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AirPods Max: Apple musste diverse Features streichen

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Premiere für die AirPods Max: So sieht Apples erster Over-Ear-Kopfhörer aus. Bild: © Apple 2020

Apple hat am Dienstag seinen ersten eigenen Over-Ear-Kopfhörer vorgestellt: Die AirPods Max kosten 600 Euro und bieten eine Menge Features – allerdings nicht so viele, wie ursprünglich geplant.

Apple musste angeblich diverse geplante Features der AirPods Max streichen, um den Kopfhörer nach monatelangen Produktionsproblemen und -verzögerungen noch in diesem Jahr auf den Markt bringen zu können. Das behauptet unter anderem Mark Gurman von Bloomberg in einem Tweet. Die Probleme bei der Produktion sorgten demnach dafür, dass Apple seine ersten eigenen Over-Ear-Kopfhörer bei keinem der jüngsten drei großen Events vorstellen konnte, obwohl es bereits zahlreiche Gerüchte über einen baldigen Launch des damals noch als AirPods Studio bezeichneten Kopfhörers gab.

AirPods Max ohne austauschbare Bügel und Hörmuscheln

Die Produktion des Kopfhörers startete angeblich bereits im Mai, doch es gab unter anderem Probleme mit den Kopfhörerbügeln, die wohl zu fest designt wurden, berichtet MacRumors. Ursprünglich sollten die AirPods Max austauschbare Bügel und Ohrmuscheln besitzen – ganz nach dem Vorbild der Apple Watch mit ihren austauschbaren Bändern.

Ebenso streichen musste Apple anscheinend die geplante Touchbedienung des Kopfhörers an der Ohrmuschel. Stattdessen besitzen die AirPods Max die von der Apple Watch bekannte Digital Crown zur Steuerung. Bis zuletzt wurde zudem über eine Trageerkennung spekuliert. Der Kopfhörer sollte erkennen, wie er getragen wird, sodass er den linken Audiokanal immer ans linke Ohr und den rechten ans rechte Ohr ausspielt. Doch auch dieses Feature hat es offensichtlich nicht ins finale Produkt geschafft.

Apple verzichtet auf U1-Chip für Ultrabreitbandtechnologie

Die AirPods Max besitzen in jeder Hörmuschel einen H1-Chip für Computational Audio, jedoch nicht wie ursprünglich vermutet den mit dem iPhone 11 eingeführten U1-Chip. Der Ultrabreitband-Chip hätte weitere Funktionen ermöglicht, etwa ein zielgenaues Orten der Kopfhörer im Raum. Beim HomePod sorgt der U1-Chip etwa für den schnellen Wechsel mit dem iPhone als Wiedergabegerät. Ähnliches wäre auch bei den AirPods Max denkbar gewesen, schreibt 9to5Mac.

Angesichts der vielen weggefallenen Features ist die spannende Frage, ob Apple die Funktionen in einer zweiten Generation des Over-Ear-Kopfhörers integrieren wird – oder das Produkt nach nur einer Generation wieder aus dem Handel nimmt.

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