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Fitbit Alta HR im Test: Dieser Tracker lässt Herzen höherschlagen

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Mit dem Fitbit Alta HR ist wieder ein neuer Fitness-Tracker auf dem Markt. Aber brauchen wir wirklich noch mehr? Unserer Meinung nach ja, denn das neueste Wearable aus dem Hause Fitbit hat einen klaren Pluspunkt: Er ist der derzeit dünnste Tracker mit Herzfrequenzmesser. Was das Gerät außerdem kann, liest Du in unserem Test.

Nun ist er also da: der neue Fitbit Alta HR. Optisch unterscheidet er sich kaum von seinem Vorgänger, bei dem der Zusatz HR noch fehlte. Doch diese zwei Buchstaben machen den kleinen, aber feinen Unterschied. Das neueste Modell verfügt nämlich über einen integrierten Herzfrequenzmesser, bleibt durch sein sehr schlankes Design aber weiterhin ein echter Hingucker.

Rank und schlank: Die Optik

Vom Design her hat sich der Fitness-Tracker nur minimal verändert. Der Fitbit Alta HR ist noch immer vergleichsweise zierlich und macht am Handgelenk eine gute Figur. Am Armband ist der Verschluss mit Druckknöpfen einer Alternative gewichen, die vom Fitbit Charge 2 übernommen wurde. Ebenfalls neu ist das kleine Fitbit-Logo am unteren Rand des OLED-Displays.

An den Farben hat der Hersteller nur wenig verändert: Zwar gibt es nicht keine türkise Variante mehr, dafür wurde Koralle als neue Farbe eingeführt. Insgesamt stehen mehr Farbvarianten als beim Fitbit Alta zur Auswahl.

Das Line-up des Vorgängermodells: Fitbit Alta. fullscreen
Das Line-up des Vorgängermodells: Fitbit Alta.
Das erweiterte Line-up des Fitbit Alta HR. fullscreen
Das erweiterte Line-up des Fitbit Alta HR.
Das Line-up des Vorgängermodells: Fitbit Alta.
Das erweiterte Line-up des Fitbit Alta HR.

Let's get started: Die ersten Schritte

Bevor es ans fleißige Tracken der Fitnessdaten geht, muss der Fitbit Alta HR zunächst mit dem Smartphone synchronisiert werden. Das geht – wie gewohnt – äußerst schnell und unkompliziert, da jeder Schritt in der Fitbit-App erklärt wird, die Dir kostenlos im Google Play Store oder App Store zur Verfügung steht. Nachdem Du Dir einen Account erstellt hast, kann es auch direkt losgehen: Schalte auf Deinem Smartphone die Bluetooth-Funktion ein und füge in der Fitbit-App den neuen Tracker hinzu. Sobald Dein Smartphone den Fitbit Alta HR gefunden hat, erscheint auf dem OLED-Display eine vierstellige Ziffernfolge, die Du anschließend in Dein Handy eintippst. Kurz darauf solltest Du die Bestätigung erhalten, dass der Fitness-Tracker synchronisiert und einsatzbereit ist.

Fitbit Alta HR im Hands-on:Die Bedienung

Die Bedienung des Trackers ist simpel gehalten und daher äußerst intuitiv. Daran hat sich auch im Vergleich zum Vorgängermodell nichts verändert. Beim Anheben des Arms, an dem der Fitbit Alta HR getragen wird, zeigt das OLED-Display Uhrzeit und Datum an. Du hast allerdings noch andere Anzeigemöglichkeiten, die Du nach Belieben ändern kannst. Um zu den anderen Funktionsanzeigen zu gelangen, reicht ein Fingertipp auf die Oberfläche. Wie viele der Funktionen letztendlich angezeigt werden sollen, kannst Du individuell in der App einstellen. Unter anderem kannst Du Dir absolvierte Schritte, zurückgelegte Entfernungen, aktive Minuten, den Akkustatus und Deine Weckzeit anzeigen lassen. Zu guter Letzt informiert Dich der Tracker auch über Deinen aktiven Puls sowie Deinen Ruhepuls.

Die Funktionen im Überblick

Beim Fitbit Alta HR liegt das Hauptaugenmerk auf dem integrierten Herzfrequenzmesser. Damit wird das Rad zwar nicht neu erfunden, allerdings hatten bisherige Fitness-Tracker den Nachteil, dass sie vergleichsweise klobig daherkamen. Beim Alta HR ist das anders: Das schlanke Design des Fitbit Alta wird beibehalten. An der Unterseite des Gerätes befinden sich nun zwei grün blinkende Sensoren sowie ein kleiner Chip, die während des Tragens kontinuierlich den Puls messen und per Bluetooth die Daten an Dein Smartphone senden.

Die Sensoren befinden sich auf der Unterseite des Trackers. fullscreen
Die Sensoren befinden sich auf der Unterseite des Trackers.
Die Fitbit-App zeigt Dir detailliert an, wie sich Dein Puls in aktiven Momenten oder Ruhephasen verhält. fullscreen
Die Fitbit-App zeigt Dir detailliert an, wie sich Dein Puls in aktiven Momenten oder Ruhephasen verhält.
Tägliche Diagramme informieren Dich darüber, wie aktiv Du warst. fullscreen
Tägliche Diagramme informieren Dich darüber, wie aktiv Du warst.
Die Sensoren befinden sich auf der Unterseite des Trackers.
Die Fitbit-App zeigt Dir detailliert an, wie sich Dein Puls in aktiven Momenten oder Ruhephasen verhält.
Tägliche Diagramme informieren Dich darüber, wie aktiv Du warst.

So spuckt der Fitness-Tracker nicht nur Deine momentane Herzfrequenz aus, sondern errechnet auch Deinen durchschnittlichen Ruhepuls. Wenn Du möchtest, kannst Du Dir Deine aktive Herzfrequenz statt dem Datum auf dem Hauptbildschirm des OLED-Displays anzeigen lassen.

Weitere Funktionen, die im Fitbit Alta HR enthalten sind, unterscheiden sich hingegen nur marginal vom Vorgängermodell. So gibt es auch vom neuen Tracker die Erinnerung, Dich einmal stündlich zu bewegen, sofern Du nicht die empfohlenen 250 Schritte gelaufen bist. Praktisch ist auch, dass Du dem Fitness-Tracker kein explizites Go geben musst. Das smarte Wearable erkennt nämlich automatisch, wenn Du einen Sport ausübst. Ob Du mit dem Rad unterwegs bist, im Fitnessstudio Sport treibst, spazieren gehst oder Aerobic machst – Dein Tracker erkennt es von ganz allein. Solltest Du Deinen Tracker einmal zu Hause vergessen haben, kannst Du Dein Training auch manuell nachtragen.

Der Fitbit Alta HR erkennt sportliche Aktivitäten ganz von selbst. fullscreen
Der Fitbit Alta HR erkennt sportliche Aktivitäten ganz von selbst.
Überprüfe in der Fitbit-App, ob Du auch jede Stunde mindestens 250 Schritte gelaufen bist. fullscreen
Überprüfe in der Fitbit-App, ob Du auch jede Stunde mindestens 250 Schritte gelaufen bist.
Auf dem Homescreen hast Du den Überblick über Deine getrackten Tagesdaten. fullscreen
Auf dem Homescreen hast Du den Überblick über Deine getrackten Tagesdaten.
Der Fitbit Alta HR erkennt sportliche Aktivitäten ganz von selbst.
Überprüfe in der Fitbit-App, ob Du auch jede Stunde mindestens 250 Schritte gelaufen bist.
Auf dem Homescreen hast Du den Überblick über Deine getrackten Tagesdaten.

Ebenfalls nicht verloren gegangen ist die stumme Weckfunktion, mit der Dich der Tracker durch eine sanfte Vibration am Arm aus dem Schlaf holt. Auch die Anzeige, dass Dich jemand auf dem Smartphone anruft oder eine Message schickt, wird auf das Display vom Fitbit Alta HR übertragen.

Verliere nicht den Überblick: Die App

Aufgrund des neuen Herzfrequenzmessers musste die App natürlich angepasst und erweitert werden. Auf dem Homescreen befinden sich nun auch ein Anzeigefeld für die Herzschläge pro Minute sowie die Herzschläge pro Minute im Ruhezustand.

Die Zahlen unter dem Herz zeigen Dir in der Fitbit-App Deinen Puls an. fullscreen
Die Zahlen unter dem Herz zeigen Dir in der Fitbit-App Deinen Puls an.

Darüber hinaus hat sich nicht allzu viel getan. In einer Pressemitteilung verspricht Fitbit als weiteres neues Feature eine verbesserte Schlafanalyse. Das können wir bisher nicht bestätigen. Offenbar ist das Update noch nicht in der deutschen App integriert, dürfte aber irgendwann auch hier folgen. Zum aktuellen Zeitpunkt unterscheidet sich die Darstellung des Schlafs nicht von der des vorherigen Modells.

Daten, Daten, Daten: Analyse & Akkulaufzeit

Über die Genauigkeit der Daten lässt sich streiten. Unser Test hat gezeigt, dass der Tracker tendenziell ein wenig zum Übertreiben neigt. Sprich: Er zeigt mehr Schritte an, als man tatsächlich gegangen ist. Das bestätigte der direkte Vergleich mit der Health-App von iOS auf dem iPhone 7. Auch die Werte des Herzfrequenzmessers dürften eher als Richtwert gesehen werden. Hierbei scheint der Fitbit Alta HR eher zum Untertreiben zu neigen. Unser Test hat gezeigt, dass selbst in sehr aktiven Phasen nur sehr selten in den zweiten der drei Bereiche (Fettverbrennung, Kardio, Höchstleistung) gewechselt wird.

Die Akkulaufzeit des Fitbit Alta HR wird vom Hersteller mit bis zu sieben Tagen angegeben, dem wir nicht widersprechen können. Während unserer Testphase hielt der Tracker sogar problemlos acht Tage, bis er wieder hungrig nach Strom war. Das Aufladen im Anschluss erfolgte außerordentlich schnell – im Nu war der Fitbit Alta HR wieder einsatzbereit.

Und wie lautet unser Fazit?

Über eine Woche lang haben wir den Fitbit Alta HR nun getestet und ihn allen möglichen Alltagssituationen ausgesetzt. Er ist ein zuverlässiger Fitness-Tracker, der dank seiner schlanken Optik kaum am Handgelenk auffällt oder spürbar ist. Die gespeicherten Werte sollten wohl nicht für bare Münze genommen werden, als Richtwert taugen sie jedoch allemal. Und wer laut Wearable die obligatorischen 10.000 Schritte pro Tag erreicht hat, kann ja sicherheitshalber noch eine Runde um den Block drehen, um die Marke auch wirklich zu knacken.

Klar ist wohl auch, dass der Fitbit Alta HR nichts für Vollblut-Sportler ist, sondern sich eher an Einsteiger richtet. Vor allem wer einen Bürojob hat, wird durch die stündliche Vibration daran erinnert, wenigstens für einen Moment den Schreibtisch zu verlassen – und sei es nur, um sich ein neues Glas Wasser zu holen. Durch die Achievements, die einem die App nach bestimmten Hürden ausspuckt sowie die Duelle mit Fitbit-Freunden bleibt man zudem motiviert, jeden Tag vielleicht doch noch ein paar mehr Schritte mehr zu laufen.

Fitbit Alta HR
Fitbit Alta HR
  • Datenblatt
  • Hardware und Software
  • Gerätetyp
    Fitness-Tracker
  • Größen
    S, L, XL
  • Farben (Standard)
    Schwarz/Edelstahl, Blaugrau/Edelstahl, Fuchsia/Edelstahl, Koralle/Edelstahl
  • Farben (Special Edition)
    Schwarz/Gunmetal Edelstahl, Zartes Pink/22 Karat Rosévergoldet
  • Lieferumfang
    Fitbit Alta HR-Tracker, Alta HR Classic Band, Ladekabel
  • Preis (UVP)
    149,95 Euro
  • Display
    OLED-Touch-Display
  • Konnektivität
    Bluetooth 4.0
  • Akkulaufzeit
    bis zu 7 Tage
  • Besondere Merkmale
    PurePulse®-Herzfrequenz, Automatische Schlafaufzeichnung + Stummer Alarm, SmartTrack™, Bewegungs-Reminder
TURN ON Score:
4,0von 5
  • Akkuleistung
    5,0
  • Energieverbrauch
    5,0
  • Design
    4,5
  • Handling
    5,0
  • Preis-Leistung
    4,0
  • Hardware
    4,0
  • Nutzerzufriedenheit
    5,0
  • Ausstattung
    3,0
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