Fitness-Tracker mal anders: 6 smarte Einlagen für Läufer, Biker & Co.

Smarte Einlagen wie von Runvi bieten eine Vielzahl wichtiger Fitness-Daten.
Smarte Einlagen wie von Runvi bieten eine Vielzahl wichtiger Fitness-Daten. (©Runvi 2018)
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Smarte Wearables erobern immer mehr (Körper-)Fläche. Sie sind nicht mehr nur ans Handgelenk verbannt, sondern tracken auch an anderen Orten Fitness und Gesundheit. Seit Neuestem haben die Entwickler das Potenzial von Einlagen für sich entdeckt und sie kurzerhand smart gemacht. Was die Hightech-Einlegesohlen können, siehst Du an diesen sechs Exemplaren.

1. SportScientia

Wer beim Fußball seine Performance verbessern will, muss vor allem viel trainieren und sich idealerweise Tipps direkt beim Trainer holen. Ist dieser jedoch nicht vorhanden, kann die smarte Einlage SportScientia bitter benötigte Einsichten in das persönliche Spiel bieten. Sie misst direkt im Fußballschuh über integrierte Sensoren dynamische Daten wie die Gewichtsverteilung, Gangart und Trainingsbelastung. Dabei lernt sie etwas über das, was der Hersteller als "einzigartige, konstante Grundlinie" jedes Nutzers bezeichnet.

Aufbereitet sind die gesammelten Daten in der zugehörigen App einsehbar und sollen dabei helfen, das persönliche Spiel stetig zu verbessern und damit auch Verletzungen vorzubeugen.

  • Besonderheit: SportScentia verbessert die Performance beim Fußball
  • Kostenpunkt: noch nicht erschienen

2. Digitsole

Die kanadische Firma Digitsole bietet gleich drei unterschiedliche Modelle an smarten Einlagen an: Fürs Radfahren, Laufen und ein Paar, das smarte Heizelemente enthält. Alle drei Modelle ermöglichen Aktivitätstracking zu Faktoren wie Geschwindigkeit, Distanz und Kalorienverbrennung. Die Sportsohlen sollen beide zudem Müdigkeits- und Verletzungsrisiken erkennen.

Die Run Profiler Cycling hat eine Tretpedal-Technik-Analyse an Bord, die sich aus Faktoren wie Tretwinkel, Balance und Effizienz zusammensetzt. Personalisierte Tipps und Coaching sind ebenso an Bord. Bei den Laufsohlen wiederum ist eine 3D-Analyse der Schritte eines der Hauptfeatures. Via Bluetooth lassen sich alle drei Modelle mit der Hersteller-App verbinden.

  • Besonderheit: Digitsole bietet smarte Einlagen für Biker, Läufer und gegen Kälte
  • Kostenpunkt: ab 99,99 Euro

3. Runvi

Läufer müssen sich wie kaum andere Sportler auf ihre Fußarbeit verlassen. Müsste die Lauftechnik da nicht auch direkt am Fuß getrackt werden? Das dachten sich offenbar auch die Entwickler von Runvi und brachten smarte Einlagen speziell für Läufer auf den Markt. Sie können dank 30 verbauter Drucksensoren inklusive Beschleunigungsmesser nicht nur die Lauftechnik analysieren.

Dank Werten zu Geschwindigkeit, Aufprall, Trittfrequenz und Co. bekommt der Läufer direktes Feedback und wird damit in Echtzeit gecoacht. In der zugehörigen App können die Fortschritte verfolgt werden.

  • Besonderheit: Runvi ist ein digitaler Coach für Läufer
  • Kostenpunkt: 199 Euro (noch nicht erschienen)

4. Stappone

Dass Einlagen gegen Haltungsfehler helfen können, ist nichts Neues. Doch die Einlegesohle Stappone kann viel mehr. Ein Dutzend Textilsensoren in ihrem Inneren liefern Einsichten über Gewicht, Körperhaltung und sogar Skelettdeformation ihres Nutzers. In der App gibt es eine "digitale Karte des Körpers", die Fehlhaltungen deutlich macht. Erfasst Stappone eine solche, wird man über die App darauf aufmerksam gemacht.

Gleichzeitig dient die smarte Einlage als Aktivitäts-Tracker und erkennt Sitzen, Laufen bis hin zu Fahrstuhlfahren und erfasst auch die Kalorienverbrennung.

  • Besonderheit: Stappone weist auf Haltungsfehler hin
  • Kostenpunkt: ab 49 Euro

5. Arion

Arion richtet sich speziell an Läufer und will mit seiner integrierten Künstlichen Intelligenz vor allem das Verletzungsrisiko bei Joggern und Co. reduzieren. Dazu wird die ultradünne Einlage unter die Einlage im Schuh gelegt und mit einem Wearable, dem sogenannten Footpod, synchronisiert, das an den Schuh geclipt wird.

Die von Arion gesammelten Daten zu Laufrhythmus, Kontaktzeit zum Boden, Schrittlänge uvm. werden auf dem Footpod gespeichert und können später an die zugehörige App auf dem Smartphone gesendet werden. Im Anschluss lässt sich hier eine detaillierte Analyse einsehen. 

  • Besonderheit: Arion analysiert den Lauf dank KI
  • Kostenpunkt: ab 189 Euro

6. FeetMe

Auch wenn es der Name zumindest in ausgesprochener Form nahelegen könnte, mit Füttern hat dieses Wearable ganz und gar nichts zu tun. Vielmehr hat sich das französische Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, einen persönlichen Laufcoach an den Mann beziehungsweise in den Schuh zu bringen. Die smarte Sohle erfasst dank Drucksensoren Schrittlänge, Rhythmus, Kraft, Bodenkontakt und viele weitere Faktoren beim Laufen.

Aufgrund der erfassten Daten und fortlaufender Analyse werden personalisierte Trainingspläne erstellt. Das soll den Läufer dazu befähigen, schneller und leistungsfähiger zu werden und dabei vor allem unverletzt zu bleiben.

  • Besonderheit: FeetMe erstellt personalisierte Trainingspläne für Läufer
  • Kostenpunkt: noch nicht erschienen

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