Beautytech: 9 smarte Gadgets, die Dein Badezimmer erobern wollen

Mit Licht und High-Tech-Pflastern will der S-Skin von Samsung das Hautbild verbessern.
Mit Licht und High-Tech-Pflastern will der S-Skin von Samsung das Hautbild verbessern. (©Samsung 2017)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Auch Beautygeräte werden immer smarter. Wir stellen Dir acht Badezimmer-Gadgets vor, die uns mit Hightech gleichzeitig aufhübschen und auf dem Laufenden halten sollen. Getreu dem Motto: Wahre Schönheit kommt von ... – außen?

1. Make-up-Pinsel BlendSmart

Die perfekte Foundation wie vom professionellen Make-up-Artist soll im Badezimmer 2.0 selbst den Damen gelingen, die beim Schminken zwei linke Hände haben – und zwar dank des smarten Make-up-Pinsel-Systems von BlendSmart. Der rotierende Pinsel kommt mit verschiedenen Aufsätzen und soll sowohl flüssige als auch Puder-Foundation gleichmäßig und ohne sichtbare Übergänge auftragen.

  • Der Kniff:  Rotierender Make-up-Pinsel
  • Die Kosten: ca. 70 Euro für das Starter-Set

2. Brushean reinigt die Schminkpinsel

Doch mit dem Schminken ist es nicht getan, nach dem Einsatz müssen Pinsel und Co. täglich gereinigt werden. Ein hilfreiches Utensil bei dieser Aufgabe ist Brushean. Das Device, dass optisch an einen Stiftständer erinnert, ist ein smarter Sterilisator, der auf Knopfdruck 99,9 Prozent aller Keime und Bakterien auf den Bürsten den Garaus machen soll.

Dazu kommen UV-C-LEDs im Kopfteil des Brushean zum Einsatz. Nach fünf Minuten ist der Reinigungsvorgang beendet. Dank der integrierten Batterie kann das Device bis zu 20 Stunden eingesetzt werden, bevor es geladen werden muss. Ein Ersatz für das Auswaschen der Bürsten ist Brushean jedoch leider nicht.

  • Der Kniff:  Schminkpinselaufbewahrung und Sterilisator in einem
  • Die Kosten: ab 40 Euro auf Kickstarter

3. Hautanalyse mit HiMirror

Der smarte Spiegel HiMirror möchte Dir zu einem besseren Hautbild verhelfen. Dazu knipst er täglich ein Foto von der Person vor dem Spiegel, analysiert die Aufnahme und erkennt Hautveränderungen. Anschließend blendet der HiMirror über seinen LCD-Screen passende Ratschläge ein, so etwa: "Du solltest mehr Wasser trinken."

Ist der Schlaf einmal zu kurz gekommen, kann der Spiegel auch Tutorials aufrufen, mit deren Hilfe sich unerwünschte Augenringe überschminken lassen.

Doch damit nicht genug: Daten zum Wetter und die eigene Playlist lassen sich ebenfalls touch-frei mit Gesten vor der Kamera des Gadgets abrufen.

  • Der Kniff: Smarter Spiegel, der die Beauty-Tipps gibt
  • Die Kosten: 189 US-Dollar (umgerechnet rund 160 Euro)

4. Der persönliche Assistent Mirrocool

Sogar noch einen Schritt weiter als der HiMirror geht der Mirrocool. Der smarte Spiegel kann laut Hersteller gar den persönlichen Assistenten ersetzen. Denn der Mirrocool soll nicht nur mehrere User automatisch an ihren Gesichtern erkennen, er soll daraufhin auch ohne Umschweife ihre persönlichen Daten abrufen.

Vom Kalender über die E-Mails und Social Media bis hin zum Wetterbericht soll alles über die Mimik (z. B. Zwinkern) des Nutzers gesteuert werden. So bleiben die Hände frei zum Schminken oder Zähneputzen.

  • Der Kniff: Kein Spiegel, sondern ein komplett smarter Assistent
  • Die Kosten: 179 US-Dollar (umgerechnet rund 150 Euro)

5. Samsung S-Skin verbessert die Haut

Ähnlich wie der HiMirror analysiert auch der handliche Scanner S-Skin von Samsung das Hautbild. Im Gegensatz zu dem Spiegel sammelt er jedoch nicht nur Informationen, er liefert auch die Mittel, um gegen Unreinheiten, Rötungen und Fältchen anzugehen. Dazu werden in dem Gerät verbaute LED-Lichter und zusätzliche Pflaster mit Mikronadeln nach den Anweisungen der zugehörigen App eingesetzt.

Samsung hat den S-Skin erstmals auf der CES 2017 vorgestellt – weiterführende Informationen zum Release gibt es noch keine.

  • Der Kniff: Smarter Haut-Scanner
  • Die Kosten: Noch nicht erhältlich

6. Freihändiges Zähneputzen mit Amabrush

Die Drei-Minuten-Regel fürs Zähneputzen kennt wohl jeder – bald könnte sie jedoch der Vergangenheit angehören. Denn: Unter den angesagtesten Badezimmer-Gadgets auf der Crowfunding-Plattform Kickstarter findet sich auch die smarte Zahnbürste Amabrush. Diese soll die Zähne ihres Nutzers innerhalb von zehn Sekunden blitzblank putzen – und das freihändig.

Möglich macht das ein Silikon-Mundstück, dessen integrierte Bürsten den Inhalt der Zahnpasta-Kapseln gleichzeitig auf dem gesamten Gebiss verteilt. Ein wenig erinnert das innovative Gerät allerdings schon an die unangenehmen Abdruck-Formen, die beim Zahnarzt zum Einsatz kommen – oder an einen Knebel.

  • Der Kniff: Vollautomatisches Zähneputzen in zehn Sekunden
  • Die Kosten: 79 Euro bei Vorbestellung (voraussichtlich 214 Euro im Handel)

7. Smarte Haarbürste Kérastase Hair Coach

Für eine schöne und vor allem gesunde Mähne soll künftig eine smarte Haarbürste mit dem klingenden Namen Kérastase Hair Coach von L’Oreal sorgen. Mittels Sensoren analysiert die Bürste die Haarstruktur und warnt durch Vibration vor zu ruppigen Bürstenstrichen.

Daten über Spliss, Tiefenschäden und Trockenheit des Haars werden anschließend an eine zugehörige App übertragen, die daraufhin passende Produkte zur Haarpflege empfiehlt – hauptsächlich natürlich Mittel der eigenen Marke.

  • Der Kniff: Diese Haarbürste gibt Beauty-Ratschläge
  • Die Kosten: laut Hersteller "unter 200 Euro" (erhältlich ab Herbst 2017)

 

8. Statt Gesichtsmaske: Foreo Ufo

Sind Dir Gesichtsmasken eine zu matschige Angelegenheit, könnte Dir Foreo Ufo ein strahlendes Gesicht bescheren. Das handliche Gerät hat drei verschiedene Gesichtsbehandlungen im Gepäck, die das Hautbild sichtbar verbessern sollen – und das in nur 90 Sekunden. Bedienen lässt das Beauty-Gadget, das optisch an eine hübsche Puderquaste erinnert, übrigens per App.

Zusätzlich sorgt die spezielle T-Sonic-Technologie für eine angenehme Gesichtsmassage, während der Haut wichtige Pflegestoffe zugeführt werden.

  • Der Kniff: Intensivere Pflege als bei einer herkömmlichen Gesichtsmaske
  • Die Kosten: soll für 199 US-Dollar (ca. 160 Euro) auf den Markt kommen

9. Infrarot-Föhn Volo für gesundes Haar

Wer lieber seine Haare an der Luft trocknet, um sein Haar zu schonen, könnte jetzt eines besseren belehrt werden. Der innovative Haarföhn Volo soll die Haare trotz Heißluftbehandlung schonen – dank Quarz-Infrarot-Strahler. Anders als mit herkömmliche Föhns wird das Haar schonend von innen nach außen getrocknet und so nicht strapaziert.

Ein weiteres Plus: Dank verbauter Lithium-Ionen-Akkuzellen kann der Volo auf ein Stromkabel verzichten und bietet daher beim Föhnen große Bewegungsfreiheit.

  • Der Kniff: Schonendes Haaretrocknen dank Infrarotlicht
  • Die Kosten: noch unbekannt
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