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Wie hoch ist der Wasserverbrauch einer Waschmaschine?

Am liebsten sind uns doch die Maschinen, die wenig Strom und Wasser verbrauchen, oder?
Am liebsten sind uns doch die Maschinen, die wenig Strom und Wasser verbrauchen, oder? Bild: © AdobeStock/rh2010 2018

Wer sich eine neue Waschmaschine anschaffen möchte, sollte neben der Energieeffizienz immer auch den Wasserverbrauch unter die Lupe nehmen. Hier erfährst Du, wie viel Wasser eine Waschmaschine im Durchschnitt verbraucht, wie Du den Verbrauch erkennst und warum sich Neuanschaffungen oft lohnen.

Die Energieeffizienzklasse ist als Maßstab für die Sparsamkeit von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen mittlerweile fast jedem bekannt und lässt sich dank des EU-Energielabels auf einen Blick ablesen. Wurde eine Waschmaschine mit der Energieeffizienzklasse A++ ausgezeichnet, gehört sie zum Beispiel zu den sparsameren Exemplaren – die sparsamste Klasse ist zurzeit A+++.

Neben dem Strom benötigt die weiße Ware aber auch reichlich Wasser. Daher solltest Du beim Kauf auch auf den Wasserverbrauch achten, der ebenso auf dem EU-Energielabel aufgeführt wird: Links unten auf dem Schild befindet sich als Symbol ein Wasserhahn, unter dem der Wasserverbrauch pro Jahr für 220 Wäschen notiert ist. So hast Du die Möglichkeit, die Geräte auch unter diesem Aspekt miteinander zu vergleichen.

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Verbrauch pro Jahr: Waschmaschinen werden immer sparsamer

Der Wasserverbrauch einer Maschine kann von Modell zu Modell stark variieren. Neue Geräte mit einem Fassungsvermögen von sechs bis acht Kilogramm verbrauchen pro Jahr etwa 8.500 bis 12.000 Liter. Das Alter der Maschine ist aber entscheidend und neben Modellart und Fassungsvermögen der wichtigste Indikator für den Wasserverbrauch.

Hersteller haben die Effizienz ihrer Waschmaschinen über die Jahre immer weiter verbessert. So verbrauchen die Geräte heute deutlich weniger als noch vor dreißig Jahren. Ganze 180 Liter benötigten die Haushaltshelfer damals, um eine Ladung Wäsche rein zu waschen. Moderne Geräte schaffen das schon mit durchschnittlich etwa 49 Litern pro Waschgang.

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Moderne Waschmaschinen sparen am Strom – und am Wasser. Bild: © didecs/AdobeStock 2019

Brauchen Waschmaschinen warmes Wasser?

Der Wasserverbrauch einer Waschmaschine wird nicht davon beeinflusst, ob sie ans Warmwasser angeschlossen ist oder nicht. Dennoch solltest Du das in Erwägung ziehen – denn dadurch kannst Du Strom sparen. Rund die Hälfte des Stroms, den die Maschine für einen Waschvorgang benötigt, steckt sie ins Erhitzen von kaltem Wasser.

Allerdings solltest Du darauf achten, dass die Waschmaschine nicht mehr als vier Meter vom Warmwasseranschluss entfernt steht. Sonst geht zu viel Wärme verloren und die Maschine muss doch noch einmal kräftig nachheizen.

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Besonders für Familien, die häufig waschen, lohnen es sich, die Waschmaschine ans Warmwasser anzuschließen. Das spart Energie und somit bares Geld. Bild: © gerenme/GettyImages 2018

Alte Maschinen verbrauchen mehr – immer

Es muss doch nicht aller neueste Modell sein, oder? Wenn Du wirklich Wasser sparen willst, doch. Denn auch weniger alte Waschmaschinen können mit der Sparsamkeit der aktuellen Modelle nicht mithalten.

Wer noch immer eine 15 Jahre alte Waschmaschine besitzt, verschleudert sehr wahrscheinlich rund 112 Liter pro Waschgang, bei zehn Jahre alten Geräten sind es immerhin noch 84 Liter und selbst etwa fünf Jahre junge Maschinen sind mit 66 Litern pro Waschgang keine Vorzeigemodelle mehr. In der Praxis hängt der tatsächliche Wasserverbrauch aber natürlich sehr vom individuellen Waschverhalten ab.

Wer seinen persönlichen Verbrauch ganz genau wissen will, nutzt am besten einen Waschrechner. Mit diesem Online-Tool findest Du auch heraus, ob es sich lohnt, einen noch funktionsfähigen Oldtimer gegen eine neue Waschmaschine auszutauschen. Sowohl Strom- als auch Wasserrechnung lassen sich dadurch dank effizienterer Technik häufig senken.

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Gebrauchte Waschmaschinen rechnen sich nicht

Generell gilt: Wer darüber nachdenkt, sich statt einer neuen eine gebrauchte Waschmaschine zu kaufen, sollte den Wasserverbrauch besonders gut im Blick behalten. Alte Modelle locken zwar mit niedrigeren Preisen, durch ihren hohen Strom- und Wasserverbrauch sowie mögliche anstehende Reparaturen können sie sich aber auch als Kostenfalle entpuppen. Bei einem kleinen Budget kann es daher ratsamer sein, auf ein Neugerät von einem günstigen Hersteller zu setzen.

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