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Apple: 32-Core-CPU für iMac und MacBook Pro geplant

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Ein kommender Nachfolger des Apple M1 soll 32 Rechenkerne besitzen. Bild: © Apple 2020

Die Nachfolger des Apple M1 sollen es mit den Chips von High-End-PCs aufnehmen können: Apple entwickelt angeblich neue Prozessoren für das MacBook Pro, iMac-Desktops und eine Mac-Pro-Workstation, mit denen der Hersteller die Konkurrenz-Chips von Intel deutlich übertreffen will. Ganze 32 Hochleistungs-Rechenkerne soll das Topmodell der kommenden Apple-Prozessoren bieten.

Apple arbeitet offenbar gleich an mehreren Nachfolgern des M1-Chips. Das schreibt Bloomberg mit Bezug auf anonyme Insider. Die neuen Prozessoren möchte Apple demnach in Macs verbauen, die – mit Ausnahme des Workstation-Rechners Mac Pro – bereits im Frühjahr bis Herbst 2021 erhältlich sein sollen. Konkret nennt der Bericht neue Versionen des MacBook Pro, einen Einsteiger- und einen High-End-iMac sowie einen neuen Mac Pro. Schon 2022 soll der Übergang von Intel- zu Apple-Chips in Macs vollendet sein.

Neue Macs mit deutlich mehr Rechenkernen

Der aktuelle M1-Chip setzt auf vier Hochleistungs-Rechenkerne für anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung und auf vier energiesparende Rechenkerne für einfachere Aufgaben wie das Surfen im Internet. Die zukünftigen Prozessoren für das MacBook Pro und die iMac-Modelle sollen 16 Hochleistungs-Kerne und vier Effizienz-Kerne mitbringen. Sollte es zu Produktionsschwierigkeiten kommen, könnte es zunächst auch Modelle mit nur acht oder zwölf Hochleistungs-Kernen geben.

Die Grafik soll ebenfalls stärker werden

Für die iMac-Desktops und einen neuen Mac Pro, der 2022 auf den Markt kommen soll, entwickelt Apple offenbar Chips mit bis zu 32 Hochleistungs-Rechenkernen. Die Prozessoren des aktuellen Mac Pro bringen es auf bis zu 28 Rechenkerne, die des iMac lediglich auf bis zu 18. Apple-Fans dürfen sich außerdem auf neue Grafikchips mit wahlweise sieben oder acht Rechenkernen freuen. Für zukünftige MacBooks testet Apple laut Bloomberg sogar 16- bis 32-kernige Grafikchips.

Nicht näher bezeichnete High-End-Maschinen, die Ende 2021/Anfang 2022 in den Handel kommen sollen, werden angeblich sogar über Grafikchips mit 64 bis 128 Rechenkernen verfügen. Diese Geräte sollen mehrfach schneller rechnen als die aktuell in Macs verbauten Grafikkarten von Nvidia und AMD. Die erste offizielle Ankündigung neuer Apple-Chips dürfte im Frühjahr 2021 erfolgen.

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