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Zimmer im Sommer kühlen: So sorgst Du effektiv für weniger Hitze

Nicht nur ein Ventilator kann gegen hohe Temperaturen in den eigenen vier Wänden helfen.
Nicht nur ein Ventilator kann gegen hohe Temperaturen in den eigenen vier Wänden helfen. Bild: © dolgachov/iStock/Thinkstock 2017

Im Sommer wird es einige Wochen lang richtig heiß, auch bei uns in Deutschland. Wer dann nicht schwitzen möchte, muss sich nicht eine teure Klimaanlage ins Haus holen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, sich abzukühlen – sowohl mit als auch ohne Ventilator.

Bei Temperaturen jenseits der 25 Grad wird es unangenehm in der Wohnung. Besonders im Schlafzimmer stört die Hitze und sorgt für unruhige Nächte. Lebst Du zudem in einer hohen Etage, staut sich die warme Luft zunehmend bei Dir. Aber keine Sorge: Mit ein paar Tipps und Tricks sorgst Du selbst in einer Dachgeschosswohnung für angenehme Kühle. Spezielle Geräte helfen Dir dabei.

Luftbefeuchter: Sorgen für eine frische Brise

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Ein Luftbefeuchter reichert die Luft mit Feuchtigkeit an. Bild: © Thinkstock/Yocamon 2016

Nicht nur im Winter sind Luftbefeuchter Helfer in der Not, auch im Sommer können die Geräte das Raumklima verbessern. Wenn sich trockene, warme Luft breitmacht, sorgt der Luftbefeuchter durch Verdunstungskälte für Frische im Raum und senkt die Temperatur etwas. Ist der Luftbefeuchter vor einem Ventilator positioniert, verteilt sich die Feuchtigkeit optimal im Raum und wirkt wie eine angenehme Brise auf hoher See.

Im SATURN Shop findest Du eine große Auswahl an nützlichen und dekorativen Luftbefeuchtern.

Räume im Sommer kühl halten: Tagsüber verdunkeln

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Rollos halten im Sommer einen großen Teil der Wärme wirksam draußen. Bild: © brizmaker/iStock/Thinkstock 2017

Scheint die Sonne tagsüber mit voller Stärke in die Wohnung, ist es kein Wunder, wenn es abends beim Heimkommen stickig und heiß ist. Verhindern kannst Du das, indem Du vor dem Verlassen der Wohnung alle Vorhänge, Rollos und Jalousien vor den Fenstern zuziehst. Auf diese Weise gelangt die Hitze gar nicht erst hinein. Eine dauerhaftere Lösung können Klebefolien auf den Fenstern sein: Sie halten die Hitze draußen, lassen aber Licht hinein. Lüften solltest Du möglichst nur frühmorgens und spätabends, wenn die Luft draußen abgekühlt ist.

Klimaanlage DIY: Kühlbox umbauen

Kühlboxen sind im Sommer unsere ständigen Begleiter bei Ausflügen in den Park, an den Badesee oder Strand. Sie leisten gute Dienste, um das leckere Blonde und andere bitter nötige Erfrischungen kühl zu halten. Bastler können aus der isolierten Box mithilfe dieser Video-Anleitung auch eine Mini-Klimaanlage bauen. Wem das nicht anspruchsvoll genug ist, der kann sich beim Bau dieser Bluetooth-Kühlbox austoben.

Feuchte Bettlaken im Raum verteilen

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Baumwollbettlaken sind eine gute Investition für den Sommer. Bild: © diego_cervo/iStock/Thinkstock 2017

Wer auf umfangreiche handwerkliche Herausforderungen verzichten möchte, kann sich anders helfen. Hole einige Bettlaken mit hohem Baumwollanteil aus dem Wäscheschrank, befeuchte sie und hänge sie vor die Fenster oder breite sie auf einem Stuhl aus. Beim Trocknen entziehen die Wäschestücke der Luft Wärme, was den Raum merklich abkühlt.

Tipp: Auch für ein kühles Bett lohnt sich die Anschaffung reiner Baumwollbettwäsche, da sie Feuchtigkeit besser aufnimmt als Mischtextilien. Du schwitzt dadurch weniger.

Kalte Füße bekommen? Im Sommer eine Wohltat

Du kennst es sicher: Hast du kalte Füße, kannst du partout nicht einschlafen und fröstelst. Genau das kannst Du Dir an heißen Sommertagen zu Nutze machen – und Dich gleichzeitig schön entspannen. Fülle einfach ein Fußsprudelbad mit kaltem Wasser. Das Wasser sollte die kälteste Temperatur haben, die aus Deinem Hahn kommt. Es kostet anfangs etwas Überwindung, die Füße hinein zu tunken, dafür fühlst Dich aber sofort abgekühlt. Und nach ein paar Minuten fühlst Du Dich richtig gut und hast die Hitze um Dich herum vergessen – auch dank der schönen Massage durch die Luftbläschen.

Das Fußsprudelbad von AEG sorgt für Entspannung – und Abkühlung im Sommer.

Pflanzen: Auch im Büro als Abkühlung willkommen

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Aloe Vera gibt große Mengen an Sauerstoff ab und reinigt die Luft. Bild: © Pexels 2017

Du kannst nicht nur mit technischen Geräten für Abkühlung sorgen, auch die Pflanzen haben Anteil am Raumklima. Sie produzieren nicht nur Sauerstoff – manche Pflanzenarten können die Hitze regelrecht aufsaugen. Zu ihnen gehören beispielsweise Bogenhanf, Graslilie, Aloe Vera und der Gummibaum. Sie alle sind natürliche Luftbefeuchter, die auch eine reinigende Wirkung auf das Raumklima haben. Zudem sind sie pflegeleicht und dekorativ, machen sich auch im Büro perfekt auf Deinem Schreibtisch.

Ventilator-Trick: Mit Eis zusätzlich abkühlen

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Ein alter Ventilator lässt sich mithilfe von Eiswürfeln pimpen. Bild: © Pixabay 2017

Ventilatoren haben gegenüber Klimaanlagen einen großen Nachteil: Sie wirbeln nur heiße Luft auf, statt für wirkliche Abkühlung zu sorgen. Mit diesem einfachen Trick sorgst Du wirklich für frische Luft: Platziere eine Schale mit Eiswürfeln vor dem Standventilator und schalte ihn nun an. Du wirst schnell merken, dass die Luft sich merklich abkühlt und Du erfrischt wirst, als hättest Du eine Klimaanlage in den eigenen vier Wänden.

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