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Zwei Fahrradcomputer von Garmin bekommen ein Plus-Upgrade

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Die GPS-Fahrradcomputer von Garmin richten sich vor allem an Vielfahrer und Radsportler. Bild: © Garmin 2020

Pünktlich zur Fahrradsaison hat Garmin zwei seiner Fahrradcomputer ein Upgrade verpasst. Mit den Plus-Modellen zum Edge 130 und Edge 1030 bringt Garmin seine Premiumgeräte mit GPS-Navigation auf den aktuellen Stand.

Der Edge 130 ist seit 2018 erhältlich, in der neuen Plus-Variante verfügt er weiterhin über ein monochromes 1,8 Zoll-Display und Tastenbedienung. Der Edge 1030 Plus ist wie sein bereits seit 2017 verfügbarer Vorgänger mit einem 3,5 Zoll großen farbigen Touchscreen ausgestattet.

Der Edge 130 Plus

Genau wie der Vorgänger setzt der Edge 130 Plus auf Satellitenempfang über GPS, GLONASS und Galileo für eine präzise Bestimmung von Position, Geschwindigkeit, Höhe und zurückgelegter Strecke während der Fahrradtour. Speziell für Mountainbike-Fahrer gibt es ein optionales Upgrade: Der Edge 130 Plus kann damit auch Downhill-Metriken wie die Höhe und Weite von Sprüngen sowie die Airtime aufzeichnen.

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Der Edge 130 Plus besitzt wie sein Vorgänger ein monochromes 1,8 Zoll-Display. Bild: © Garmin 2020

Während der Fahrt bekommt der Nutzer Navigationshinweise und eine Darstellung der gesamten Strecke angezeigt. Mit einer Akkulaufzeit von rund zwölf Stunden kannst Du mit dem Edge 130 Plus auch längere Radtouren unternehmen. Smartphone-Nachrichten lassen sich direkt auf dem Display anzeigen, auf dem Bordcomputer kannst du sogar aktuelle Wettervorhersagen abrufen.

Der Edge 1030 Plus

Der Edge 1030 Plus hat ein kleines Display-Upgrade erhalten, der Bildschirm soll sich besser ablesen und auch bei Regen sowie mit Handschuhen gut bedienen lassen. Der verbaute Prozessor ist neu und soll besonders stromsparend sein, sodass die Akkulaufzeit bis zu 24 Stunden beträgt. Den internen Speicher hat Garmin von 16 auf 32 GB erweitert, dafür fehlt beim Edge 1030 Plus der microSD-Kartenslot.

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Der Edge 1030 Plus soll bis zu 24 Stunden durchhalten. Bild: © Garmin 2020

Dadurch können Nutzer nicht mehr auf microSD-Karte gespeicherte topografischen Karten verwenden, das Kartenmaterial muss auf dem nun doppelt so großen internen Speicher abgelegt sein. Ab Werk sind Karten von Europa, Afrika und Nordamerika installiert. Durch den neuen Prozessor soll auch die Routenberechnung schneller erfolgen, der Fahrradcomputer verwendet dazu ebenfalls GPS, GLONASS und Galileo. Außerdem kann der Edge 1030 Plus nun Alternativstrecken berechnen, die zielorientiert zum Fähnchen führen.

Trainingspläne lassen sich künftig direkt am Gerät einstellen, und die auf beiden Geräten verfügbare Climb-Pro-Funktion informiert über bevorstehende Anstiege, Distanz und Höhenmeter. Das Feature soll es Radfahrern helfen, ihre Kräfte auf längeren Touren besser einzuteilen, heißt es in der Pressemitteilung.

Preise und Verfügbarkeit

Beide Geräte sind ab sofort verfügbar. Der Edge 130 Plus kostet allein rund 200 Euro und im Bundle mit dem Mountainbike-Upgrade knapp 270 Euro. Der Edge 1030 Plus ist für 600 Euro erhältlich. Neben dem Solo-Gerät gibt es wieder ein Bundle mit Brustgurt sowie Geschwindigkeits- und Trittfrequenz-Sensor. Dieses Paket kostet circa 700 Euro.

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