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Was smarte Kaffeemaschinen besser können als ihre 08-15-Kollegen

Smarte Kaffeemaschinen lassen sich auch mit dem Smartphone steuern.
Smarte Kaffeemaschinen lassen sich auch mit dem Smartphone steuern.

Kaffee gehört für viele von uns so untrennbar zum normalen Tagesablauf wie Zähneputzen. Kein Wunder, dass neben Kühlschrank, Herd und Staubsauger auch Kaffeemaschinen inzwischen smart werden. Stellt sich nur die Frage: Was können die schlauen Versionen denn nun besser als ihre 08-15-Kollegen? Und braucht man das wirklich?

Nicht "lebensnotwendig", aber bequem

Am einfachsten lässt sich wohl Letzteres beantworten. Denn es ist mit smarten Kaffeemaschinen nüchtern betrachtet kaum anders als mit den meisten anderen technischen "Spielereien". Es ist nett, sie zu haben, ja sogar bequem. Als wirklich "lebensnotwendig" dürfte aber wohl keine smarte Kaffeemaschine durchgehen.

Das müssen die Küchengeräte ja aber auch gar nicht. Und auch, wenn eine normale Filter- oder Kapselmaschine natürlich grundsätzlich dasselbe tut, wie ihr smarter Verwandter – nämlich Kaffeekochen – gibt es doch einige ziemlich pfiffige Unterschiede.

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Technikaffine Kaffeefans könnten an einer smarten Kaffeemaschine Gefallen finden.

Wenn die Kaffeemaschine mit dem Smart Home interagiert

Das fängt schon bei den technischen Voraussetzungen an. Denn während normale Kaffeemaschinen nur per Stromkabel "verbunden" sind, haben smarte Vertreter Bluetooth oder Wi-Fi an Bord – oder beides. Das ermöglicht den intelligenten Kaffeekochern nicht nur die Kommunikation mit der zugehörigen App, sondern meist ebenso mit dem Smart Home. So lässt sich die nächste Tasse Kaffee sowohl vom Smartphone aus brauen als auch per Zuruf an den persönlichen Smart-Home-Assistenten wie Google Assistant, Alexa und Co.

Dank IFTTT-Kompatibilität können viele smarte Kaffeemaschinen inzwischen zudem sogar ohne direkte Aufforderung durch ihre Besitzer mit den übrigen smarten technischen Hausbewohnern kommunizieren. "Automatisierung" lautet hier das Stichwort. Teilt Dein Wecker der Kaffeemaschine beispielsweise mit, dass es für Dich jetzt an der Zeit ist, aufzustehen, beginnt das Küchengerät eigenständig mit dem Kaffeekochen. So erwartet Dich die erste Tasse heißer Wachmacher bereits, wenn Du Dich verschlafen aus den Federn schälst.

Oder aber Deine Kaffeemaschine erfährt von Deinem Smart Home, dass Du gerade nach Hause gekommen bist – und beginnt daraufhin sofort damit, Deinen Lieblingsfeierabendkaffee zu kochen. Alternativ lassen sich auch App-interne Zeiten festlegen, zu denen der smarte Küchenhelfer einen frischen Kaffee für Dich bereithalten soll.

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Schon vor dem "richtigen" Aufstehen kannst Du mit smarten Kaffeemaschinen den ersten heißen Wachmacher brauen.

Für jeden Geschmack der richtige Kaffee

Beim richtigen Brauzeitpunkt hört die intelligente Automatisierung bei smarten Kaffeemaschinen aber noch längst nicht auf. Die meisten aktuellen Geräte ermöglichen es inzwischen beispielsweise auch, für jeden Kaffeefan in Deinem Heim ein eigenes Profil zu erstellen. Lieblingskaffeesorte und -Brauart, bevorzugte Kaffeestärke, Tassengröße und mehr lassen sich speichern und zu jedem beliebigen Zeitpunkt wieder abrufen.

So sollen smarte Kaffeemaschinen ohne große Umstände immer den perfekten Kaffee für jeden einzelnen Nutzer liefern. Und zwar in stets gleichbleibender Qualität. Während bei herkömmlichen Kaffeemaschinen oft jede Tasse ein bisschen anders schmeckt, sollen solche Abweichungen vom anvisierten Ideal beim smarten Verwandten der Vergangenheit angehören.

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Smarte Kaffeemaschinen können sich meist die Lieblingskaffeesorte von mehreren Nutzern merken.

Von "CoffeePlaylists" und App-internen Kaffeewelten

Besonders weit geht beispielsweise Küchengerätehersteller Bosch bei seinen smarten Kaffeevollautomaten. Hier können Nutzer dank Home Connect in der zugehörigen App ganze "CoffeePlaylists" erstellen, also jede nur erdenkliche Kaffeekreation einem Namen zuordnen.

Die "Bestellung" wird dann von der Anwendung an den smarten Kaffeevollautomaten übermittelt, der sofort mit dem Brauen beginnt. Eine große App-interne Rezeptdatenbank aka "CoffeeWorld" für alles rund um das schwarze Heißgetränk macht's möglich. Und als Nutzer muss man nur noch daran denken, rechtzeitig die Tasse unter dem Ausguss zu wechseln.

Zumindest was die Rezeptdatenbank angeht, ist Bosch aber längst nicht allein. Viele Anbieter koppeln die Smartphone-interne Steuerzentrale ihrer smarten Kaffeemaschinen oft und gerne mit mehr oder weniger großen Datenbanken rund um das Thema Kaffee. Fans des Heißgetränkes finden dort fast alles, von Profi-Barista-Wissen über die unterschiedlichsten Rezepte bis hin zu Infos über Fairtrade und mehr. Und geht der Kaffee im maschineneigenen Speicherbehälter zur Neige, kannst Du aus der App heraus oft auch direkt Nachschub ordern.

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Dank App-interner Kaffeedatenbanken wirst Du zum Kaffeeexperten.

Zusammenfassung

  • Dank Wi-Fi, Bluetooth und IFTTT-Integration können smarte Kaffeemaschinen vom Smartphone aus, per Sprachassistent und durch Dein Smart Home gesteuert werden.
  • Verschiedene einspeicherbare Profile sorgen dafür, dass das Gerät den Lieblingskaffee jedes Nutzers sofort parat hat.
  • Automatisierung soll eine stets gleichbleibende Kaffeequalität gewährleisten.
  • In den zugehörigen Apps warten meist große Rezeptdatenbanken und mehr oder weniger umfangreiches Kaffeewissen auf Dich.
  • Kaffeenachschub lässt sich häufig direkt aus der App heraus bestellen.
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