Fahrradbeleuchtung mal anders: 7 innovative Lichter für Dein Bike

Die LED-Fahrradbeleuchtung Rayo dient auch als Bremslicht.
Die LED-Fahrradbeleuchtung Rayo dient auch als Bremslicht. (©Rayo 2018)
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Dynamos und klobige Fahrradlampen sind Geschichte. Moderne Fahrradbeleuchtung ist leicht, intuitiv und vor allem stylish. Wir stellen Dir sieben Möglichkeiten vor, auf Deinen Fahrradfahrten Licht ins Dunkel zu bringen. 

1. Arara

Während klassische Fahrradbeleuchtung vorne und hinten vom Bike befestigt wird, ist Arara anders. Die Lichter werden direkt in die Reifen montiert. Damit bist Du nicht nur auch von der Seite im Blickfeld von Autofahrern und anderen Radlern, ganz nebenbei gibt es für Dein Umfeld auch noch eine bunte Lichtshow. Dank magnetischer Induktion läuft Arara dabei ganz ohne Reibung oder Batterie. Die Kombination aus Neodym-Magneten mit einer Spule, an der sie vorbeilaufen, macht es möglich.

Besonderheit: Arara ist Fahrradbeleuchtung von der Seite ohne Reibung oder Batterie.
Kostenpunkt: ab 76 US-Dollar (ca. 61 Euro) auf Indiegogo

2. Lucnt SRL1 

Beim Fahrradlicht geht es in erster Linie darum, gesehen zu werden. Anders als Brems- und Blinklicht beim Auto gibt es dabei keinen Spielraum für Interpretationen. Das Fahrradrücklicht Lucnt SRL1 soll das ändern. Es lässt Autos, Fahrradfahrer oder Fußgänger hinter einem wissen, wenn abgebremst wird. Je nach Wunsch kann das Licht passend zur Geschwindigkeit blinken und speziell beim Abbremsen die Lichtintensität von 10 auf 100 Prozent steigern. Aufladbar ist Lucnt SRL1 über ein Micro-USB-Kabel.

Besonderheit: Lucnt SRL1 funktioniert wie ein Rücklicht fürs Fahrrad.
Kostenpunkt: noch unbekannt

3. Rayo

Eine ganz besondere LED-Fahrradbeleuchtung ist es, die Rayo so außergewöhnlich macht. Das Fahrradrücklicht koppelt drei ultra-helle LEDs, die dank Bündelung durch Linsen mit Totalreflexion die Sichtbarkeit des Bikes und seines Fahrers um ein vielfaches steigern. Über die App, mit der das Rücklicht via Bluetooth verbunden ist, kannst Du zudem angeben, wie Rayo in bestimmten Situationen leuchtet – zum Beispiel als Bremslicht. Erkennbar ist das für das smarte Licht dank eines Algorithmus, der die Bewegung des Fahrrads verfolgt.

Besonderheit: Rayo sorgt dank spezieller Linsen und Algorithmus für maximale Sichtbarkeit.
Kostenpunkt: ab 49 US-Dollar (ca. 40 Euro) auf Indiegogo

4. See Sense ACE

Gefahrenzonen beim nächtlichen Radeln sind vor allem belebte Kreuzungen und unübersichtlicher Kreisverkehr. Das smarte Fahrradrücklicht See Sense ACE hat das im Blick und leuchtet in diesem Umfeld automatisch heller. Denn hier kommt per App eine Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel, die auf jeden Moment der Radtour passend reagieren kann. Weitere interessante Eigenschaften sind helle Lampen von bis zu 150 Lumen, ein Ausleuchtungswinkel von 200 Grad, Diebstahlschutz und Unfallalarm sowie eine Bremslichtfunktion.

Besonderheit: See Sense ACE passt sich dank KI den Gegebenheiten an.
Kostenpunkt: ab 35 Britischen Pfund (ca. 40 Euro)

5. Magnic Microlights

Ist da Magie am Werk? Genauso wie Arara funktionieren die Magnic Microlights ganz ohne, dass Du für einen Dynamo fest in die Pedale treten musst oder eine Batterie zum Einsatz kommt. Die Energie bezieht das Fahrradlicht dank Wirbelstrom, der durch die Kombination aus einem Magneten und einer Kupferdrahtspule erzeugt wird. Da das innovative Fahrradlicht im Bremsschuh sitzt, kann es auch noch als Blinker verwendet werden. Via App hast Du außerdem Deine Geschwindigkeit im Blick.

Besonderheit: Magnic Microlights bedient sich Wechselstroms als Antriebskraft und kann auch als Blinker verwendet werden.
Kostenpunkt: noch unbekannt. Der Erfinder bemüht sich derzeit noch um die Finanzierung.

6. Radius F1

Smarte Lichtregulierung hat Radius F1 im Gepäck. Das Fahrradlicht passt sich der Geschwindigkeit des Fahrers an und leuchtet bei schneller Fahrt mit bis zu 650 Lumen. Beim Bremsen wird auch gleichzeitig die Strahlkraft gedimmt. Kommt man ganz zum Stillstand, schaltet sich das Fahrradlicht automatisch ab und geht in den Standby-Modus. Das soll besonders dem Batterieverbrauch zugutekommen, der geringer ausfallen soll als bei vergleichbaren Modellen.

Besonderheit: Smarte Lichtregulierung mit geringem Batterieverbrauch.
Kostenpunkt: ab 56 US-Dollar (ca. 45 Euro) auf Indiegogo

7. Flectr 360

Zwar handelt es sich bei Flectr 360 um kein klassisches Fahrradlicht, sondern um einen Fahrradreflektor. Doch er ist eine ganz schön clevere Möglichkeit, Dein Fahrrad im Dunkeln aus jeder Blickrichtung sichtbar zu machen. Die stickerartigen Reflektoren werden direkt auf die Felge geklebt, wo sie das ankommende Licht dank mikroprismatischer Technologie in Tausenden kleiner Prismen zurückwerfen. Anders als bei üblichen Katzenaugen fallen die Sticker gar nicht ins Gewicht und bedeuten keine Einschränkung beim Fahrvergnügen.

Besonderheit: 360-Grad-Sichtbarkeit dank Fahrradreflektoren in Stickerform.
Kostenpunkt: derzeit ab 10,80 Euro

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