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480-Euro-Rollen für Mac Pro sorgen für Spott

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Sehen schick aus, haben aber ein großes Manko: die Rollen für den Mac Pro. Bild: © Apple 2020

Wer sich einen Mac Pro konfiguriert, kann allerlei Extras wählen – unter anderem 480 Euro teure Rollen samt Edelstahlrahmen. Trotz des hohen Preises erweisen sich die Räder in der Praxis in einem Detail aber als unpraktisch: Sie verfügen über keinen Stopper.

Diesen Umstand hat der bekannte Tech-YouTuber Marques Brownlee jetzt in seinem Review kritisiert. In einem Tweet macht er sich über die 480 Euro teuren Rollen lustig ... Eine kurze Videosequenz zeigt, wie der Mac Pro auf den Rädern flinke Füße bekommt und einfach davonrollt. Denn: Einen Stoppschutz, wie er selbst bei billigsten Rollen üblich ist, hat Apple nicht integriert. Apple selbst bewirbt das Zubehör damit, dass sich der Mac Pro "ganz einfach bewegen" lasse – doch so wortwörtlich meinte der Hersteller es sicher nicht.

Rollen bald auch nachträglich zu kaufen

Kurios: Die Rollen lassen sich nur beim Kauf eines neuen Mac Pro dazubestellen, nicht jedoch nachträglich. Wer also bereits einen Mac Pro sein Eigen nennt, kann die Luxus-Rollen nicht einfach kaufen. Das soll sich laut Apples jüngst veröffentlichtem Whitepaper aber alsbald ändern. So sei ein Kit geplant, das von den Kunden selbst installiert werden könne. Sowohl die Konfiguration von "Fuß zu Rollen" als auch von "Rollen zu Fuß" sei somit möglich, heißt es in dem Papier.

Standardmäßig wird der Mac Pro mit herkömmlichen Standfüßen ausgeliefert, was immer dann ausreichend ist, wenn der Profi-Computer an einem festen Platz untergebracht ist. Wer ihn jedoch häufiger bewegen möchte, wird am ehesten zu den Rollen greifen. Den Mac Pro gibt es seit Ende des vergangenen Jahres zu einem Preis ab 6.500 Euro zu kaufen.

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