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Upprinting Food: Essensreste werden im 3D-Drucker essbare Kunstwerke

Ein Drittel aller Lebensmittel auf der Welt werden weggeworfen. Das ist ein Umstand, der zwei Niederländerinnnen zu einem Projekt inspirierte, das diesen Esswaren mithilfe moderner Technik ein zweites Leben gewährt.

Indem sie Brot, Obst und Gemüse im 3D-Printer in neue Formen bringen, werden die ungeliebten Lebensmittel wieder attraktiv und zu einem optischen wie kulinarischen Gaumenschmaus. Das Ganze nennen die Erfinderinnen Elzelinde van Doleweerd und Vita Broeken "Upprinting Food".

Upcycling mal anders ...

Von Upcycling hast Du bestimmt schon mal gehört. Dabei geht es darum, aus alten kaputten Dingen, die eigentlich auf dem Sperrmüll landen würden, nützliche, neue Produkte zu erschaffen. Das gleiche Prinzip wenden die Entwicklerinnen aus den Niederlanden auf Lebensmittel an, die zu schade für die Tonne sind. Besonders Brot, Obst und Gemüse landen in ihrer Heimat häufig auf dem Müll. Entweder, weil die Lebensmittel nicht perfekt aussehen oder Früchte überreif sind, heißt es auf ihrer Website.

Upprinting Food: Attraktiv & knusprig

"Wir kreieren ein druckbares Püree aus diesen Lebensmittelresten und drucken es in schönen Formen, sodass es wieder attraktiv aussieht", erklärten das Duo gegenüber Digital Trends. "Nach dem Drucken, backen und dörren wir es, um eine knusprige Struktur mit einer langen Haltbarkeit zu kreieren. Das Essen lässt sich sehr gut in Gerichte einbauen und Menschen können es wieder essen."

Dabei besteht etwa 75 Prozent des druckbaren Pürees aus Essensresten, der Rest setzt sich aus ausgesuchten Zutaten sowie Kräutern und Gewürzen zusammen. Es gibt das Essen aus dem 3D-Drucker sowohl in süßen als auch salzigen Varianten.

Derzeit setzen van Doleweerd und Broeken den Fokus auf Edelrestaurants für ihr Produkt, wollen in Zukunft aber auch mit dem Groß- und Einzelhandel zusammenarbeiten.

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