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Es werde Licht: 5 Ideen für die Gartenbeleuchtung

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Ins rechte Licht gerückt: Gartenbeleuchtung kann sowohl funktional als auch ästhetisch sein. Bild: © thinkstock.com/bruev 2017

Dein Garten ist Dein ganzer Stolz und Du willst ihn so richtig in Szene setzen? Mit dem passenden System für die Gartenbeleuchtung kannst Du das ganze Jahr über für stimmungsvolles Ambiente sorgen. Worauf Du achten solltest und welche Möglichkeiten zur Lichtgestaltung es gibt, erfährst Du hier.

Von Margarete Hayduk

Egal, ob Deine grüne Oase klein oder groß ist – nimm Dir Zeit, plane Deine Gartenbeleuchtung und geh mit System an die Sache ran. Es werden zwei Arten von Gartenbeleuchtung unterscheiden: funktionale und ästhetische. Die funktionale Gartenbeleuchtung dient der Orientierung und Sicherheit. Das Licht sollte hell sein, sodass Stolperfallen wie Treppenstufen und dunkle Ecken rund ums Haus gut ausgeleuchtet werden. Hierfür eignen sich zum Beispiel Pollerleuchten sowie Bodenaufbau- und Bodeneinbauleuchten.

Rund um Deine Sitzgruppe auf dem Balkon oder der Terrasse soll die Gartenbeleuchtung natürlich auch funktional sein. Doch zusätzlich spielen ästhetische Aspekte eine Rolle. Eventuell willst Du auch bestimmte Highlights beleuchten, etwa besonders schöne Blumenbeete, Statuen oder beeindruckendes Mauerwerk.

Planst Du mehrere Lichtinstallationen, kannst Du ein Stecksystem zur Gartenbeleuchtung nutzen. Dafür gibt es von vielen Herstellern fertige Startersets. Sie bestehen aus Leuchten, Trafo und Verbindungskabeln. Platziere die Leuchten einfach im Außenbereich, verbinde sie per Kabel mit dem Trafo und stöpsle ihn in die Steckdose – fertig. Die Steuerung funktioniert je nach Hersteller mit einer Fernbedienung, per App oder direkt an den Leuchten.

Wie hell sollte Gartenbeleuchtung sein?

Die Helligkeit von Leuchtmitteln wird inzwischen hauptsächlich in Lumen und nicht mehr in Watt angegeben. Dahinter verbirgt sich die physikalische Einheit des Lichtstroms. Für eine stimmungsvolle Gartenbeleuchtung sind 400 bis 600 Lumen genug. Willst Du Teile der Fassade eindrucksvoll beleuchten und dafür Spots oder Strahler einsetzen, kann der Wert auch mehrere tausend Lumen betragen.

Wichtig: Achte bei der Auswahl der Leuchtmittel auf die IP-Schutzart (Schutzartklassifizierung). Sie besteht aus den Buchstaben IP und zwei Zahlen. Die erste Ziffer zeigt an, wie schlagfest eine Leuchte ist. Die zweite gibt die Witterungsbeständigkeit an. Nutze für den Außenbereich Leuchtmittel, die mindestens den Standard IP44 erfüllen. Sie sind ausreichend vor Spritzwasser und vor dem Eindringen kleiner Fremdkörper geschützt.

Wegeleuchten für den Garten: Philips Hue Außenstehleuchten

Damit Du und Deine Gäste auch im Dunkeln den Weg zur Haustür findet, sollten Steh- oder Wegeleuchten Teil Deines Gartenbeleuchtungssystems sein. Achte auf eine gleichmäßige Ausleuchtung, damit Hindernisse nicht zu Stolperfallen werden. Dabei gilt: Je niedriger die Leuchten, desto enger sollten sie beieinanderstehen.

Beachte auch den Abstrahlwinkel des Lichts, also wie groß der Lichtkegel einer Lampe ist: Bei breiten Wegen sollte er 90 Grad und auf engeren 60 Grad betragen. Soll nicht nur der Weg, sondern auch die Grünfläche beleuchtet werden, lohnt ein Abstrahlwinkel von 120 bis 360 Grad.

Smarte Gartenbeleuchtung für den Außenbereich findest Du zum Beispiel bei Philips Hue. Die LED-Außenstehleuchten des Herstellers lassen sich per App steuern und bieten sowohl weißes als auch farbiges Licht.

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Stimmungsvolle Lichtoasen schaffen: LED-Bodeneinbauleuchte von Astro

Licht muss nicht immer von oben oder von der Seite kommen – Du kannst spezielle Leuchten auch in den Boden einlassen. Gerade für Terrassen oder Sitzecken ist das eine eindrucksvolle Idee für die Gartenbeleuchtung.

Bodeneinbauleuchten sind zum einen ästhetisch, dienen aber auch als Orientierungshilfe. Deiner Kreativität kannst Du bei der Gestaltung freien Lauf lassen: Installiere lang gezogene Bodenleuchten an Treppen oder am Terrassenrand. Oder wähle kleinere, runde Einbauleuchten, um gezielt Akzente zu setzen – das funktioniert sowohl am Boden als auch in Form von Effektleuchten an der Hauswand oder seitlich an der Terrasse.

Mit der Bodeneinbauleuchte von Astro kannst Du Deinen Außenbereich ganz einfach kunstvoll in Szene setzen.

Automatische Lichtsteuerung für mehr Sicherheit: Schwaiger Sensorleuchte

Legst Du bei Deinem Gartenbeleuchtungssystem den Schwerpunkt auf Sicherheit, solltest Du Dich mit automatischer Lichtsteuerung auseinandersetzen. Du kannst zum Beispiel Lampen mit Dämmerungssensoren nutzen und sie an Stellen anbringen, die im Dunkeln durchgehend beleuchtet werden sollen, etwa der Hauseingang. Diese Lampen gehen bei Dunkelheit automatisch an und schalten sich bei Tagesanbruch wieder aus.

Noch besser ist es, wenn die Lampen auch über Bewegungssensoren verfügen. So werden Gartenbereiche, die nicht ständig Licht brauchen, nur dann beleuchtet, wenn Du sie wirklich nutzt. Weiterer Pluspunkt: Schalten sich Gartenlampen mit Bewegungssensoren plötzlich ein, wirkt das auf potenzielle Einbrecher abschreckend.

Ein wichtiger Faktor bei automatisch gesteuerter Gartenbeleuchtung: ein geringer Energieverbrauch, damit Batterien möglichst lange halten bzw. der Stromverbrauch sich in Grenzen hält. Setze dafür am besten auf LEDs.

Die batteriebetriebene LED-Sensorleuchte von Schwaiger kannst Du an der Hauswand anbringen. Sie hat zwei bewegliche Lampen, sodass Du von einer Stelle aus zwei verschiedene Bereiche ausleuchten kannst. Bei Dämmerung schaltet sich die Leuchte automatisch an. Dasselbe gilt, wenn sie Bewegungen registriert. Wie lange die Lampe nach Auslösung des Bewegungssensors eingeschaltet bleibt, kannst Du selbst bestimmen (zwischen 10 und 30 Sekunden).

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Dekorative Highlights setzen: Solarleuchtkugeln für umweltschonendes Licht

In manchen Gartenecken gestaltet sich die Stromversorgung schwierig. Eine einfache Lösung sind dekorative Solarlampen. Sie kommen ohne Strom und Batterien aus und sind zudem umweltschonend. Richte sie am besten nach Süden hin aus, damit sie sich tagsüber ausreichend mit Sonnenenergie aufladen können.

Positioniere einfach ein paar Solarleuchtkugeln am Wegrand oder direkt in Blumenbeeten. Viele Modelle schalten sich schon in der Dämmerung automatisch ein und sorgen für stimmungsvolles Licht.

Wandleuchten für individuelle Akzente: Philips Hue Wandleuchte Econic

Du willst Deinen Hauseingang individuell beleuchten? Wandleuchten sind besonders für nicht überdachte Bereiche eine gute Lösung. Bringe sie etwa in drei Viertel der Türhöhe an – und zwar so, dass sie nicht blenden. Achte zudem darauf, dass Hausnummer und Türklingel gut sichtbar sind.

Wenn Du es etwas ausgefallener magst, kannst Du zu farbigen Leuchten greifen. Die LED-Gartenbeleuchtung von Philips Hue spendet farbenfrohe Lichtakzente oder auch warmweißes Licht, alles per App steuerbar. Voraussetzung ist eine Philips Hue Bridge.

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