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Alexa könnte bald Cortana von Windows 10 verdrängen

Alexa erhält in Windows 10 mehr Möglichkeiten.
Alexa erhält in Windows 10 mehr Möglichkeiten.

Sprachassistenten wie Amazon Alexa erhalten nun mehr Zugriffsrechte in Windows 10. Microsoft öffnet damit das Betriebssystem für Drittanbieter-Sprachassistenten weiter. Mit dem nächsten Update erhalten sie erst einmal Zugriff auf den Sperrbildschirm.

Mit dem kommenden Windows-10-Update lassen sich Drittanbieter-Sprachassistenten wie Alexa auf dem Sperrbildschirm aktivieren. Das schreibt The Verge. Die Nutzer müssen also nur noch "Alexa" sagen und können den Sprachassistenten dann auch auf gesperrten Windows-Geräten nutzen. Das spricht dafür, dass Microsoft sein Betriebssystem immer weiter für Drittanbieter-Sprachassistenten öffnet. Zuvor hatte Microsoft die Aktivierung von Alexa in Windows mit Hilfe des Sprachbefehls erlaubt, anfänglich war das nur via Klick in der App möglich.

Cortana wird keine so große Rolle mehr spielen

Derweil entfernt Microsoft den hauseigenen Sprachassistenten Cortana aus der Windows-Suche und bietet ihn bald als separate App im Microsoft Store an. Microsoft richtet Cortana generell verstärkt auf den Einsatz in Unternehmen aus und baut den Assistenten in entsprechende Business-Software ein. Offenbar sollen Drittanbieter-Sprachassistenten wie Alexa zum Teil ihren Platz einnehmen, wohl aber nicht mit dem vollumfassenden Windows-Zugang, den Cortana genießt.

Neuerungen kommen mit dem Herbst-Update

Die neuesten Änderungen sind Teil des 19H2-Updates, das im September für Windows 10 erwartet wird. Im Vergleich zu bisherigen Herbst-Updates wird es kleiner und enthält weniger Features. Microsoft testet manche der neuen Funktionen für Sprachassistenten im Windows 10 Build 18362.10005, das ab heute Teilnehmern am Windows-Insider-Programm zur Verfügung steht. 

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