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7 sinnvolle Technikvorsätze für 2019 und wie Du sie einhältst

Musst Du 2019 wirklich ständig erreichbar sein?
Musst Du 2019 wirklich ständig erreichbar sein?

Auf ein Neues: 2019 wird es endlich Zeit, gute Technikvorsätze auch tatsächlich in die Tat umzusetzen! Welche sieben sinnvollen Absichten das sein können, und wie Du Deine Vorsätze einhältst, verraten wir Dir in der folgenden Übersicht.

Von Jonas Kirstein

Direkt am erstem Tag des neuen Jahres sollte man nicht unbedingt mit der Umsetzung neuer Vorsätze starten, rät so mancher Experte. Das gilt auch in Sachen Technik. Mitte Januar ist dann allerdings die Schonfrist vorbei – Du solltest Deine Vorhaben nun tatkräftig angehen. Wie wäre es zum Beispiel mit den Folgenden?

Von Jonas Kirstein

1. Nicht immer und überall erreichbar sein

laptop im bett
Den Laptop mit ins Bett nehmen? Gönn' Dir auch mal eine Pause!

Man bekommt es von allen Seiten zu hören, mittlerweile sogar selbst vom Arbeitgeber: Du musst nicht immer und überall erreichbar sein und auf Nachrichten, E-Mails und Co. in Deiner Freizeit antworten. Halte Dich daran, denn der Job ist nicht alles im Leben. Das Zauberwort, um sich nach Feierabend unter der Woche oder am Wochenende von der Arbeit zu befreien, lautet: Deinstallation. Lösche beispielsweise Deinen Arbeits-E-Mail-Account und die in Deinem Job verwendete Chat-App von Deinem Smartphone. Zu groß ist sonst die Verlockung, "nur mal eben schnell nach dem Rechten zu schauen". Nutze Dein Smartphone lieber für entspannende und lustige Dinge, wie etwa Spiele-Apps.

2. Die Realität ist wichtiger als das Leben im Internet

Soziale Medien sind Fluch und Segen zugleich. Sie machen Spaß und Du bekommst ungemein viel aus dem Leben von Freunden und Bekannten mit. Allerdings sind Facebook, Instagram und Co. richtige Zeitfresser. Übertreibe es also nicht und investiere etwas mehr Zeit ins "echte Leben". Das gilt natürlich auch fürs Zocken – ob nun am PC oder an der Konsole. Statt sich stundenlang online irgendwelche Postings anzuschauen und zu kommentieren, oder durch digitale Welten zu schlendern, warum nicht mal wieder zur Abwechslung mit der oder den Personen persönlich treffen und etwas gemeinsam unternehmen?

3. Nutze endlich Deine vorhandene Technik

Fitbit Charge 3
Du hast einen Fitness-Tracker? Dann nutze ihn!

Natürlich sollten die Technikvorsätze für 2019 dennoch beinhalten, vielleicht zu Weihnachten erhaltene Geschenke auch wirklich zu verwenden. Du hast einen Fitness-Tracker in der Schublade liegen? Dann wird es Zeit, ihn auszutesten und Sport zu machen. Oder hast Du einen neuen Bluetooth-Lautsprecher bekommen? Warum nicht zu einem geselligen Abend einladen und gute Musik hören?

4. Ausschaltknopf verwenden

Er wird immer wieder unterschätzt: der Ausschaltknopf! Die Umwelt und Deine Stromrechnung werden es Dir danken, wenn Du Deine Geräte vor dem Verlassen der Wohnung oder des Hauses komplett ausschaltest und nicht nur in den Standby-Modus schickst. Einfacher und im Grunde banaler Trick: Lege Dir Mehrfachsteckdosen mit Schaltersystemen zu! Dann musst Du Fernseher, Streaming-Stick und Co. nicht einzeln von der Dose trennen.

5. Geräte reinigen und ordnungsgemäß recyceln

tastatur putzen
Wichtiger Technikvorsatz: oft benutzte Geräte reinigen.

Sinnvolle Technikvorsätze fürs neue Jahr sollten zudem die ordnungsgemäße Pflege und das Recyceln umfassen. Nicht nur aus Gründen der Funktionalität macht es Sinn, etwa Deine Tastatur daheim oder auf der Arbeit in Schuss zu halten – Stichwort: Hygiene. Schnell sammeln sich dort Bakterien. Wenn Dein Smartphone noch immer keine Schutzfolie oder -hülle hat, worauf wartest Du dann noch?

Weiterhin haben Geräte wie Smartphones und Batterien nichts im Hausmüll zu suchen, sondern müssen zu einem Recyclinghof gebracht werden. Viele größere Städte haben nebst Altglascontainer zwecks Entsorgung mittlerweile sogar Sammelboxen für kleinere Geräte aufgestellt, sodass sich der Aufwand des Recyclings in Grenzen hält.

6. Digitale Sicherheit endlich ernst nehmen

Es passiert immer nur den anderen? Von wegen! Wer sich, seine Identität und Daten im Internet heutzutage nicht schützt, muss sich nicht über Diebstahl oder Missbrauch wundern. Cyberkriminalität ist schließlich ein wachsendes "Geschäftsfeld". Dein Virenscanner sollte daher stets aktuell sein, zusätzliche Anti-Malware-Programme (auch auf Deinem Smartphone) können nie schaden, und Deine Passwörter sollten regelmäßig geändert werden – und selbstverständlich nicht alle identisch sein.

7. Alle Apps updaten und unnütze Daten löschen

smartphone apps
Unnötige Apps und Daten solltest Du stets löschen.

Was auf den Virenscanner zutrifft, gilt weiterhin für alle anderen Programme, speziell auf dem Heim-PC: Halte Deine installierten Anwendungen stets auf dem aktuellsten Stand und schiebe Updates von Skype oder anderen Apps nicht wochenlang vor Dir her. Das dient auch der Sicherheit.

Ebenfalls wichtig und ein sinnvoller Technikvorsatz: Trenne Dich regelmäßig von Datenmüll, bevor Dein Desktop oder Deine Festplatte überquillt. Bezüglich Deines Smartphones lohnt es sich, öfter mal die Daten beispielsweise auf einer externen Festplatte zu sammeln und zu archivieren. Dann bist Du nicht auf eine Speichererweiterung angewiesen.

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