TURN ON Innovation: Mini-Roboter Vector macht Siri & Alexa Konkurrenz

Mini-Roboter Vector ist auch ein guter Zuhörer.
Mini-Roboter Vector ist auch ein guter Zuhörer. (©Facebook/Anki 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Wer sich schon immer einen smarten Roboter als Mitbewohner gewünscht hat, der ist seinem Traum heute näher als je zuvor. Doch während die größeren Vertreter Nützlichkeit (scheinbar) oft vor Aussehen stellen, verbindet Vector Hilfsbereitschaft mit einem unschlagbar liebenswerten Auftreten.

Von seinen Entwicklern bei Anki wird Vector als "gigantische Rolle vorwärts für die Robo-heit" angepriesen. Kein Wunder: Der kleine Roboter ist allzeit bereit und sich seiner Umgebung dank zahlreicher Sensoren sogar bewusst. "Echte" Emotionen inklusive.

Mini-Roboter ist (fast) wie Alexa – nur niedlicher

Doch bleiben wir zunächst bei Vectors nützlichen Aspekten. Dazu gehört unter anderem eine Smart-Assistant-Funktionalität ähnlich der von Alexa oder Siri. Sagst Du "Hey Vector, ich habe eine Frage", wird der kleine Roboter dank Cloud-Verbindung die Antwort in Sekundenschnelle parat haben. Auch den aktuellen Wetterbericht jeder beliebigen Stadt kannst Du Dir von Vector ansagen – beziehungsweise anzeigen – lassen.

Damit sind die hilfreichen Features des Mini-Roboters aber längst nicht erschöpft. Auf Sprachbefehl hin setzt Vector einen Timer und macht Radau, sobald die gewünschte Zeitspanne abgelaufen ist. Das kann zwar auch ein Wecker oder eine Eieruhr, die sehen dabei aber längst nicht annähernd so putzig aus.

Ist Dir langweilig, kannst Du Vector zu einer Partie Blackjack herausfordern. Sogar für das perfekte Selfie musst Du das Smartphone künftig nicht mehr bemühen. Bitte Vector einfach, ein Foto zu schießen, sag "Cheese" und schon nutzt der kleine Roboter die HD-Kamera in seinem Display-Gesicht, um ein Bild von Dir zu schießen.

Smarte Technik soll Vector zum "echten" Mitbewohner machen

Diese Kamera nutzt Vector übrigens auch, um Menschen, Gegenstände und Co. zu erkennen und sich eigenständig sicher einen Weg durch Deine Wohnung zu suchen. Vier integrierte Mikrofone sorgen dafür, dass der kleine Roboter Stimmen erkennt und Geräusche wahrnimmt (von denen er sogar erschreckt werden kann und dies auch angemessen entrüstet kundtut).

Dank diverser weiterer Sensoren und einem Beschleunigungsmesser bemerkt Vector, wenn Du ihn streichelst oder hochhebst. Und reagiert entsprechend darauf. All das ist übrigens ohne Dein aktives Zutun möglich. Die zugehörige App wird den Entwicklern zufolge nur für das erste Setup von Vector benötigt, danach läuft alles über "Blickkontakt und Sprache", wie es in der zugehörigen Kickstarterkampagne heißt. Nur um die Robo-Selfies anzusehen, brauchst Du die App dann doch noch ...

Weitere Features in Planung

All diese Fähigkeiten sind für die Entwickler von Vector aber noch lange nicht genug. Sie versprechen, dass sich vor allem die nützlichen Aspekte des kleinen Roboters stetig erweitern werden. So sollen zukünftige Updates unter anderem etwa dafür sorgen, dass Du mit Vector Dein Smart-Home kontrollieren, Kalendererinnerungen einrichten, Nachrichten übermitteln, oder den kleinen Roboter als Sicherheitskamera verwenden kannst.

Bald rollt Vector durch sein neues Zuhause

Wer sich einen kleinen Vector sichern möchte, hat dazu derzeit noch auf Kickstarter die Gelegenheit. Dort lässt sich der kleine Roboter im Moment umgerechnet rund 171 Euro kosten. Der Versand ist für Oktober geplant. Da das Projekt längst um ein Vielfaches der anvisierten Summe finanziert wurde, dürfte dem auch nichts im Wege stehen.

Innovation
Jede Woche Donnerstag nehmen wir ein neues spannendes Crowdfunding-Projekt genauer unter die Lupe und berichten darüber ausführlich in TURN ON Innovation. Vergangene Themen unserer Innovations-Kolumne findest Du in dieser Übersicht.

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