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Android 5.0 Lollipop knackt die Ein-Prozent-Marke

Android 5.0 Lollipop ist jetzt auf 1,6 Prozent aller Android-Geräte vertreten.
Android 5.0 Lollipop ist jetzt auf 1,6 Prozent aller Android-Geräte vertreten. (©TURN ON 2015)

Google veröffentlichte am Montag eine – wenn auch verhaltene – Erfolgsmeldung: Android 5.0 Lollipop ist mittlerweile auf 1,6 Prozent aller Geräte mit Googles mobilem OS installiert. Damit hat es das Betriebssystem erstmals in die Statistik geschafft. In den letzten drei Monaten nach dem Launch lag der Anteil jeweils noch unter einem Prozent.

Google erfasst in regelmäßigen Abständen über einen 7-Tages-Zeitraum, wie viele Zugriffe es auf den Play Store gab und mit welchem Betriebssystem die entsprechenden Geräte liefen. In diese Statistik hat es nun auch Android 5.0 Lollipop rund drei Monate nach dem Release erstmals geschafft. Googles mobiles OS nahm die Ein-Prozent-Hürde und war für 1,6 Prozent aller Play Store-Aufrufe vom 27. Januar bis 7. Februar verantwortlich. Den größten Anteil hatte nach wie vor Android Jelly Bean (Version 4.1, 4.2 und 4.3) mit 44,5 Prozent. Android 4.4 KitKat ist derzeit auf 39,7 Prozent aller erfassten Geräte installiert. Auf die alten Versionen Froyo, Gingerbread und Ice Cream Sandwich entfallen insgesamt nur noch 14,2 Prozent.

Bisher nur wenige Geräte mit vorinstalliertem Android 5.0 verfügbar

Ein Grund für die derzeit noch schwache Verbreitung von Lollipop ist die Tatsache, dass bislang nur wenige Smartphones und Tablets mit vorinstalliertem Android 5.0 erhältlich sind. Zu den ersten Modellen zählen Googles eigene Geräte, das Nexus 9 und das Nexus 6. Die Verbreitung von Lollipop dürfte mit dem Release neuer Modelle aber weiter ansteigen. So werden beispielsweise die kommenden Smartphone-Flaggschiffe von HTC, Samsung, LG und Sony auf Android 5.0 setzen.

Darüber hinaus werden die Hersteller auch für ältere Modelle zunehmend Updates auf die jüngste OS-Version bereitstellen. Voraussetzung ist allerdings, dass mindestens Android 4.4 KitKat installiert ist. Das sind bislang nur etwa 40 Prozent aller Geräte. Für rund 60 Prozent der Android-Nutzer bleibt nur die Möglichkeit, in neue Hardware zu investieren, um auch in Sachen Sicherheit immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

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