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Fitbit Charge 4 vs Fitbit Charge 3: Die Bestseller im Vergleich

Optisch findest Du kaum Unterschiede zwischen dem Fitbit Charge 4 (links) und dem Fitbit Charge 3 (rechts).
Optisch findest Du kaum Unterschiede zwischen dem Fitbit Charge 4 (links) und dem Fitbit Charge 3 (rechts). Bild: © TURN ON/Fitbit 2020

Äußerlich sind sich Fitbit Charge 3 und die neuere Fitbit Charge 4 extrem ähnlich. Die Unterschiede stecken im Detail. In unserem Vergleich der beliebten Fitness-Tracker verraten wir Dir, welche Features beide Modelle bieten und ob sich ein Upgrade von der Charge 3 auf die Charge 4 lohnt.

Design: Ein Ei wie das andere ...

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Das Design hilft im Falle von Fitbit Charge 4 (links) und Charge 3 (rechts) nicht bei der Kaufentscheidung. Bild: © TURN ON 2020

Während es zwischen Fitbit Charge 2 und Fitbit Charge 3 noch sichtbare Designunterschiede gab, muss man diese beim Vergleich von Charge 3 und Charge 4 schon mit der Lupe suchen. Die Tracker-Einheit ist nahezu identisch – mit dem einzigen kleinen Unterschied, dass die Charge 3 in einer Version mit roségoldfarbener und einer Version mit graphitfarbener Gehäuseeinfassung erhältlich ist, die Charge 4 in einer Palisander-Farbvariante (dunkelrot-violetter Holzton). Standardmäßig kommen beide Tracker jedoch in Schwarz daher. Farbakzente kannst Du durch die Auswahl eines anderen Armbands setzen.

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Technik: Onboard-GPS  & NFC nur beim neuen Modell

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PurePulse-Sensor und SpO2-Monitor besitzen beide Modelle, ein GPS-Modul ist aber nur bei der neueren Charge 4 (links) an Bord. Bild: © TURN ON/Fitbit 2020

Beide Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, die die gängigen Fitnessdaten messen und ermitteln. Dazu gehören ein optischer Pulsmesser, der die Herzfrequenz bei Aktivitäten und in Ruhe überwacht, sowie ein SpO2-Sensor, der die Sauerstoffsättigung im Blut misst. Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch zwischen Charge 3 und Charge 4: Onboard-GPS findest Du nur bei dem neueren Modell. Zwar kannst Du Deine Lauf- oder Fahrradrunden auch mit der Charge 3 aufzeichnen – um Dir hinterher eine Karte der Strecke anzusehen, musst Du den Fitness-Tracker allerdings mit Deinem Smartphone verbinden und dessen GPS nutzen. Besitzer der Charge 4 können das Smartphone beim Laufen zu Hause lassen und auf das im Tracker integrierte GPS-Modul zurückgreifen.

Darüber hinaus bringt die Fitbit Charge 4 standardmäßig einen NFC-Chip mit. Bei der Charge-3-Generation ist nur die teurere Special Edition mit einer solchen Funktion zum kontaktlosen Zahlen ausgestattet. Dazu mehr beim Vergleich der smarten Features ...

Fitness- & Health-Tracking: Kaum Unterschiede

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Beim sportlichen Einsatz nehmen sich Charge 4 (links) und Charge 3 (rechts) nicht viel – GPS macht auch hier den Unterschied. Bild: © TURN ON/Fitbit 2020

Beide Tracker bieten dieselben grundlegenden Fitness- und Gesundheitsfunktionen. Sie zählen Schritte, zurückgelegte Distanzen, Kalorien, Etagen und Aktivitätsminuten. Beide überwachen den Schlaf und unterteilen ihn in unterschiedliche Schlafphasen. Außerdem sind beide Modelle in der Lage, die Herzfrequenz mittels eines optischen Pulsmessers und die Sauerstoffsättigung des Bluts mittels eines SpO2-Sensors zu messen.

Sowohl bei der Charge 3 als auch bei der Charge 4 kannst Du aus mehr als 20 verschiedenen Trainingsmodi wählen, zudem erkennen beide Wearables viele Workouts auch automatisch. Allerdings ist wie oben erwähnt nur die Charge 4 in der Lage, Aktivitäten per Onboard-GPS aufzuzeichnen. Charge-3-Besitzer müssen dafür ihr Smartphone mitführen. Neu mit der Charge 4 eingeführt wurden außerdem die sogenannten Aktivzonenminuten. Damit kannst Du gezielt in bestimmten Herzfrequenzbereichen trainieren und beispielsweise die Fettverbrennung optimieren.

Weitere Funktionen, die anfangs dem neueren Modell vorbehalten waren, sind der Schlafmodus und die Smart-Wake-Funktion. Erstere schaltet Smartphone-Benachrichtigungen während der Nacht still, Letztere weckt ihren Träger innerhalb eines 30-Minuten-Fensters während einer leichten Schlafphase. Wichtig zu erwähnen ist jedoch, dass Unterschiede bei den Software-Funktionen nicht von Dauer sein müssen. So hat die Charge 3 schon mehrere Software-Updates erhalten, die Funktionen des neueren Modells mitbrachten, unter anderem das Smart-Wake-Feature.

Smarte Features: Fitbit Pay & Spotify nur bei der Charge 4 Standard

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Fitbit Pay ist nur bei der Charge 4 (links) standardmäßig an Bord. Bild: © TURN ON/Fitbit 2020

Was die smarten Features angeht, gibt es zwei bedeutende Unterschiede zwischen Fitbit Charge 4 und Fitbit Charge 3. Zum einen wird Fitbit Pay nur vom neueren Modell standardmäßig unterstützt. Bei der Charge 3 ist nur die etwas teurere Special Edition mit einem NFC-Chip zum kontaktlosen Bezahlen ausgestattet. Zum anderen bietet nur die Charge 4 Spotify Control, also die Möglichkeit, Spotify auf dem Smartphone vom Handgelenk aus zu steuern. Somit kannst Du das Handy beim Laufen in der Tasche lassen und die Musik einfach über den Tracker bedienen.

Weitere smarte Features, die zum Launch der Charge 4 nur auf dem neueren Modell zu finden waren, hat auch die Charge 3 mittlerweile erhalten. Zum Beispiel reichte Fitbit die sogenannte Quick-Reply-Funktion per Software-Update nach. Damit können auch Besitzer des älteren Modells per Tracker auf eingehende Smartphone-Nachrichten direkt antworten.

Preis & Fazit: Fitbit Charge 3 oder 4?

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Fitbit Charge 4 und Fitbit Charge 3 unterscheiden sich vor allem in zwei wichtigen Punkten. Bild: © TURN ON 2020

Mit der Charge 4 hat der Hersteller 2020 ein neues Modell herausgebracht, das sich vor allem in zwei Dingen von seiner Vorgängerversion unterscheidet: Onboard-GPS und Spotify Control. Der Tracker bietet nun erstmals integriertes GPS und dürfte daher vor allem für Ausdauersportler wie Läufer, Rennradfahrer und Co. interessant sein, die ihr Smartphone nicht immer mitnehmen möchten. Ist das Handy aber dabei, lässt sich Spotify vom Handgelenk aus steuern.

Darüber hinaus bietet die Charge 4 wenige Neuerungen gegenüber der Charge 3 – zumindest der Special Edition mit NFC-Chip –, die einen Umstieg auf das neue Modell rechtfertigen würden. Preislich liegen die Tracker knapp 50 Euro auseinander, beziehungsweise 30 Euro, wenn Du Dich für die Special Edition der Charge 3 interessierst. Die UVP der Charge 4 beträgt 150 Euro, die Charge 3 kostet mittlerweile nur noch knapp 100 Euro. Da sie dieselben grundlegenden Fitness- und Gesundheitsfeatures wie die Charge 4 bietet, ist sie immer noch eine Empfehlung für sportliche Allrounder. Nur wer auf GPS nicht verzichten möchte, greift besser zur neueren Version.

Hier geht's zu den Fitbit-Modellen bei SATURN:

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