7 umweltfreundliche Tipps fürs Zuhause, die auch noch Geld sparen

Geld sparen und umweltbewusster leben – mit diesen Tipps kein Problem!
Geld sparen und umweltbewusster leben – mit diesen Tipps kein Problem! (©lovelyday12/Getty Images/iStockphoto/Thinkstock 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

Wer umweltfreundlich leben und gleichzeitig noch Geld sparen möchte, kann schon mit wenigen effektiven Veränderungen im Haushalt Großes bewirken. Hier sind sieben Tipps für einen günstigeren und ökologischeren Lebensstil.

1. Weniger Wasser verbrauchen

Wer kürzer duscht und aufs Baden verzichtet, spart schon jede Menge Wasser ein.
Wer kürzer duscht und aufs Baden verzichtet, spart schon jede Menge Wasser ein.

Wasser ist hierzulande zwar kein ganz so seltenes Gut wie in anderen Teilen der Welt. Trotzdem kostet die Wiederaufbereitung des Lebenselixiers viel Energie, die Du durch Deine Wasserrechnung mitbezahlst. Es gibt viele Möglichkeiten, im Haushalt Wasser und damit bares Geld zu sparen. Einige Tipps: Reduziere die Duschzeit auf wenige Minuten, vermeide häufige Vollbäder, sammle Regenwasser für die Toilettenspülung oder die Gartenpflege und stelle die Wasch- oder Spülmaschine nur bei voller Beladung an.

2. Auf LED-Beleuchtung umstellen

LED-Lampen stellen herkömmliche Glühbirnen im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten.
LED-Lampen stellen herkömmliche Glühbirnen im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten.

In der Anschaffung sind LED-Leuchtmittel zwar etwas teurer als herkömmliche Glühbirnen. Dafür amortisieren sie sich ziemlich schnell und sind dabei auch noch umweltschonender: Sie verbrauchen viel weniger Strom, halten deutlich länger durch, werden nicht so heiß und verzichten auf Giftstoffe wie Quecksilber und Blei, die in Energiesparlampen häufig zum Einsatz kommen. Eine Umstellung auf LED-Leuchtmittel ist daher eine der effektivsten Methoden, um im Haushalt Geld zu sparen und gleichzeitig umweltfreundlicher zu leben.

3. Weniger heizen

Eine gute Alternative zum übertriebenen Heizen: warme Kleidung. Ist auch gemütlicher.
Eine gute Alternative zum übertriebenen Heizen: warme Kleidung. Ist auch gemütlicher.

Wenn es draußen kälter wird, liegt der Gedanke nahe, die Heizung bis zum Anschlag aufzudrehen. Energiesparender, umweltfreundlich und günstiger ist es aber, erst einmal einen warmen Pullover überzuziehen, sich in eine Wolldecke einzumummeln oder eine Wärmflasche mit ins Bett zu nehmen. Natürlich solltest Du trotzdem dafür sorgen, dass Deine Wohnung nicht völlig auskühlt. Dafür musst Du die Heizung aber bei Weitem nicht ganz aufdrehen. Mit smarten Thermostaten kannst Du ebenfalls Geld sparen – musst allerdings erst einmal investieren.

4. Natürliches Licht bevorzugen

Wer große Fenster hat, spart tagsüber Geld bei der Beleuchtung.
Wer große Fenster hat, spart tagsüber Geld bei der Beleuchtung.

Manche Räume bekommen ganz von allein so viel natürliches Sonnenlicht ab, dass Du schon allein dadurch Geld sparen kannst, dass Du tagsüber keine Lampe einschalten musst. Schattigere Zimmer lassen sich manchmal schon durch einige geschickt platzierte Spiegel oder Metallflächen aufhellen. Und apropos Licht: Generell sparst Du im Haushalt schon viel Geld, wenn Du Leuchten immer abschaltest, sobald Du das Zimmer verlässt.

5. Leitungswasser trinken

Wasser aus dem Wasserhahn ist genauso erfrischend wie Wasser aus der Flasche.
Wasser aus dem Wasserhahn ist genauso erfrischend wie Wasser aus der Flasche.

Plastikflaschen sind eine vermeidbare Umweltsünde. Vor allem Trinkwasser bekommst Du hierzulande in guter Qualität und deutlich günstiger aus dem Wasserhahn. Dadurch sparst Du nicht nur Geld beim Einkauf und produzierst weniger Müll, sondern musst auch weniger Gewicht nach Hause schleppen. Wenn Du Sprudelwasser bevorzugst, investiere in einen Trinkwassersprudler.  In Gegenden mit sehr kalkhaltigem Wasser hilft ein Wasserfilter.

6. Saisonal und regional essen

Vor allem im Winter wird saisonales Essen leicht zur Herausforderung. Ein Tipp: Möhren und andere Wurzeln wachsen dann vor der Haustür.
Vor allem im Winter wird saisonales Essen leicht zur Herausforderung. Ein Tipp: Möhren und andere Wurzelgemüse wachsen dann vor der Haustür.

Wer im Winter Tomaten und Erdbeeren kauft, bezahlt teures Geld für Früchte, die im Gewächshaus gezogen wurden, viele Kilometer zurückgelegt haben und kaum nach etwas schmecken. Wer umweltfreundlich leben und dabei noch sparen möchte, achtet auf saisonales Obst und Gemüse aus der Nachbarschaft: Das ist günstig, hat nur kurze Transportwege hinter sich und schmeckt auch noch aromatischer. Wenn Du mit Kohl, Roter Bete und Co. bisher nicht allzu viel anfangen konntest, ist jetzt der Moment gekommen, sich nach ein paar schmackhaften Rezepten umzusehen! Wer's richtig ernst meint, pflanzt selber an.

7. Elektrische Geräte ganz abschalten

Doppelt hält besser: Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste sind Deine elektrischen Geräte auch wirklich aus.
Doppelt hält besser: Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste sind Deine elektrischen Geräte auch wirklich aus.

Viele elektrische Geräte wie Stereoanlagen, Fernseher und Computermonitore verbrauchen auch dann noch Strom, wenn sie eigentlich abgeschaltet wurden. Der Standby-Modus mag zunächst keine großen Mengen Strom fressen, doch mit der Zeit läppert sich da ordentlich was zusammen! Stöpsle die Geräte deshalb am besten immer ganz aus oder kaufe Dir Steckdosenleisten mit Netzschalter, sodass Du sie mit einem Knopfdruck vom Stromnetz trennen kannst.

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