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Apple arbeitet angeblich immer noch an AirPower

Totgeglaubte leben länger: Apple AirPower könnte doch noch in den Handel kommen.
Totgeglaubte leben länger: Apple AirPower könnte doch noch in den Handel kommen.

Eigentlich hat Apple seine kabellose Ladematte AirPower offiziell begraben – doch hinter den Kulissen arbeitet der iPhone-Hersteller offenbar fleißig weiter an dem Gerät. Angeblich konnte Apple die Überhitzungsprobleme lösen, die seinerzeit das Aus für AirPower bedeuteten.

Das schreibt MacRumors mit Verweis auf mehrere Tweets des Leakers Jon Prosser. Der hat in seinen Kurznachrichten geleakte Bilder eines Prototyps namens "C68" geteilt, bei dem es sich um das Wireless-Charging-Pad von Apple handeln soll. Es sieht genauso aus wie das Device, das Apple 2017 im Rahmen der iPhone-X-Keynote vorgestellt hatte. Ursprünglich sollte das Zubehör 2018 erscheinen, wurde 2019 aber aufgrund von Problemen in der Entwicklung gecancelt.

A11-Prozessor soll Hitzeentwicklung in Schach halten

Folgt jetzt das unerwartete Comeback? Zumindest die hohe Hitzeentwicklung soll Apple in den Griff bekommen haben. Dafür sind vor allem zwei Faktoren entscheidend. Erstens: weniger Ladespulen im Inneren, die sich somit auch weniger überlappen. Zweitens: der leistungsstarke A11-Prozessor, der die Hitzeentwicklung dynamisch überwacht und kontrolliert. Sollten die weiteren Tests positiv verlaufen, könnte AirPower laut Prosser im vierten Quartal 2020 oder ersten Quartal 2021 auf den Markt kommen.

Vorstellung schon auf iOS-14-Event am Montag?

Nutzer könnten mit Apples AirPower gleich mehrere Apple-Geräte gleichzeitig per Wireless Charging mit Energie versorgen, beispielsweise Apple Watch, iPhone und AirPods parallel aufladen. Womöglich gibt Apple den erneuten Anlauf schon auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2020 bekannt, die am kommenden Montag als reines Digital-Event startet. Denkbar ist auch eine spätere Ankündigung im Rahmen der iPhone-12-Präsentation im September. Der Preis der Ladematte soll etwa 250 Dollar betragen, umgerechnet rund 223 Euro.

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