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Mähst Du noch selbst, oder relaxt Du schon? 7 Mähroboter im Überblick

Gardena Mähroboter
Kleines Gerät, große Erleichterung: Ein Mähroboter nimmt Dir lästige Gartenarbeit ab. Bild: © Gardena 2020

Samstagmorgen, die Sonne scheint, das Gras sprießt – und es gibt drei Millionen Dinge, die Du lieber tun würdest, als den Rasen zu mähen. Lass das doch einen Mähroboter erledigen! Die Garten-Gadgets sind praktisch und umweltfreundlich. Wir stellen sieben Geräte vor, die Dir zu einem sattem Grün verhelfen.

Dein Garten ist Dein verlängertes Wohnzimmer, der Rasen soll gepflegt sein? Rasenmähen kann da sogar schädlich sein: Mit einem herkömmlichen Mäher landen neben dem Schnittgut auch Kleintiere und Mikroorganismen im Sammelbehälter – das entzieht dem Rasen Nährstoffe.

Rasenmähroboter sind umsichtiger: Sie schneiden Grashalme sehr fein ab und lassen sie als Naturdünger auf dem Rasen liegen. Dieser Vorgang nennt sich Mulchen. Insekten und andere Kleintiere bleiben am Leben, und genau das ist für einen schönen und artenreichen Garten notwendig.

Mit einem Begrenzungskabel legst du fest, wo der Mähroboter entlangfahren darf. Du bringst das Kabel mit Heringen so flach wie möglich am Boden an. Steht das Gras hoch genug, verschwindet es Kabel und stört optisch nicht mehr. Der Roboter erkennt das Kabel natürlich trotzdem. Die Ladestation für den selbstständigen Rasenmäher verbindest Du mit beiden Enden des Kabels. So kann er seine E-Tankstelle problemlos finden.

Wie sicher sind Mähroboter?

Ein bunter und vielfältiger Garten durch Mulchen – gut und schön, aber wie hoch ist das Verletzungsrisiko durch Rasenmähroboter? Besonders, wenn Du kleine Kinder oder Haustiere hast, die gern im Garten tollen, sind Deine Bedenken vielleicht groß. Das Risiko ist allerdings relativ gering:

  • Messerspitzen und Gehäuse haben bei (fast) jedem Gerät mindestens 85 Millimeter Abstand zueinander. Ein Fuß kommt bei Kontakt mit einem Mähroboter also gar nicht in Reichweite der Messer.
  • Feinfühlige Stoßsensoren sorgen für schnelle Richtungsänderungen, sobald ein Gegenstand angefahren wird.
  • Hebst Du den Roboter an, stoppt sein Mähwerk bei den allermeisten Geräten augenblicklich. Es geht also kaum Gefahr von nachrotierenden Messern aus.
  • Willst Du besondere Vorsicht walten lassen, kannst Du ein Gerät mit sogenanntem Kreiselmähwerk mit kurzen Klingen wählen.

Robomow RX20U: Günstiger Mähroboter für Einsteiger

Robomow RX20Ufullscreen
Lass den Robomow RX20U das Mähen erledigen und konzentriere Dich auf die schönen Dinge im Leben. Bild: © Robomow 2020

Du willst Dich erst einmal an einen Mähroboter heranwagen und sehen, ob Du mit dem Gerät zurechtkommst? Dann ist der Robomow RX20U eine gute Wahl für Dich. Mit knapp unter 500 Euro liegt das Modell im Einsteiger-Bereich und eignet sich ideal zum Testen, ob Dir Gartenarbeit mit dem Trimmer wirklich liegt. Dein Rasen sollte maximal 200 Quadratmeter groß sein, damit der Robomow schöne Ergebnisse erzielt.

Mit vollem Akku arbeitet der Mähroboter bis zu zwei Stunden. Danach fährt er selbstständig in seine Ladestation zurück und macht sich erneut auf dem Weg, wenn er genug Energie getankt hat. Per App kannst Du Mäh-Pläne erstellen und das Gerät von unterwegs aus steuern.

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Worx Landroid SO500i: Mähroboter mit seitlichem Mähwerk

Der Worx Landroid SO500i nimmt Dir selbst auf unebenen Flächen die Arbeit ab. Sein seitliches Mähwerk stutzt Gras an der Rasenkante – mühsames Nachbearbeiten unnötig. Das 3-Klingen-System schneidet die Halme gleichmäßig ab.

Deine Rasenfläche sollte höchstens 500 Quadratmeter groß sein, wenn der Landroid SO500i die gesamte Mäharbeit erledigen soll. Der Roboter fährt automatisch an seine Ladestation zurück, wenn der Akku zur Neige geht – ist die Fläche zu groß, erreicht er nicht jede Ecke, und Du musst manuell nachhelfen.

Das Begrenzungskabel verlegst Du in 26 Zentimeter Entfernung zu den Rändern des Rasens und etwaigen Hindernissen, da der Roboter den Draht mittig sucht. So fährt er nie über Deinen Rasen hinaus. Per Landroid-App für Dein Smartphone kannst du den Mähroboter genauer kontrollieren und beispielsweise festlegen, wann das Gerät loslegen soll.

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Bosch Indego S+ 400: Dezenter und leiser Mähroboter

Der Indego S+ 400 von Bosch deckt eine Rasenfläche von bis zu 400 Quadratmetern ab. Steigungen von bis zu 15 Grad soll er problemlos bewältigen, drei verschiedene Schnitthöhen stehen zur Auswahl.

Auch beim Indego S+ 400 musst Du das Einsatzgebiet für den Indego einschränken. Der mitgelieferte Begrenzungsdraht benötigt 30 Zentimeter Abstand zu Rasengrenze und allen festen Hindernissen.

Übrigens: Der Bosch-Mähroboter soll mit jedem Einsatz dazulernen. Per LogiCut-Funktion kartiert er die Rasenfläche und geht mit der Zeit immer strukturierter vor. So sorgt er laut Bosch für ein besonders gleichmäßiges Ergebnis – und das auch auf Zuruf: Du kannst Dir den Alexa-Skill für den Indego S+ aufs Smartphone laden und den Roboter per Sprache steuern.

Gardena R40Li: Arbeitet auch bei Regen

Die meisten Mähroboter haben Pause, wenn ein Sommerregen den Garten wässert. Nicht so der Gardena R40Li – er arbeitet unabhängig von Witterungsverhältnissen und ist rund um die Uhr einsatzbereit. Mit dem Begrenzungskabel legst du fest, wo er fahren darf. Achte darauf, dass Du es 25 Zentimeter innerhalb der Rasenfläche verlegst, damit der Roboter nicht über den Rasenrand hinaus fährt.

Ist der Gardena R40Li voll aufgeladen, mäht er bis zu 65 Minuten lang. Danach steuert er automatisch seine Ladestation an und benötigt etwa 50 Minuten, um wieder Energie zu tanken. Per Gardena-App legst du fest, in welchem Rhythmus und wie stark der Roboter kürzen soll.

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Robomow RC312 Pro S: Roboter mit externer Ladestation

Du hast einen großen Garten mit viel Rasenfläche? Der Mähroboter Robomow RC312 Pro S soll bis zu 1.200 Quadratmeter Fläche bewältigen. Sein Einsatzgebiet begrenzt Du mit einem Draht, den Du etwa in 30 Zentimeter Entfernung von der Rasenkante befestigst. Besonderheit: Die Ladestation kannst Du auch außerhalb des Gartens platzieren, etwa in der Garage. Parkt der Mähroboter in der Station, ist er so vor Wind und Wetter geschützt.

Du steuerst den Robomow RC312 Pro S über die App RoboConnect+ mit Deinem Smartphone. Ein Alexa Skill ist auch verfügbar, Du kannst Deinen Rasenmähroboter so bequem per Sprachbefehl steuern.

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Husqvarna Automower 315X: Mähroboter für anspruchsvolles Terrain

Dein Rasen ist riesig, das Gelände unwegsam, und Deine Motivation, das alles zu mähen, geht gegen null? Der Mähroboter Husqvarna Automower 315X kappt Grashalme auf Flächen von bis zu 1.600 Quadratmetern. Steigungen bis zu 40 Prozent sollen kein Problem für ihn sein. Mit dem mitgelieferten Begrenzungskabel legst Du fest, wo er arbeiten soll. Das Kabel kannst Du direkt am Rand des Rasens verlegen, der Husqvarna richtet sich sofort entsprechend aus, wenn er in die Nähe kommt.

Der Mähroboter ist mit GPS ausgestattet, damit er auf weitläufigem Terrain manövrieren und auch von Dir geortet werden kann. Großer Pluspunkt: Du kannst ihn mit der zugehörigen Husqvarna-App von überall aus steuern, selbst wenn du im Urlaub auf der anderen Seite der Welt bist.

An der Unterseite des Automower 315X befindet sich mittig eine relativ große Drehscheibe mit scharfen Pendelklingen. Zum Schutz ist der Roboter mit den üblichen Stoßsensoren ausgestattet, LED-Scheinwerfer und leuchtend rote Gehäusekappen sorgen darüber hinaus dafür, dass er gut zu erkennen ist.

Kress: Mission-Linie kommt ohne Kabel aus

Normalerweise verlegst Du vor dem ersten Einsatz Deines selbstständigen Trimmers ein Begrenzungskabel. Doch es geht auch anders. Mähroboter ohne Begrenzungsdraht verfügen über spezielle Sensoren. Die erkennen, ob das Gerät auf einer Rasenfläche oder auf Pflastersteinen fährt. Merkt es, dass das Gras endet, dreht es automatisch um und bewegt sich wieder Richtung Grün. Du kannst den Roboter zusätzlich per Smartphone und zugehöriger App steuern und Mäh-Pläne erstellen.

Alle Modelle aus der Mission-Linie von Kress sind Mähroboter ohne Begrenzungskabel – ihre Sensoren arbeiten stets zuverlässig. Die vollständige Automatisierung hat aber ihren Preis: Knapp 1.000 Euro kostet das günstigste Gerät.

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