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Android M bekommt Visual Voicemail

Android M wird zum Release im Herbst Visual Voicemail in das Betriebssystem integrieren.
Android M wird zum Release im Herbst Visual Voicemail in das Betriebssystem integrieren. (©Google 2015)

Googles neues Betriebssystem Android M bekommt nun endlich die lang erwartete native Unterstützung von Visual Voicemail. Das geht aus der aktuellen Preview hervor. Der Release von Android M wird für den Herbst erwartet.

Wie aus einer Entwickler-Preview und einem Bericht von Android Police hervorgeht, wird das neue Betriebssystem Android M Visual Voicemail direkt integrieren. Android, sonst als Vorreiter für neue Features gemeinhin bekannt, hat seine User lange auf Visual Voicemail warten lassen. Während iOS seit dem ersten iPhone 2007 die direkte Mailbox-Verwaltung im Smartphone unterstützt, schauen Android-User bis heute in die Röhre. Sie mussten bisher auf Apps der Mobilfunkanbieter zurückgreifen, was allerdings bei Weitem nicht so komfortabel wie eine direkte Integration von Visual Voicemail in das Betriebssystem ist. Diese für ein Handy an sich essenzielle Funktion wurde vom Entwickler Google lange Zeit nicht beachtet.

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Mit dem Release von Android M wird Visual Voicemail endlich direkt integriert. (©Android Police 2015)

Visual Voicemail in der Android M-Preview nur mit wenigen Anbietern möglich

Erst jetzt, gute sieben Jahre nach dem Start von Android, bietet Android M künftig seinen Nutzern Visual Voicemail. Einen Knackpunkt gibt es jedoch: Die Mobilfunkanbieter müssen dieses Android M-Feature bewusst und individuell unterstützen. Offenbar besteht seitens der Unternehmen allerdings bislang wenig Interesse an einem Support für die Funktion. So funktioniert in der Preview-Version lediglich T-Mobile in den USA und Orange in Frankreich. Bis zum Release von Android M, welcher für den Herbst erwartet wird, vergeht allerdings noch viel Zeit. Eine Unterstützung weiterer Anbieter für Visual Voicemail bei Android M ist also denkbar und möglich, wenngleich einige Kommunikationsfirmen ihre Kunden wohl lieber in ihren hauseigenen Apps willkommen heißen.

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