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Analyst: iPhone 7 wird ein Verkaufsflop

Trotz Dual-Kamera: Analyst Kuo glaubt, dass das iPhone 7 floppen wird.
Trotz Dual-Kamera: Analyst Kuo glaubt, dass das iPhone 7 floppen wird. (©Concept Phones/Hasan Kaymak 2016)

Der Analyst Ming-Chi Kuo glaubt für das iPhone 7 nicht an einen Verkaufserfolg. Das neue Apple-Smartphone sei für potenzielle Käufer kaum attraktiv. Unter den Top 5 der Smartphone-Hersteller werde Apple in 2016 wohl als einziges Unternehmen einen Rückgang der Smartphone-Verkäufe verkraften müssen.

Das iPhone 7 werde kaum attraktive Verkaufsargumente bieten, prognostizierte der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities. Der Brancheninsider hat eine neue Studie zu diesem Thema veröffentlicht, berichtet 9to5Mac. Im besten Fall werde Apple in diesem Jahr rund 205 Millionen iPhones verkaufen, im Worst Case wären es nur etwa 190 Millionen Smartphones. Sollte es schlecht für das erfolgsverwöhnte US-Unternehmen laufen, würden die diesjährigen iPhone-Verkäufe sogar unter denen aus dem Jahr 2014 liegen – damals verkaufte der Konzern immerhin 193 Millionen iPhones.

Trotz iPhone 7: Verkäufe sinken im Worst Case um 18,1 Prozent

Sollten sich die prognostizierten Zahlen als wahr herausstellen, käme dies einen Rückgang der iPhone-Verkäufe in Höhe von mehr als 10 Prozent gleich. Wenn es gut für Apple läuft, beträgt das Minus 11,6 Prozent, im schlechtesten Fall gar satte 18,1 Prozent. Schaut man sich die direkten Konkurrenten und die Top 5 der Smartphone-Hersteller weltweit an, lässt sich etwas erkennen, dass bislang für kaum möglich gehalten wurde: Entgegen der Entwicklung im Smartphone-Markt würden Apples Verkäufe im Vergleich zur Konkurrenz deutlich schrumpfen.

iPhone SE trägt nur wenig zu den Verkaufszahlen bei

Erzrivale Samsung darf sich auf ein Prozent mehr Verkäufe einstellen, Unternehmen wie Huawei oder Oppo werden hingegen ein zweistelliges Wachstum vorausgesagt. Für Huawei rechnet KGI Securities mit 15,1 Prozent mehr Verkäufen, für den hierzulande eher unbekannten Hersteller Oppo sogar mit unglaublichen 51,1 Prozent. In absoluten Zahlen reiche man zwar nicht an den iPhone-Hersteller heran, doch von einem solchen Wachstum darf Apple derzeit nur träumen. Das im März veröffentlichte iPhone SE werde nur einen überschaubaren Anteil zum Gesamterfolg beitragen, ist sich Kuo sicher – auch wenn er seine ursprüngliche Verkaufsprognose für das 4-Zoll-Gerät von 12 Millionen auf 18 Millionen Einheiten korrigierte.

Der Release des iPhone 7 wird im September erwartet, bahnbrechende Änderungen in puncto Features seien hingegen erst 2017 zu erwarten – dann könnte möglicherweise bereits das iPhone 8 das Licht der Welt erblicken.

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In den Top 5 ist Apple der einzige Hersteller mit vermutlich sinkenden Verkaufseinheiten. (©KGI Securities 2016)

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