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Android Wear-Smartwatches sind jetzt iPhone-kompatibel

Die LG Watch Urbane lernt als erste Android-Uhr, mit dem iPhone zu kommunizieren.
Die LG Watch Urbane lernt als erste Android-Uhr, mit dem iPhone zu kommunizieren. (©Facebook/LG Mobile 2015)

Jetzt sind es keine Gerüchte mehr: Android Wear-Geräte lassen sich nun offiziell mit dem iPhone verbinden. Am Montag kündigte Google den Start von Android Wear für iOS auf seinem offiziellen Unternehmensblog an. Einige Einschränkungen existieren allerdings weiterhin.

Ein großer Schritt für Android Wear-Smartwatches: Am Montag brachte Google sein mobiles Wearable-Betriebssystem für iOS an den Start. Smartwatches wie die Moto 360, die LG G Watch R, die Asus ZenWatch oder die Sony Smartwatch 3 können jetzt also auch mit iPhones vernetzt werden. Apple-Nutzer, die statt einer Apple Watch lieber eine Uhr mit Android Wear tragen, müssen sich nun nicht mehr um die Kompatibilität sorgen. Denn viele aktuelle Smartwatch-Modelle sind nach wie vor nur in Verbindung mit einem Smartphone in vollem Umfang nutzbar.

Voraussetzungen: iPhone 5 oder neuer mit iOS 8.2 oder neuer

Allerdings sind nicht alle iPhones mit Android Wear kompatibel. Google setzt ein iPhone 5, 5c, 5s, 6 oder 6 Plus voraus, auf dem mindestens iOS 8.2 installiert ist. Wer ein solches Smartphone besitzt, kann es mit der Smartwatch verbinden und etwa iPhone-Benachrichtigungen auch auf der Uhr empfangen. Darüber hinaus lassen sich Fitnessdaten via Smartwatch tracken und auf dem iOS-Gerät auswerten. Nur an den Befehl "OK Google" zum schnellen Abrufen von Infos oder Erstellen von Erinnerungen müssen sich Apple-Fans vielleicht erst noch gewöhnen.

Android Wear für iOS funktioniert schon mit der Moto 360

Noch funktioniert Android Wear für iOS jedoch nur auf aktuellen Smartwatch-Modellen mit dem Wearable-Betriebssystem. Google nennt auf seinem Firmenblog zunächst nur die LG Watch Urbane, kündigt die iPhone-Kompatibilität aber auch für künftige Modelle von Huawei, Asus und Motorola an. Zudem scheint die neue Android Wear-App bereits in Verbindung mit Smartwatches zu funktionieren, die Google noch nicht aufführt. The Verge war beispielsweise in der Lage, eine Moto 360 mit einem iPhone zu verbinden. Allerdings ist hier der Zugriff auf Drittanbieter-Apps durch Google limitiert.

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