Zukunft Hearables? Wearables werden noch gefragter – vor allem im Ohr

Hearables sollen Smartwatch und Co. in Zukunft locker überflügeln.
Hearables sollen Smartwatch und Co. in Zukunft locker überflügeln. (©AdobeStock/Drobot Dean 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Smartwatches und Fitness-Tracker gehören für viele Menschen längst fest zur täglichen Garderobe. Doch auch andere Wearables werden in den nächsten Jahren einen immer größeren Marktanteil für sich beanspruchen, darunter vor allem die sogenannten Hearables.

Das geht zumindest aus einem neuen Bericht von US-Marktforschungsunternehmen Gartner hervor. Dem Unternehmen zufolge sollen In-Ohr-Wearables wie die Apple Air Pods, Samsungs IconX und Co. schon in wenigen Jahren mehr als 30 Prozent der verkauften Wearables ausmachen.

Verdrängen Hearables das Smartphone?

Als Grund dafür wird vor allem der wachsende Leistungsumfang der Hearables angeführt. Während die smarten Kopfhörer aktuell nämlich vor allem zum Fitness-Coaching, als Freisprech-Devices, Hörhilfen usw. zum Einsatz kommen, sollen schon bald virtuelle Assistenten mit an Bord sein.

"Zukünftige Generationen von In-Ohr-Devices werden virtuelle Sprachassistenten beinhalten und für eine Vielzahl von Aufgaben genutzt werden, wie Anfragen und freihändige Anweisungen", heißt es in dem Bericht von Gartner. "Mit der Zeit werden fortschrittliche In-Ohr-Devices die Verwendung von Smartphones reduzieren, denn sie werden viele Aufgaben übernehmen, die Nutzer heute mithilfe ihrer Smartphones erledigen."

Verkaufszahlen übertreffen bald sogar Smartwatches – glaubt Gartner

Und nicht nur das Smartphone sollen Hearables als Lieblings-Device der Nutzer ablösen, auch Smartwatches werden schon in wenigen Jahren hinter den In-Ohr-Devices zurückstehen müssen. Das glaubt zumindest Gartner. Das Unternehmen sagt voraus, dass die jährlichen Verkaufszahlen von Smartwatches bis zum Jahr 2022 von 53 Millionen auf 115,2 Millionen ansteigen werden. Für Hearables wiederum soll die Zahl von aktuell 33,44 Millionen sogar auf 153,43 Millionen verkaufte Exemplare emporschnellen. Das dürfte Musik in den Ohren der Hersteller sein.

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