Winter-Blues? Diese 6 Wohlfühl-Tipps können helfen!

Schluss mit Trübsal! Mit unseren Tipps sagst Du dem Winter-Blues den Kampf an.
Schluss mit Trübsal! Mit unseren Tipps sagst Du dem Winter-Blues den Kampf an. (©Getty Images/iStockphoto 2017)
David Albus Überbrückt Ladepausen in PC-Games an der Nintendo Switch – und umgekehrt.

Viele Menschen verfallen in der kalten Jahreszeit in trübe Stimmung, die sich sogar zur regelrechten Winterdepression auswachsen kann. Was tun? Mit diesen sechs Tipps verweist Du den Winter-Blues in seine Schranken.

1. Rausgehen

Im Herbst und Winter gibt es nur wenig Sonnenlicht. Umso wichtiger, es bei Spaziergängen einzufangen!
Im Winter gibt es nur wenig Sonnenlicht. Umso wichtiger, es bei Spaziergängen einzufangen!

Eine der wichtigsten Ursachen für den Winter-Blues ist der Mangel an Tageslicht, der den Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Heißt: Der Körper produziert zu wenig vom Glückshormon Serotonin und zu viel vom Schlafhormon Melatonin. Die Folge sind oft Trübsinn und Niedergeschlagenheit – die klassischen Symptome der sogenannten Winterdepression. Auch wenn es schwerfällt, solltest Du im Herbst und Winter regelmäßig für Spaziergänge vor die Tür gehen, um trotz der Wolken etwas vom wertvollen Tageslicht zu erhaschen. Eine halbe Stunde Frischluft pro Tag kann bereits einen Unterschied machen.

2. Tageslichtlampen

Tageslichtlampen holen die Sonne ins Wohnzimmer.
Tageslichtlampen holen die Sonne ins Wohnzimmer.

Zusätzlich zum gezielten Tageslichtkonsum an der frischen Luft können sogenannte Lichttherapiegeräte oder Tageslichtlampen in den eigenen vier Wänden gegen die Winterdepression helfen. Diese extrem hellen Lampen strahlen mit etwa 10.000 Lux Beleuchtungsstärke (zum Vergleich: die normale Zimmerbeleuchtung hat zwischen 300 und 500 Lux) und können mit täglichen, etwa halbstündigen "Lichtduschen" für eine Verbesserung des Hormonhaushalts sorgen. Damit bringst Du Deine innere Uhr wieder in den richtigen Takt.

3. Kuscheln

Zu zweit vorm Kamin – eine gute Strategie gegen den Winter-Blues!

Gute Nachrichten für Paare mit Winter-Blues: Auch Körperkontakt kann als ein effektiver Stimmungsaufheller wirken! Wie die Zeitung Die Welt unter Berufung auf den Leipziger Forscher Martin Grunwald berichtet, soll schon eine zehnminütige Massage pro Tag für weniger Tristesse sorgen können. Der Vorteil gegenüber dem Rausgehen: Im Unterschied zu langen Spaziergängen sind Streicheleinheiten gegen Winterdepression bei strömendem Regen sogar doppelt schön!

4. Umdekorieren

Einrichtungstipps gegen den Winter-Blues? Hauptsache bunt und hell!

Helle Farben, hübsche Lichter, schöne Fotos, bunte Wände, ein paar Blumen oder Kerzen: Wenn Du es Dir in Deinem eigenen Zuhause ein bisschen heller, sommerlicher oder einfach nur gemütlicher gestaltest, kannst Du dem Winter-Blues schon etwas entgegensetzen. Auch aufheiternde Musik und schöne Erinnerungen – etwa an den letzten Sommerurlaub – verbreiten gute Stimmung gegen die Winterdepression. Wer sich in den eigenen vier Wänden so richtig wohlfühlt, ist gegen trübe Stimmung einfach besser gewappnet.

5. Aktiv bleiben

Wenn Du am liebsten zwischen den Kissen verschwinden würdest, ist es besonders wichtig, aktiv zu werden und zu bleiben.
Nicht immer einfach, aber besonders wichtig im Winter: aktiv werden und bleiben.

Gar nicht so einfach, wenn man sich matt, schlapp und müde fühlt, aber: Wer aktiv seinen Hobbys nachgeht, sich mit Freunden trifft oder Sport macht, ist meist zufriedener und glücklicher. Versuche also, Dich aufzuraffen – gerade dann, wenn Dich der Winter-Blues besonders fest in seinen Klauen hält!

6. Tag strukturieren

Wenn die innere Uhr spinnt, ist ein gut strukturierter Tag die halbe Miete.

Beim Winter-Blues kommt – bedingt durch das fehlende Tageslicht – unsere innere Uhr durcheinander. Das erklärt zum Beispiel, warum manche Menschen trotz vieler Stunden Schlaf ständig müde sind. Um dem entgegenzuwirken, ist ein gut strukturierter Tagesablauf hilfreich, der Dir mit Routine Halt gibt und dafür sorgt, dass Dein Zeitempfinden nicht noch weiter aus den Fugen gerät. Schon jeden Morgen zur gleichen Zeit aufzustehen und abends zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, kann eine positive Wirkung haben. Fortgeschrittene Winter-Blues-Bekämpfer setzen sich jeden Tag ein kleines Ziel, das sie erreichen möchten, und bauen einen halbstündigen Spaziergang ein.

Wichtig: Als Winter-Blues oder leichte Winterdepression bezeichnet man gemeinhin die trübsinnige Verstimmung, die manche Menschen im Spätherbst und Winter ereilt und die in den meisten Fällen im Frühjahr wieder verschwindet. Die oben genannten Tipps können zur Verbesserung des Wohlbefindens bei dieser saisonal bedingten depressiven Störung positiv beitragen. Sie sind aber kein Ersatz für eine Therapie bei einer echten, länger anhaltenden Depression, die im Unterschied zur Winterdepression zum Beispiel von Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Schlafstörungen geprägt sein kann. Hier sollte eine professionelle psychotherapeutische Behandlung erfolgen.

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