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Account von Twitter-Chef Jack Dorsey gehackt

Am Wochenende gelang es Hackern kurzzeitig, Tweets über den Account von Twitter-CEO Jack Dorsey zu veröffentlichen. Zugriff auf sensible Informationen sollen sie nicht gehabt haben.
Am Wochenende gelang es Hackern kurzzeitig, Tweets über den Account von Twitter-CEO Jack Dorsey zu veröffentlichen. Zugriff auf sensible Informationen sollen sie nicht gehabt haben.

Hackern ist es am vergangenen Wochenende gelungen, Nachrichten vom Twitter-Account von Jack Dorsey, Chef des Unternehmens, zu verfassen. Die Angreifer veröffentlichten in der Zeit einige rassistische Botschaften sowie eine Bombendrohung. Der Hack soll durch eine Technik namens SIM Swapping möglich gewesen sein.

Besonders lang dauerte der Spuk aber nicht an. Bereits nach einer Stunde konnte der Account von Twitter wieder unter Kontrolle gebracht werden. Die anstößigen Tweets waren auch nicht länger als zehn Minuten online. Wie Twitter vermeldet, sei es den Hackern nicht gelungen, in ihr System einzudringen. Die Schuld an dem Angriff soll beim Mobilfunkbetreiber liegen, wie GSM Arena berichtet.

Mit genug Daten lassen sich fremde Telefonnummern auf neue SIM-Karten übertragen

Beim sogenannten SIM Swapping wird eine Telefonnummer von einem Mobilfunkbetreiber auf eine neue SIM-Karte übertragen. Gelingt es Anwendern, den  Kundendienst eines Betreibers davon zu überzeugen, dass man der angebliche Besitzer einer Telefonnummer sei – beispielsweise durch die Angabe persönlicher Daten – können auch Dritte fremde Telefonnummern auf neue SIM-Karten übertragen lassen, was eben auch im Fall von Jack Dorsey passiert ist.

Hacker konnten nur tweeten, hatten aber keine Zugriffsrechte auf den Account

Die Tweets wurden über die Plattform Cloudhopper veröffentlicht, einem SMS-Service-Anbieter, der vor einiger Zeit von Twitter übernommen wurde. Glücklicherweise lassen sich über diesen Dienst aber nur Tweets per SMS verfassen und es werden keine Zugriffsrechte auf den Twitter-Account gewährt. Private Nachrichten und Follower-Listen dürften für die Hacker also nicht einsehbar gewesen sein.

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