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Epilierer vs. IPL: 5 Geräte für die Haarentfernung zu Hause

schöne und haarfreie Beine im Sommer
Schöne und glatte Beine sind im Sommer ein Muss – und dank IPL-Geräten und Epilierern kein Problem.

Langfristig seidenglatte Haut ohne lästige Härchen? Das geht! Per IPL und Epilierer sogar ganz einfach bei Dir daheim. Wie die verschiedenen Geräte zur Haarentfernung funktionieren und welche für wen am besten geeignet sind, klären wir im Folgenden.

Monatelang kein Härchen an den Beinen – so kannst Du den Sommer bedenkenlos genießen. Wie das ohne Profi-Waxing gehen soll? Mit Geräten für den Hausgebrauch, die mit Licht oder Pinzetten arbeiten. Je nachdem, wie dauerhaft die Haarentfernung sein soll und wie empfindlich Du bist, ist die eine oder andere Methode die bessere Wahl. Was unterscheidet die Techniken eigentlich voneinander?

Der Epilierer: Hautschonend, aber durchaus schmerzhaft

Der Epilierer nutzt rotierende Pinzetten, die Deine Haare unter der Hautoberfläche ausreißen, mit Glück sogar samt Wurzel. Das kann durchaus unangenehm werden und ist nicht für jeden die richtige Wahl. Für Deine Haut ist das Verfahren aber schonender als der Rasierer: Du verletzt Deine Hautoberfläche nicht mit einer scharfen Klinge, kannst Dich nicht schneiden oder aufschürfen. Rasurbrand bleibt aus, die Haare werden hautschonend senkrecht herausgezogen. Nach etwa vier Wochen wollen die Stoppeln aber wieder ans Licht kommen. Jetzt ist regelmäßiges Peeling wichtig, um eingewachsene Haare zu vermeiden.

Tipp: Du solltest Deine Haare etwa zwei Tage vor dem Epilieren stutzen, damit sie nicht zu lang für die Entfernung sind. Die Prozedur ist zudem angenehmer, wenn Du Deine Haut vorab einweichst, etwa mit einer langen warmen Dusche – oder Dich direkt in der Badewanne unter Wasser epilierst.

Vorteile des Epilierers Nachteile des Epilierers
+ hautschonend - je nach Empfindlichkeit schmerzhafte Prozedur
+ langlebig - muss regelmäßig gereinigt werden
+ zwischen vier und sechs Wochen glatte Haut - Gefahr eingewachsener Haare

IPL und Laser: Weniger Haare durch Licht

Scheint Dir Epilieren zu schmerzhaft, kannst Du Deine Haare auch mit einem IPL-Gerät oder per Laser entfernen (lassen). Bei beiden Geräten kommt gebündeltes Licht zum Einsatz. IPL, kurz für Intense Pulsed Light, ist breitflächiger, der Laser konzentrierter und intensiver. Mit IPL kannst du schneller größere Flächen behandeln, mit dem Laser dauert alles etwas länger.

Achtung
Richtige Laser-Geräte dürfen nur Ärzte und zertifizierte Kosmetikerinnen verwenden, da der konzentrierte Lichtstrahl Risiken birgt, etwa für Augenschädigungen. IPL-Geräte dagegen sind auch für den Hausgebrauch geeignet und stellen keine Gefahrenquelle dar.

Prinzipiell arbeiten beide Varianten gleich: Licht wird über den Farbstoff in den Haaren, das Melanin, zur Wurzel weitergeleitet. Dort wird das Licht in Wärme umgewandelt und versengt die Wurzel. Die ist daraufhin beleidigt, lässt das Haar abfallen und kann monatelang kein neues produzieren. Das glatte Ergebnis hält bis zu sechs Monate.

Wichtig zu wissen: Am besten funktioniert das Verfahren bei hellen Hauttypen mit dunklen Haaren. Sind Deine Haare blond oder ist Deine Haut sehr dunkel mit dunklen Haaren, gerät die Lichttherapie an ihre Grenzen.

Vorteile von IPL und Laser Nachteile von IPL und Laser
+ schmerzfrei - relativ hohe Behandlungskosten
+ langfristige Ergebnisse (bis zu sechs Monate) - nur bei speziellen Hauttypen wirksam
+ professionelle Technologie - blonde Haare können generell nicht behandelt werden

Philips: Epilierer für alle Körperregionen

Anfangs kann Epilieren unangenehm oder leicht schmerzhaft sein. Mit der Zeit gewöhnst Du Dich allerdings an die Haarentfernung. Die ist mit dem richtigen Gerät übrigens an jeder Körperstelle möglich, auch in der Bikinizone, unter den Achseln und im Gesicht. Epilierer wie der Satinelle Advanced von Philips haben dafür spezielle Aufsätze, mit denen du präzise jedes Härchen erwischt.

Philips Satinelle Advanced Jetzt erhältlich bei

32 Keramikpinzetten sorgen für zuverlässig glatte Ergebnisse – auch unter Wasser. Damit der Epilierer optimal arbeiten kann, sollten Deine Haare drei bis vier Millimeter lang sein. So kann das Gerät sie gut greifen und restlos entfernen.

Panasonic: Fokus auf Beine und Arme

Achseln und Bikinizone zu epilieren, das ist Dir zu heikel? Kein Problem, Du kannst Dich auch auf Beine und Arme beschränken. Dazu benötigst Du zudem weniger Spezialaufsätze für den Epilierer. Der Wet/Dry von Panasonic ist mit seinen 60 Keramikpinzetten auf großflächige Haarentfernung spezialisiert. Drei verschiedene Leistungsstufen lassen Dich selbst wählen, in welcher Intensität Du epilieren möchtest.

Du kannst den Panasonic-Epilierer auch unter Wasser anwenden. Die aufgeweichte Haut lässt Deine Haare leichter los, Ziepen und Zwicken fallen dadurch geringer aus.

Du findest den Panasonic-Epilierer im SATURN Shop im Set mit sechs verschiedenen Aufsätzen.

Beurer: IPL-Gerät für Einsteiger

Du willst Dich lieber langsam an die Haarentfernung per IPL heranwagen, als auf die vielleicht schmerzhafte Variante mit dem Epilierer zurückgreifen? Verständlich. Für Einsteiger eignet sich das IPL-Gerät von Beurer gut. Es ist ideal für den Gebrauch zu Hause und fordert den Geldbeutel nicht sonderlich heraus. Über ein Netzteil schließt Du es ans Stromnetz an und kannst loslegen.

Beachte allerdings: Der Hersteller gibt an, dass lediglich helle Hauttypen eine Wirkung spüren. Du solltest bestenfalls Hauttyp I oder Hauttyp II sein und dazu dunkle Haare besitzen.

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Philips Lumea Prestige: Haarentfernung für mehrere Hauttypen

Soll die Haarentfernung per IPL professioneller ausfallen, eignet sich das Philips-Gerät Lumea Prestige. Es bietet fünf Funktionsstufen und feuert bis zu 250.000 Lichtblitze pro Session ab. Du kannst die Intensität der Impulse kontrollieren und so perfekt auf verschiedene Körperzonen abstimmen. Laut Philips analysiert der Lumea Prestige Deinen Hauttyp per Sensor und schlägt die beste Einstellung für Dich vor. Dennoch bleibt das Risiko, dass die dunklen Hauttypen V und VI keine Wirkung spüren.

Prinzipiell kannst Du das IPL-Gerät am ganzen Körper anwenden, auch in der Bikinizone und im Gesicht. Achte allerdings darauf, dass Deine Haare nirgendwo länger als drei bis vier Millimeter sind – sonst läufst Du Gefahr, die Haare an der Hautoberfläche zu versengen und nicht an die Wurzel heranzukommen.

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Braun Silk-Expert Pro 5: Auch für naturblonde Haare geeignet

Generell gilt: Blonde Haare sind schlecht bis gar nicht für die Lichttherapie geeignet. Dermatologen greifen in diesem Fall auf spezielle Laser zurück, geben aber keine Garantie für den Behandlungserfolg. Ähnlich ist es beim IPL-Haarentferner Silk-Expert Pro 5. Hersteller Braun gibt an, dass auch naturblonde Haare von der Wirkung der bis zu 400.000 Lichtblitze pro Anwendung profitieren.

Bestenfalls tilgt das Gerät naturblonde Haare genauso gut wie braune und schwarze. Im schlimmsten Fall werden die Haare stetig etwas dünner, weniger und wachsen seltener unangenehm ein – einen Vorteil für Dich gibt es also immer.

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