Gegen Anonymität: 6 Nachbarschafts-Apps für mehr Miteinander

Mit Nachbarschafts-Apps kann man einen Blick vor die eigene Haustür werfen und Freunde finden.
Mit Nachbarschafts-Apps kann man einen Blick vor die eigene Haustür werfen und Freunde finden. (©Ben Pipe Photography/Cultura RF/Getty Images 2018)
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Gerade in Großstädten wie Berlin oder Hamburg leben viele Menschen nebeneinander her, ohne sich richtig zu kennen. Nachbarschafts-Apps sollen das ändern und für Nähe statt Anonymität sorgen. Auf welchen Wegen das gelingen kann, zeigen diese sechs Anwendungen. 

1. Nebenan.de von Good Hood GmbH

Als Deutschlands größtes, kostenloses Nachbarschaftsnetzwerk bietet Nebenan.de eine Vielzahl von Funktionen. So kannst Du nicht nur Menschen aus der Nachbarschaft finden und kennenlernen, sondern auch Empfehlungen und Tipps austauschen: egal, ob Du jemanden zum Blumengießen, einen guten Arzt oder sonstiges suchst. Zusätzlich können Gruppen für gemeinsame Interessen gegründet werden und Dinge, die Du nicht mehr brauchst, auf dem Marktplatz getauscht werden. Auch über Veranstaltungen in der Nähe wirst Du über die App auf dem Laufenden gehalten.

Eine Adressüberprüfung stellt sicher, dass tatsächlich nur Anwohner Einblick in die Gruppe haben. Zusätzlich wurden die  Datenschutzbestimmungen vom deutschen TÜV und der ISiCO Datenschutz GmbH zertifiziert.

Verfügbar für: Android und iOS
Preis: kostenlos

2. Nachbarschafts-App von net.star GmbH

Bei der Nachbarschafts-App ist der Name Programm. Die Anwendung ist nach der erfolgreichen Registrierung und Verifizierung fast einsatzbereit. Fülle nun noch Dein Profil aus und schon findest Du dank Matching-Funktion Nachbarn aus Deiner Umgebung, die Deine Interessen teilen. Außerdem inklusive sind sogenannte Nachbarschaftsvorteile, durch die Du Prozente bei Geschäften in der Umgebung bekommen und somit sparen kannst.

Übrigens ist das Netzwerk auch als Website unter der Adresse nachbarschaft.net zu finden.

Verfügbar für: Android und iOS
Preis: kostenlos

3. Nextdoor von Nextdoor.com

Auch die Amerikaner schreiben Nachbarschaft groß und machen ihre App Nextdoor seit 2017 auch für good old Germany verfügbar. Die Anwendung soll Dich über alles, was in Deiner Hood passiert, auf dem Laufenden halten. Das soziale Netzwerk verbindet Dich mit verifizierten Nachbarn und lässt Dich lokale Geschäfte und Aktivitäten in Deiner Gegend entdecken. Natürlich ist auch der gegenseitige Austausch und die Suche nach Babysitter und Co. über Nextdoor möglich. Zusätzlich bekommst Du Sicherheitshinweise, wenn beispielsweise die Hauptstraße gesperrt ist.

Verfügbar für: Android und iOS
Preis: kostenlos

4. Sichere Nachbarschaft von Veiligebuurt B.V.

Neben dem freundschaftlichen Miteinander ist natürlich auch die Sicherheit in Deiner Wohngegend von großer Bedeutung. Diesem Schwerpunkt widmet sich die App Sichere Nachbarschaft. So lernt man nicht nur seine Nachbarn kennen, sondern kann sich mit ihnen auch in Gruppen organisieren. Hier können sich Anwohner vor umherziehenden Einbrechern warnen und sich bei Bedarf zu Bürgerwachen zusammentun. Sichere Nachbarschaft versteht sich als Präventions-App, die die Zahl der Einbrüche um bis zu 30 Prozent reduzieren soll.

Verfügbar für: Android und iOS
Preis: kostenlos

5. Mitwelt von Telefonica Germany GmbH

"Die Stadt in Deiner Hosentasche" – das möchte die standortbezogene Community-App Mitwelt für Dich zu sein. Dabei grenzt Mitwelt sich bewusst von sozialen Netzwerken ab. Statt einen uninteressanten Informationsstrom mit Selbstdarstellern zu bieten, soll der soziale Aspekt im Vordergrund stehen. Du bekommst die neusten Infos aus Deiner Umgebung und kannst Dich mit Menschen in Gruppen über Events und vieles mehr austauschen. Das Ganze soll ohne aufwendige Registrierung möglich sein.

Verfügbar für: iOS , Android soll folgen
Preis: kostenlos

6. Betreut.de von Care.com

Ganz streng genommen ist Betreut.de vielleicht keine Nachbarschafts-App, doch die Anwendung lässt Dich auf jeden Fall mit Deinem Umfeld in Kontakt treten. Der Schwerpunkt der App ist, wie der Name schon sagt, das Finden von Betreuern und Alltagshelfern aus der Umgebung – und zwar vor allem für Familien. Sei es zum Babysitten, für die Seniorenbetreuung, um auf Hund oder ein anderes Haustier aufzupassen oder eine Haushaltshilfe oder einen Nachhilfelehrer für den Nachwuchs zu finden. Betreuer können Profile mit Stundensätzen anlegen. Wer Interesse an der Dienstleistung hat, kann eine Einladung an den Anbieter verschicken.

Die Dienstleistung ist auch in Form des Online-Forums betreut.de nutzbar.

Verfügbar für: Android und iOS
Preis: kostenlos

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