Olympia 2018: Diese Wearables tragen die Athleten in Südkorea

Mindestens eines der smarten Wearables auf dieser Liste dürfte auch diese Sportlerin bei Olympia 2018 gut gebrauchen können.
Mindestens eines der smarten Wearables auf dieser Liste dürfte auch diese Sportlerin bei Olympia 2018 gut gebrauchen können. (©picture alliance/HOCH ZWEI 2018)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Bei Olympia 2018 dreht sich alles um die sportlichen Leistungen der Athleten in PyeonChang, schon klar. Doch mindestens genauso spannend sind die verschiedenen smarten Wearables, die die Sportler bei ihren Höchstleistungen unterstützen. Das fängt beim kontaktlosen Bezahlen per Handschuh an und hört beim smarten Trainingsanzug auf.

1. NFC-fähige Bezahl-Wearables von Visa

Minustemperaturen gehören bei den Olympischen Winterspielen selbstverständlich zur Tagesordnung. Damit Sportler und Besucher sich beim Bezahlen keine kalten Finger holen, hat Visa sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: smarte Handschuhe, mit denen Träger kontaktlos bezahlen können. Damit das funktioniert ist in den Handschuhen ein Dual-Interface-Chip und eine Miniantenne für kontaktloses Zahlen integriert.

Neben den Handschuhen hat Visa auch Sticker und spezielle Motto-Pins passend zu Olympia 2018 an den Start gebracht. Die sollen sich an quasi allem befestigen lassen und Nutzern ebenfalls kontaktloses Bezahlen ermöglichen. Auch nach Olympia 2018 werden Nutzer dem Unternehmen zufolge mit Visas smarten Bezahl-Wearables weltweit an NFC-kompatiblem Lesegeräten zahlen können. Wenn einem da Mal nicht warm ums Herz wird.

2. Samsung SmartSuit

Zugegeben, während der eigentlichen Wettkämpfe werden wir den SmartSuit von Samsung nicht zu sehen bekommen (das hat die International Skating Union offiziell verboten). Während des Trainings dürften die niederländischen Eisschnellläufer aber durchaus von den smarten Fähigkeiten des Ganzkörperanzugs profitiert haben. Der ist mit zahlreichen Sensoren ausgestattet und misst bis auf den kleinsten Millimeter genau die Körperhaltung seines Trägers beziehungsweise die exakte Entfernung zwischen Hüfte und Eis.

Über eine zugehörige App kann der Coach die Informationen in Echtzeit einsehen. Soll der Sportler seine Position korrigieren, signalisiert der Anzug das via Appbefehl durch dezentes Vibrieren am Handgelenk. Aktuell sind die beiden Sportler des niederländischen Eisschnelllaufteams die Einzigen, die sich über den SmartSuit freuen dürfen. Samsung will die weitere Entwicklung der Technik vom Olympia-Feedback abhängig machen.

3. Halo Sport System

Eigentlich sieht Halo Sport System wie ein übergroßes Paar Kopfhörer aus, doch bei Musik hören die Fähigkeiten des smarten Wearables längst nicht auf. Vielmehr soll das Device dank Neurostimulation für ein Feintuning im Gehirn sorgen. So sollen extrem effiziente Trainingseinheiten möglich und die persönliche Leistung deutlich gesteigert werden.

Ein Effekt, den sich das US-Ski-Team bei den Olympischen Winterspielen 2018 zunutze macht. Und den auch jede Privatperson für sich nutzen kann, sei es nun beim Sport, am Musikinstrument oder bei einer anderen Tätigkeit. Über die Homepage des Herstellers lässt sich Halo Sport für 749 US-Dollar (rund 600 Euro) bestellen.

4. Dainese D-air Ski

Skifahrer sind oft extrem schnell unterwegs. Das gilt nicht nur auf der "privaten" Piste, sondern vor allem auch bei den Olympischen Winterspielen. Bei Olympia 2018 brettern Downhill-Fahrer und Co. gerne mal mit 130 Stundenkilometern über den Schnee. Übel, wenn dann ein Sturz passiert.

Hier kommt der D-air Ski von Dainese ins Spiel. Das smarte Wearable ist quasi eine Art ultraleichter Oberkörper-Airbag speziell für Skifahrer und schützt vor schweren Verletzungen durch Hochgeschwindigkeitsstürze. Damit sich die Luftkissen nicht während des normalen Abfahrtslaufs oder Weitsprungs aufblasen und die Wertung verderben, haben die Spezialisten des Motorradequipment-Herstellers leistungsstarke Sensoren integriert. "Der Algorithmus bläst das Schutzsystem nur auf, wenn die Signale von sieben Sensoren die voreingestellten Grenzwerte überschreiten", zitiert Sporttechie das Unternehmen.

5. Beheizbare Jacke "Team USA" von Ralph Lauren

Während Olympia 2018 in vollem Gange ist, müssen sich Athleten und Co. zwangsläufig viel im Freien – sprich in der Kälte – aufhalten. Wer da nicht gerade aktiv an einem Wettkampf teilnimmt, kann angesichts der eisigen Temperaturen schon mal ins Schlottern geraten. Um das zu verhindern, hat Modehersteller Ralph Lauren das amerikanische Team mit beheizbaren Jacken ausgerüstet.

Die Jacke ist wasserdicht, mollig warm gefüttert und verfügt über eine integrierte Batterie, die für bis zu 11 Stunden Wärme sorgt. Je nachdem, für welches Wärme-Setting sich der Träger in der zugehörigen App entscheidet. Aktuell ist die limitierte Olympia-Edition der smarten Jacke bereits überall vergriffen. Das Unternehmen will ausgehend vom Feedback der Olympioniken aber prüfen, inwieweit sich die Technik für zukünftige Kollektionen weiterverwenden lässt.

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