Schlechte Angewohnheiten? Diese 6 Gadgets machen Schluss damit!

Smarte Gadgets wie der Lumo Lift helfen Dir dabei, schlechte Angewohnheiten abzulegen.
Smarte Gadgets wie der Lumo Lift helfen Dir dabei, schlechte Angewohnheiten abzulegen. (©Lumo Bodytech 2017)
Daniela Li Träumt von der "Walker Stalker Cruise" – oder einem Urlaub in Hauros wandelndem Schloss.

Schlechte Angewohnheiten loszuwerden, ist oft leider gar nicht so einfach. Doch zum Glück gibt es heutzutage immer mehr smarte Gadgets, die Dir dabei helfen. Egal, ob Du mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder Dich einfach nur gerader halten möchtest: Die folgenden sechs Technik-Helferlein unterstützen Dich dabei.

1. Pavlok buzzert schlechte Angewohnheiten weg

Das Konzept hinter dem smarten Wearable Pavlok ist eigentlich ganz einfach: Jedes Mal, wenn Du Dich einer Deiner schlechten Angewohnheiten hingeben möchtest, drückst Du auf das Gerät – und bekommst dann einen (mehr oder weniger) starken Stromstoß verpasst.

Die Idee: Dein Gehirn verbindet schon nach kurzer Zeit die Angewohnheit mit dem schmerzhaften Impuls und die Lust auf Zigaretten, Schokolade und Co. verschwindet quasi ganz von alleine.

  • Vorteil: Das Prinzip von Pavlok ist seit Jahren unter dem Stichwort Aversionstherapie bekannt und als wirkungsvoll erwiesen. Wer sich nicht selbst brizzeln möchte, kann auch Ton- oder Vibrationshinweise als Stimuli auswählen. Doch die sind leider weniger effektiv ...
  • Nachteil: Beim Pavlok ist Selbstdisziplin gefragt. Zwar kann das Device via App auch auf Automatik gestellt werden, am effektivsten soll es aber im manuellen Modus sein.

Warnhinweis
Da Pavlok mit mehr oder weniger starken Elektroschocks arbeitet, solltest Du im Zweifelsfall vor der ersten Benutzung mit Deinem Arzt Rücksprache halten. Menschen mit Herzschrittmacher sollten von Pavloks Elektroschockfunktion besser Abstand nehmen. Auch Kinder und Schwangere warnt der Hersteller vor einer Nutzung.

2. Quitbit hilft beim Rauch-Stop

Quitbit ist ein smartes Feuerzeug, das Dir dabei helfen soll, mit dem rauchen aufzuhören, oder die Anzahl der Zigaretten zumindest zu reduzieren. Ganz wie Du möchtest. Dafür registriert das kleine Gerät genau, wann und wie oft Du zur Fluppe greifst und teilt es Dir via App und auf dem integrierten Display mit.

So hast Du nicht nur im Blick, wie es um Deinen tatsächlichen Nikotinkonsum bestellt ist, sondern kannst über einstellbare "Ziele" auch effektiv etwas dagegen tun.

  • Vorteil: Schummeln ist hier (fast) unmöglich. Über die zugehörige App kannst Du einstellen, wie oft oder wann am Tag das Heizmodul des Quitbit benutzt werden kann.
  • Nachteil: Nutzt Du diese Funktion nicht, ist der Quitbit effektiv nur ein Zigaretten-Tracker. Um wirklich aufzuhören, kann das für manch einen Raucher zu wenig sein.

Als Alternative zu Quitbit dienen auch die smarte Zigarettenpackung FitSmoke und die Smartwatch-App Smokebeat.

3. Snoozle holt Dich zuverlässig aus den Federn

Du bist kein geborener Morgenmensch und erliegst regelmäßig den Versuchungen der Snoozefunktion Deines Weckers? Dann könnte Snoozle genau das Richtige sein, um mit dieser schlechten Angewohnheit zu brechen. Der smarte Wecker besitzt nämlich nicht nur keine Snooze-Taste – er hat auch keinen Aus-Knopf!

Um Snoozle also am Weiterklingeln zu hindern, musst Du aufstehen und das Gadget auf die zugehörige Basis platzieren. Und wenn Du dann schon mal aus dem Bett raus bist, kannst Du auch gleich in Deine Morgenroutine starten ...

  • Vorteil: Richtig eingesetzt sorgt Snoozle sicher für zeitiges Aufstehen.
  • Nachteil: Derzeit gibt es den smarten Wecker noch nicht regulär zu kaufen. Erfinder Valentin Nicula bemüht sich auf Kickstarter um die Finanzierung seines Produktes.

4. Keen hilft gegen Nägelkauen und Co.

Keen zielt darauf ab, unbewusste Verhaltensweisen festzustellen. Der Gedanke: Wer sich eine Handlung bewusst macht, kann sie leichter und bewusst unterlassen. So sollen auch schlechte Angewohnheiten abgestreift werden können.

Das wie ein modernes Fitnessarmband aussehende Gadget funktioniert bei Fingernägelkauen, Daumenlutschen, (nervösem) Knibbeln im Gesicht und Haare reißen. Per Motiontracking stellt Keen fest, wenn sich der Arm in die "verbotene Position" bewegt, und warnt Dich per Vibration. Bis zu vier Zielbewegungen können gespeichert werden. Auswerten und steuern lässt sich das Device über die zugehörige App.

  • Vorteil: Keen hilft dabei, unbewusste Handlungen unauffällig bewusst zu machen. So kannst Du Dein Gehirn neu trainieren.
  • Nachteil: Leider funktioniert das smarte Gadget nur für vier verschiedene schlechte Angewohnheiten.

5. Bessere Haltung dank Lumo Lift

Nicht nur Büroarbeiter wissen: Sich eine gerade Haltung anzugewöhnen, ist aber gar nicht so einfach. Das kleine Wearable Lumo Lift soll helfen. Dem Hersteller zufolge ist eine krumme Haltung nämlich nicht nur schlecht für den Rücken. Sie verursacht Deinem Körper auch insgesamt Stress, beeinträchtigt Dein Selbstbewusstsein und lässt Deine Ausstrahlung leiden.

Es wird unauffällig am Oberkörper getragen und erinnert Nutzer durch Vibration daran, sich gerade zu halten. Gleichzeitig fungiert das smarte Device als Fitnesstracker und zeichnet Schrittzahlen, zurückgelegte Entfernung und verbrauchte Kalorien auf. In der zugehörigen App lässt sich dann alles auswerten.

  • Vorteil: Lumo Lift ist extrem unauffällig und erinnert Nutzer sanft, aber effizient daran, eine bessere Haltung einzunehmen.
  • Nachteil: Die zugehörige App ist für iOS und Android verfügbar, funktioniert bei Letzterem aber nur auf Smartphones, nicht auf Tablets.

6. Phabit lässt Deine Pflanze für Deine schlechten Angewohnheiten büßen

Was ist eine der effektivsten Methoden gegen schlechte Angewohnheiten? Ein schlechtes Gewissen! Genau hier setzt Phabit an. Der smarte Blumentopf kommt mit einer zugehörigen App daher, die unter anderem das Verhalten des Nutzers per GPS im Blick behält. Zusätzlich kann die Phabit-App auf den iPhone-Gesundheitstracker zugreifen und dort etwa Schrittzahlen auswerten.

Bleibst Du aktiv und erfüllst die vorher abgestimmten Aktionen, versorgt der smarte Blumentopf Deine Pflanze automatisch mit allem, was sie zum Glücklichsein benötigt. Wenn nicht, lässt Phabit das kleine Grünzeug einen langsamen Tod sterben. Da wird die schlechte Angewohnheit doch gleich noch ein bisschen unattraktiver, oder?

  • Vorteil: Phabit setzt auf das schlechte Gewissen der Nutzer, um schlechte Angewohnheiten abzulegen. Schmerzfrei, aber effektiv.
  • Nachteil: Die zugehörige App fragt ziemlich viele Informationen ab und analysiert auch Dein Social-Media-Verhalten. In Sachen Datenschutz ist sie also nicht ganz unbedenklich. Außerdem ist Phabit derzeit leider nur ein Studienprojekt und (noch) nicht frei käuflich.

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