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Philips-Hue-Alternative: 6 weitere smarte Lampen für Dein Heim

Es gibt zahlreiche sehr gute Alternativen zu Philips Hue.

Wer seine Lampen zu Hause per Sprache oder App steuern möchte, benötigt ein smartes Lichtsystem – etwa Philips Hue. Doch Anbieter wie Luke Roberts, Ikea mit Tradfri oder Osram mit Lightify bieten ebenso intelligente Systeme an. Fünf Alternativen zu Philips Hue stellen wir im Folgenden vor.

1. Luke Roberts – Smarte Design-Lampe

Auch das österreichische Startup Luke Roberts hat sich auf smarte LED-Beleuchtungen spezialisiert. Im Vergleich zu Philips Hue und anderen Anbietern verfolgen die Österreicher aber einen deutlich ambitionierteren Ansatz. In einer einzigen Lampe von Luke Robersts sind 300 LED-Leuchten verbaut, die wahlweise einen gesamten Raum oder nur Teile davon in unterschiedlichen Helligkeitsstufen und Lichtstimmungen ausleuchten können.

Durch die kreisförmige Anordnung der LEDs kann die Lampe Modell F von Luke Roberts auf Wunsch Lichtpunkte in ganz bestimmte Bereiche eines Raumes setzen und beispielsweise größere Wohnzimmer so ausleuchten, wie es sonst nur mit Hilfe von mehreren Lampen möglich wäre. Besonders praktisch ist dabei auch die Bedienung per Smartphone, die der Hersteller als "Malen von Licht" beschreibt. Auf dem Screen des Gerätes können dabei nämlich die Bereiche des Zimmers markiert werden, die beleuchtet werden sollen – ganz einfach durch ein Malen der gewünschten Beleuchtungszonen auf dem Display.

Die Lampe stellt sich nach mehreren Tagen sogar auf das Nutzungsverhalten und die Tagesabläufe ihrer Besitzer ein und liefert dann beispielsweise zu verschiedenen Tageszeiten auch verschiedene Lichteinstellungen.

2. Ikea Tradfri

Eine Philips-Hue-Alternative bietet etwa der schwedische Möbelgigant Ikea mit dem System Tradfri an. Die Leuchten von Ikea sind deutlich günstiger als etwa bei Philips Hue, dafür ist die Bedienung ab Werk nicht ganz so komfortabel wie beim Platzhirsch Philips. Denn: Für die eigentliche Steuerung der smarten Lampen ist primär eine Fernbedienung vorgesehen, die Bedienung per App ist natürlich ebenso möglich.

Praktisch: Seit einiger Zeit lässt sich Ikea Tradfri mit Philips Hue verbinden, womit die günstigeren Ikea-Leuchten spielend einfach in das Philips-System eingebunden werden können. Wer möchte, kann die Ikea-Leuchtmittel aber auch per Alexa oder Siri mittels Sprachbefehl steuern. Praktisch: Eine Art Basis ist für die Ikea-Lampen nicht zwingend erforderlich. Sie ist aber für weitere Komfortfunktionen unerlässlich, etwa für die Steuerung per Tradfri-App oder Firmware-Updates.

3. Elgato Avea

Die Einrichtung von Elgato Avea gelingt besonders schnell, eine Bridge wird nicht benötigt. Die Lampen verbinden sich direkt mit dem Smartphone, allerdings per Bluetooth LE und nicht per WLAN. Das hat den Vorteil, dass die Lampen auch ohne vorhandenes WLAN per Handy gesteuert werden können. Als Nachteil kann sich, insbesondere bei größeren Häusern oder Wohnungen, die geringere Reichweite erweisen. Dafür stehen nach der schnellen Einrichtung stimmungsvolle Szenen wie Polarlicht, Zauberwald oder Kaminfeuer zur Wahl, der integrierte Wecker verspricht ein natürliches Aufwachen. Besitzer einer Apple Watch können Stimmungen direkt am Handgelenk ändern.

4. Osram Lightify

Leuchtmittel-Hersteller Osram hat mit Lightify ein System am Start, das Philips Hue relativ ähnlich ist. So benötigst Du für den Betrieb von Lighitfy-Leuchten zwingend einen Gateway, steuern lassen sich die smarten Leuchten bequem per App. Osram setzt dafür auf ein offenes System mit Cloud-Anbindung, womit sich auch kompatible Standard-Lampen in das System integrieren lassen. Durch die Unterstützung des ZigBee-Standards können Osram-Leuchmittel auch mit Philips Hue verbunden werden. Auf einen HomeKit-Support müssen Nutzer von Lightify aber verzichten, in diesem Punkt ist Philips Hue die bessere Wahl für Apple-Kunden, die Smart-Home-Geräte per Home-App steuern möchten.

5. Belkin WeMo

Die Auswahl an Lampen ist bei Belkins WeMo-System zwar begrenzt, dafür arbeiten die smarten Leuchten auch mit Google Home oder Amazon Echo zusammen. Auf Wunsch können die LED-Leuchten auch in das Lightify-System von Osram eingebunden werden. Für die Inbetriebnahme wird eine Bridge namens Link benötigt, die etwa im Starterset enthalten ist – bis zu 50 Lampen können damit gleichzeitig gesteuert werden. Die App unterstützt verschiedene Szenen, einen Urlaubsmodus und das Erstellen von Zeitplänen.

6. Innr Lightning

Konkurrenz für Philips kommt ausgerechnet aus dem eigenen Land: Das niederländische Unternehmen Innr Lightning hat smarte Leuchten im Angebot, vorrangig mit weißem Licht. Die Lösung gibt es mit eigenen Bridge (bis zu 50 Lampen). Wer möchte, kann das System aber auch mit Osram Lightify oder eben Philips Hue koppeln. Die Leuchtmittel können auch per Amazon Alexa gesteuert werden, Apples HomeKit-Standard wird indes nicht unterstützt. Über die Innr-App können Szenen ausgewählt oder Zeitpläne definiert werden. In puncto Funktionsumfang kann die Anwendung derzeit aber noch nicht mit den großen Anbietern mithalten.

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