Küche putzen: Vergiss diese 6 Bakterienherde nicht!

Damit beim Küchenputz auch wirklich alles glänzt: Denk an diese beliebten Keimverstecke!
Damit beim Küchenputz auch wirklich alles glänzt: Denk an diese beliebten Keimverstecke! (©Thinkstock/iStock 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

In einer sauberen Küche macht das Kochen einfach mehr Spaß. Deshalb ist es wichtig, den wichtigsten Raum des Hauses regelmäßig zu putzen – aber richtig! Diese sechs Oberflächen, Gegenstände und Geräte solltest Du besonders gründlich reinigen, um Bakterien und Keimen keine Chance zu lassen.

1. Arbeitsflächen

Arbeitsflächen kommen mit allerlei Dreck in Berührung.

Arbeitsflächen in der Küche kommen mit den unterschiedlichsten Sorten von Schmutz in Berührung. Nicht nur, dass wir darauf unser Essen zubereiten. Oft legen wir auch unsere Einkaufstaschen, Geldbörsen, Schlüssel und sonstigen Besitztümer darauf ab – und die sind in der Regel nicht sonderlich sauber. Selbst wenn Du nicht gleich die ganze Küche putzen möchtest, solltest Du Arbeitsplatten nach jeder Benutzung zumindest kurz mit einem feuchten Lappen abwischen. Einmal wöchentlich sollten die Arbeitsflächen mit warmem Wasser und etwas Spülmittel gründlich gesäubert werden.

2. Kühlschrankfächer

Wer viele Lebensmittel im Kühlschrank lagert, sollte ihn besonders oft säubern.

Weil der Kühlschrank ständig mit Lebensmitteln in Berührung kommt, sammeln sich hier auch besonders gern Keime und Bakterien an – vor allem, wenn mal wieder etwas schlecht geworden ist. Beim Küchenputz hat das Gerät deshalb unbedingte Priorität! Alle paar Monate solltest Du den Kühlschrank komplett leer räumen und gründlich säubern. Zwischendurch verbesserst Du die Hygiene, indem Du ab und zu einzelne Fächer oder Glasplatten freiräumst, sie herausnimmst und mit warmem Wasser und etwas Spülmittel reinigst. Achte bei der Lebensmittellagerung außerdem darauf, Fleisch und Milchprodukte getrennt vom Gemüse aufzubewahren – das erschwert die Wanderung gefährlicher Keime.

3. Spülbecken

Im Spülbecken sammeln sich viele Reste an.

Gemessen an der Menge an Wasser und Spülmittel, mit denen das Spülbecken ständig in Berührung kommt, müsste es eigentlich der sauberste Ort der ganzen Wohnung sein. Doch der Schein trügt: Lebensmittel- und Getränkereste hinterlassen auf Dauer ihre Spuren an Becken und Wasserhahn und machen sie zu einem Paradies für Bakterien. Gründlich Abwischen mit warmem Wasser und Spülmittel ist deshalb so oft wie möglich angesagt. Achte dabei darauf, den verwendeten Schwamm regelmäßig zu wechseln, denn sonst verteilst Du den Schmutz nur neu. Hausmittel-Tipp: Mit einem in Essig getränkten Küchentuch entfernst Du Kalk und Wasserflecken von Spülen aus Edelstahl. So machst Du das Spülbecken nicht nur sauber, sondern bringst es auch wieder auf Hochglanz!

4. Schaltknöpfe am Herd und Lichtschalter

Versteckter Dreck: Auch die Drehknöpfe von Herd und Co. müssen regelmäßig abgewischt werden!
Versteckter Dreck: Auch die Drehknöpfe von Herd und Co. müssen regelmäßig abgewischt werden!

Ein Kandidat aus der Kategorie "leicht zu übersehen": An den Schaltknöpfen des Herds und an Lichtschaltern sammelt sich mit der Zeit ebenfalls so einiges an Dreck an – schließlich greifst Du beim Kochen ständig an irgendeinen Knopf, ohne Dir unbedingt vorher die Hände zu waschen. Das gilt übrigens auch für den Griff am Kühlschrank. Diese Keimherde solltest Du daher nicht vergessen, wenn Du Deine Küche richtig putzen willst. Tipp: Stelle Dir vor allem in der Erkältungssaison eine Packung mit Desinfektionstüchern bereit, mit denen Du ab und zu über die Schaltarmaturen wischt.

5. Mikrowelle

Mit ein paar Hausmitteln bekommst Du die Mikrowelle im Handumdrehen wieder sauber.

Die meiste Zeit ist die Mikrowelle zu und der Dreck, der sich darin nach und nach ansammelt, fällt nicht so sehr auf. Wer seine Küche richtig putzen will, sollte das praktische Gerät aber auf dem Schirm haben. Die Reinigung ist außerdem mit einigen Hausmitteln ziemlich simpel: Fülle eine kleine Schüssel oder einen Teller mit etwas Wasser und Essig. Lasse die Mischung auf höchster Stufe etwa 10 Minuten in der Mikrowelle kochen und verdampfen. Schmutz und Fett lösen sich und können mit einem feuchten Lappen und etwas Spülmittel weggewischt werden. Statt mit Essig funktioniert dieser Trick auch mit Zitronenscheiben, die allerdings nur für etwa fünf Minuten kochen sollten und als Nebeneffekt frischen Duft mitbringen.

6. Schwämme und Bürsten

Damit Schwämme richtig säubern sollten sie – klar – sauber sein.
Schwämme müssen regelmäßig gewechselt werden.

Eigentlich logisch, dass Schwämme und Bürsten zu den größten Dreckschleudern in einer Küche gehören. Trotzdem werden sie in vielen Haushalten oft viel zu lange verwendet und tragen ihre Keime so durch den ganzen Raum. Wenn Du eine Spülmaschine besitzt, gönne den Schwämmen ab und zu einen Waschgang, damit sie ordentlich durchgespült werden. Ansonsten kann es nicht schaden, die Reinigungsutensilien einfach einmal komplett auszutauschen, wenn Du das nächste Mal die Küche putzen willst.

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