Spice up your life: 6 leckere und gesunde Gewürze

gewürze
gewürze (©Pixabay 2016)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

Mal ehrlich: Essen ohne Gewürze wäre eine ziemlich fade Angelegenheit. Doch wusstest Du, dass Ingwer, Chili, Zimt und Co. nicht nur den Geschmack, sondern auch die Gesundheit positiv beeinflussen können? Hier stellen wir Dir sechs Gewürze mit besonderen Kräften vor.

1. Ingwer

Ingwer entfaltet seine fruchtige Schärfe im Essen und als Tee.
Ingwer entfaltet seine fruchtige Schärfe im Essen und als Tee.

Die fruchtig-scharfe Ingwerknolle wird seit Jahrhunderten in der asiatischen Küche und Medizin genutzt. Sie passt perfekt zu scharfen Currys und Eintöpfen oder Sushi. Gieße ein paar geschälte Ingwerstücke für einen leckeren und belebenden Tee mit heißem Wasser auf. Ingwer lindert Übelkeit und Brechreiz, weshalb die Wurzel auf Reisen gegen Unwohlsein im Auto, Flugzeug oder Zug hilft. Menschen mit einem empfindlichen Magen sollten auf das scharfe Gewürz allerdings lieber verzichten.

2. Kurkuma

Kurkuma färbt Currys goldgelb und fördert die Verdauung.
Kurkuma färbt Currys goldgelb und fördert die Verdauung.

Kurkuma ist hierzulande vor allem in gemahlener Form als Verursacher der gelben Farbe von Curry-Gewürzmischungen bekannt. Weil der leicht erdige Geschmack der Knolle eher unauffällig ist, lässt sie sich gut mit vielen verschiedenen Gerichten kombinieren. Der auch unter dem Namen Gelbwurz bekannte Kurkuma ist mit dem Ingwer verwandt und wird in der traditionellen indischen Medizin seit Jahrtausenden als Arznei genutzt. Er wirkt verdauungsfördernd und erleichtert vor allem die Aufnahme von Fetten, wodurch er Blähungen und Völlegefühl vorbeugt. In Laborversuchen gab es außerdem Hinweise auf entzündungshemmende, krebshemmende und Alzheimer vorbeugende Effekte der Knolle. Diese müssen allerdings in weiteren Studien noch bestätigt werden.

3. Rosmarin

Rosmarin veredelt herzhafte Gerichte.
Rosmarin veredelt herzhafte Gerichte.

Frische Rosmarinzweige duften herrlich und geben vor allem herzhaften Gerichten das gewisse Etwas: Fleisch und Fisch profitieren von dem grünen Kraut, schnöde Bratkartoffeln werden mit Rosmarin sogar im Handumdrehen zum Leibgericht. Praktisch: Dank seiner verdauungsfördernden Wirkung sorgt Rosmarin auch gleich dafür, dass die schweren Speisen nicht auf den Magen schlagen. Rosmarin wird optional als ätherisches Öl angeboten, das als Badezusatz anregend und belebend wirkt und als Massageöl zur Muskelentspannung beitragen kann.

4. Zimt

Zimt kann sowohl als ganze Stangen als auch als Pulver verwendet werden.
Zimt kann sowohl in Form von Stangen als auch als Pulver verwendet werden.

Was wären Herbst und Winter ohne Zimt? Das exotische Gewürz ist bei uns fest mit den kalten Jahreszeiten und vor allem der Weihnachtszeit verbunden. Als Zutat beim Backen und als leckere Zugabe zu Kakao oder Kaffee ist Zimt sehr beliebt, aber hast Du das Gewürz schon einmal im Frühstücksmüsli oder zusammen mit Früchten probiert? Neben seinem leckeren Geschmack hat Zimt auch zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit: Er fördert die Verdauung und beugt dadurch Blähungen vor, außerdem lassen Laborversuche auf eine Beeinflussung des Blutzuckerspiegels und mögliche entzündungshemmende Wirkungen schließen. Wichtig: Statt des echten Ceylon-Zimts wird im Handel häufig der billigere Cassia-Zimt verkauft, der eine höhere Konzentration des potenziell leberschädigenden Stoffes Cumarin enthält. Achte daher beim Einkauf darauf, möglichst nur Ceylon-Zimt zu kaufen.

5. Knoblauch

Nicht nur gegen Vampire effektiv: Knoblauch.
Nicht nur gegen Vampire effektiv: Knoblauch.

Knoblauch ist aus der deutschen und europäischen Küche kaum wegzudenken. Die Knolle veredelt einfach alles, von Nudelsoßen über Eintöpfe und Suppen bis hin zu Fleischmarinaden. Dafür nimmt man auch gern den berüchtigten Mundgeruch in Kauf, der mit Minzkaugummis zumindest etwas unterdrückt werden kann. Gesund ist Knoblauch obendrein: Er enthält hohe Dosierungen von Vitamin C, Vitamin B6, Magnesium und Ballaststoffen. Experimente weisen außerdem auf eine mögliche gefäßschützende Wirkung hin, weshalb Knoblauch Herz-Kreislauf-Krankheiten vorbeugen könnte.

6. Chili

Ob roh oder getrocknet, als Schote oder gemahlen: Chili verschärft!
Ob roh oder getrocknet, als Schote oder gemahlen: Chili verschärft!

Chili verpasst jedem Essen einen Schärfekick – und Schärfe ist in der richtigen Dosierung überaus gesund! Sie wirkt antibakteriell und sorgt zum Beispiel dafür, dass Essen nicht so schnell verdirbt. Außerdem macht sie glücklich: Scharfes Essen löst einen Schmerzreiz aus, der das Glückshormon Endorphin freisetzt. Eine verbesserte Durchblutung und eine angeregte Verdauung gehören ebenfalls zu den Effekten, die Chili im Essen auslösen kann. Aber Vorsicht: Zu viel des Guten reizt die Magenschleimhaut übermäßig und kann zu Übelkeit, Magenschmerzen und Sodbrennen führen.

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