese Wetterstation passt in Dein Smart Home

Die Wetterstation Tempest arbeitet mit sechs verschiedenen Sensoren und schickt die gesammelten Daten an die zugehörige App.
Die Wetterstation Tempest arbeitet mit sechs verschiedenen Sensoren und schickt die gesammelten Daten an die zugehörige App.

Auf Kickstarter hat eine neue Wetterstation in Rekordzeit ihr Finanzierungsziel erreicht. Innerhalb von sieben Stunden sammelte Tempest das Dreifache der angestrebten Summe ein. Grund des Erfolgs: Die Wetterstation ist besonders flexibel einsetzbar, lässt sich mit Sprachassistenten und zahlreichen anderen Smart-Home-Systemen verbinden.

Tempest ist mit Alexa, Google Assistant und Siri kompatibel und darüber hinaus unter anderem mit dem verbreiteten Standard IFTT und SmartThings von Samsung. Außerdem unterstützt das Gerät All-in-One-Lösungen wie Homey und openHAB. Die Wetterstation lässt sich also auf vielerlei Wege in ein bestehendes Smart-Home-System integrieren, der Nutzer kann beispielsweise die automatisierte Sprinkleranlage im Garten mit Tempest verknüpfen. Die künstliche Bewässerung springt dann nur an, wenn es nicht regnet. Ebenso lässt sich die Innenraumbeleuchtung an die tatsächliche Sonneneinstrahlung knüpfen und so mehr Strom als mit einer Zeitschaltuhr sparen.

Solarbetriebene "Wetterlaterne" im Garten

Herzstück von Tempest ist die Sensorstation, die auf den ersten Blick wie eine Laterne aussieht. In ihr sind sechs Sensoren verbaut, die die Bedingungen in der unmittelbaren Umgebung in Echtzeit erfassen. Der Umgebungslichtsensor informiert über die aktuelle Sonneneinstrahlung. Dazu kommen Barometer, Regensensor, Thermometer, ein Messgerät für die Luftfeuchtigkeit sowie ein Blitzortungs- und ein Ultraschall-Windsensor. Integrierte Solarzellen versorgen die "Wetterlaterne" mit Strom.

Die gesammelten Wetterdaten übermittelt Tempest per lokalem Netzwerk an die zugehörige App (Android und iOS). Hier lassen sich die Daten einsehen und ein individueller Wetterbericht abrufen. Außerdem werden die Daten Forschungseinrichtungen weltweit zur Verfügung gestellt, um den Meteorologen ihre Arbeit zu vereinfachen. Hersteller WeatherFlow mit Sitz in den USA entwickelt seit 2015 Wetterstationen für Privatnutzer.

Preis und Verfügbarkeit

Tempest soll im April 2020 verfügbar sein, derzeit lässt sich die Wetterstation für 229 US-Dollar auf Kickstarter bestellen. Für den Versand nach Deutschland fallen zusätzlich Kosten in Höhe von 50 US-Dollar an. Die Anschaffung kostet somit umgerechnet rund 254 Euro.

Hinweis zu Crowdfunding
Crowdfunding-Kampagnen beinhalten ein finanzielles Ausfallrisiko für Unterstützer. Informiere Dich daher vorher über Deine Rechte und Rückerstattungsmöglichkeiten.

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