Rechtzeitig zur Badesaison: 5 Wearables, die Sonnenbrand vorbeugen

Mit Wearables wie QSun kann man unbesorgt in die Sonne gehen.
Mit Wearables wie QSun kann man unbesorgt in die Sonne gehen. (©QSun 2018)
Meliha Dikmen Gruselt sich auch bei FSK-12-Filmen.

Im Sommer oder Urlaub die Wärme der Sonne zu genießen, ist herrlich. Doch unversehen hat man schnell einen Sonnenbrand einkassiert. Der kann nicht nur wehtun, sondern auch die Haut langfristig schädigen. Schuld daran ist die ultraviolette Strahlung der Sonne, die jedoch auch die Bildung des lebenswichtigen Vitamin D anregt, das die Knochen stärkt. 

Wer einem Sonnenbrand vorbeugen möchte, ohne auf Frischluft und Vitamin D zu verzichten, sollte zu diesen 5 praktischen Wearables greifen, die die UV-Strahlung immer im Blick haben.

1. My UV Patch

Die UV-Strahlung, der Du beim Sonnenbad ausgesetzt bist, lässt sich natürlich am besten auf der Haut direkt messen. Diese Überlegung hat sich auch die Hautpflege-Marke La Roche-Posay zu Herzen genommen. Sie entwickelte das ultradünne und smarte Pflaster My UV Patch. Es wird an einer Stelle des Körpers aufgeklebt, die ständig der Sonne ausgesetzt ist wie Hand oder Handgelenk.

Hier misst der wasserfeste Aufkleber quasi als Hautsensor die UV-Strahlung. Durch das Scannen des Pflasters zeigt die zugehörige App das verbliebene "Sonnenguthaben". Ist es verbraucht, schlägt My UV Patch Alarm und empfiehlt, die Sonnencreme aufzufrischen oder in den Schatten umzuziehen.

  • Besonderheit: Pflaster misst UV-Strahlung und warnt via App vor übertriebenem Sonnengenuss
  • Kostenpunkt: derzeit nicht im Handel erhältlich, ursprünglich eine Beigabe bei Bestellungen auf der Hersteller-Website

2. UV Sense

Und schon wenige Zeit nach der Veröffentlichung von My UV Patch stellte La Roche-Posay ein weiteres smartes Wearable vor, dass die Haut schützen soll. UV Sense ist noch kleiner als sein Vorgänger und wird als Wearable auf den Fingernagel geklebt. Der nur zwei Millimeter dicke, kreisrunde Sensor von neun Millimeter Durchmesser misst von der Fingerspitze aus ganz ohne Batterie die UV-Strahlung.

Die gesammelten Daten werden an die zugehörige App weitergeleitet, die dem Nutzer seinen "UV-Kontostand" verrät und auch Tipps zum gesunden Sonnenbaden liefert. UV Sense hält bis zu drei Monate durch, der Klebstoff jedoch nur für ca. zwei Wochen. Deshalb wird bei der Bestellung zusätzlicher Klebstoff mitgeliefert.

  • Besonderheit: Winziges Wearable für den Fingernagel misst batterielos den "UV-Kontostand"
  • Kostenpunkt: noch nicht erschienen, limitierter US-Release im Sommer 2018 geplant, 2019 ist eine weltweite Vermarktung vorgesehen

3. SunFriend

Das unkomplizierte Wearable SunFriend soll einen dabei unterstützen, genug Vitamin D zu tanken, ohne dass die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird. SunFriend erinnert optisch an die Schlüsselarmbänder im Schwimmbad, ist aber in diesem Fall der Schlüssel zu einem maßvollen Sonnenbad. Nachdem man auf einer Skala von 1 bis 11 die Empfindlichkeit seiner Haut eingestellt hat, misst das Wearable fürs Handgelenk die UV A- und B-Strahlung.

LED-Lichter direkt am Sonnenfreund benachrichtigen den Träger, wenn die sichere Menge an UV-Strahlung für den Tag erreicht wurde. Das Ganze funktioniert ganz ohne App-Anbindung. Das bis zu einer Tiefe von drei Metern wasserfeste Health-Gadget hält dank seiner verbauten Batterie bis zu drei Jahre Sonnenbaden durch.

  • Besonderheit: Sonnentracker warnt per LEDs vor übermäßiger UV-Strahlung
  • Kostenpunkt: ca. 23 Euro

4. QSun

Es ist von Faktoren wie Hauttyp, persönlichen Gewohnheiten, Standort und Wetterbedingungen abhängig, welcher UV-Intensität Du ausgesetzt bist. QSun bringt das alles unter einen Hut und ermittelt dank eines UV-Sensors gepaart mit einem Algorithmus individuelle Empfehlungen zum Sonnenschutz in Echtzeit.

Wenn ein Sonnenbrand droht, wird der Nutzer des Wearables über LED-Lichter und Buzzer benachrichtigt. Auch hat QSun auf dem Schirm, wie es um Deine Vitamin-D-Depots steht. Deinen Hauttyp kannst Du übrigens direkt in der zugehörigen App bestimmen lassen. Auch sagt einem die Anwendung, wann und wie viel Sonnencreme man abhängig von der Kleidung benutzen sollte. 

  • Besonderheit: Ein Algorithmus erfasst alle relevanten Umweltdaten zu dem Sonnenbad
  • Kostenpunkt: noch nicht im Handel, soll später 99 US-Dollar (ca. 80 Euro) kosten

5. Shade UV Sensor

Menschen wollen sich aus den verschiedensten Gründen vor der Sonne schützen. Empfindliche Haut, Angst vor beschleunigter Hautalterung oder eine überstandene Hautkrebserkrankung können sie für die Gefahren der UV-Strahlung sensibilisiert haben. Für diese Menschen wurde Shade UV Sensor entwickelt. Das Wearable soll so genau wie entsprechende Geräte im Labor messen können, wie viel UV-Licht man sich aussetzen kann, bevor Hautschädigungen drohen.

Selbst UV-Strahlen, die von Glühbirnen abgegeben werden, vermag Shade UV Sensor zu messen, das per kraftvollem Magnet an T-Shirt, Jacke und Co. befestigt wird. Über die zugehörige App kannst Du sehen, wie nahe Du Dich bereits an Deinem UV-Limit bewegst. Dabei wird auch berücksichtigt, ob Du Sonnencreme verwendet hast oder nicht.

  • Besonderheit: Sensor misst das persönliche UV-Limit unter Berücksichtigung der verwendeten Sonnencreme
  • Kostenpunkt: 249 US-Dollar (ca. 200 Euro)

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Beliebteste Artikel bei Smart Living

  • Letzte 7 Tage
  • Letzte 30 Tage
  • Alle
close
Bitte Suchbegriff eingeben